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Leistungssportler bei Exekutivmeisterschaften erfolgreich

Vom 31. März bis 3. April 2025 fanden in der Steiermark die 38. Bundesschimeisterschaften der Exekutive Österreich statt. Die alpinen Bewerbe wurden auf den anspruchsvollen Pisten der Reiteralm ausgetragen. Die nordischen Bewerbe wurden in der Ramsau am Dachstein bestritten.

Am Anreisetag wurde durch den Leiter der Alpinbewerbe und dem Rennleiter vom durchführenden Verein die Mannschaftsführersitzung abgehalten. Sie teilten mit, dass es aufgrund der warmen Witterungsverhältnisse zu schwierigen Pistenverhältnissen kommen kann. Die Disziplinen RTL und SL werden nicht wie geplant auf dem Muldenlift, sondern auf der sehr selektiven „Finale Grande“ abgehalten. Seitens des durchführenden Vereins werde alles unternommen, um faire Bedingungen zu schaffen. Am Abend folgte eine stimmungsvolle Eröffnung in der Ramsau. Aufgrund der Witterungsbedingungen musste die Eröffnungsfeier im Inneren abgehalten werden.
Eröffnungsfeier
Eröffnungsfeier – © BMJ

1. April 2025, Riesenslalom (verschoben):

Wie befürchtet, hatte der Regen/Schneefall über Nacht die Piste stark in Mitleidenschaft gezogen. Es wurde durch den Veranstalter versucht, mit Streumitteln die Umstände zu verbessern, was jedoch nur teilweise gelang. Um 11:30 Uhr wurde durch die Rennjury entschieden, dass am Folgetag beide Bewerbe (RTL und SL) mit nur einem Durchgang abgehalten werden. Am Nachmittag wurde vom durchführenden Verein (WSV Pichl-Reiteralm) die komplette Rennpiste mit einem Feuerwehrschlauch bewässert und anschließend erneut mit Streumitteln bearbeitet. Beide Kurse (SL und RTL) wurden für den nächsten Tag rennfertig vorbereitet. Für die Arbeiten, insbesondere für das Rutschen und Glätten der Piste, wurden die Trainer und Läufer des Leistungskaders eingebunden. Letztlich wurden alleine am 01.04.2025 über 2 Tonnen Streumittel verarbeitet!

2. April 2025 – Riesenslalom:

Trotz leichter Plusgrade hatten sich die Pistenbedingungen dank des Streumittels erheblich verbessert. Bei der Jurybefahrung war offensichtlich, dass einem Rennen mit unruhiger aber harter Piste nichts im Wege stand. Die 94 genannten Starter gaben im Riesenslalom ihr Bestes. Am Start war auch eine Gastmannschaft aus der Schweiz. Die alpinen Leistungssportler waren trotz der fordernden Bedingungen in der gewohnten Form und konnten ihre über die Saison aufgebaute Leistung abrufen.

Ergebnisse Riesenslalom:

Rennklasse Damen
1. Lisa Hörhager (BMF)
2. Nadine Fest (BMI)
3. Katharina Liensberger (BMF)
Die BMI-Spitzensportlerinnen Katharina Huber, Mirjam Puchner und Katharina Truppe belegten die Plätze 5 bis 7.
Leistungsklasse Damen
1. Celine Öbster (LPD Salzburg)
2. Janine Speringer (LPD Wien)
3. Lena Thalmann (LPD Steiermark)
Rennklasse Herren
1. Lukas Feurstein (BMF)
2. Joshua Sturm (BMF)
3. Johannes Strolz (BMI)
Die BMI-Spitzensportler Stefan Babinsky und Andreas Ploier sicherten sich die Plätze 8 und 9.
Leistungsklasse Herren
1. Roland Leitinger
2. Andreas Meklau (LPD Steiermark)
3. Marc Digruber (LPD Niederösterreich)

2. April 2025 – Slalom:

Die Starterzahl von 67 für den Slalom war überraschend hoch. Der Wettkampf erreichte erneut ein hohes Niveau, da die Piste trotz der warmen Temperaturen noch besser war als im Riesenslalom. Die Leistungssportler zeigten herausragende Leistungen und hielten den Abstand zur Rennklasse gering.
Am Abend fand die Siegerehrung in der Ramsau statt, gefolgt von einem Sportlerabend.

Ergebnisse Slalom:

Rennklasse Damen
1. Lisa Hörhager (BMF)
2. Katharina Liensberger (BMF)
3. Katharina Huber (BMI)
Die BMI-Spitzensportlerin Katharina Truppe belegte Platz 4.
Leistungsklasse Damen
1. Lena Thalmann (LPD Steiermark)
2. Bianca Venier (LPD Tirol)
3. Celine Öbster (LPD Salzburg)
Rennklasse Herren
1. Joshua Sturm (BMF)
2. Fabio Gstrein (BMI)
3. Oskar Heine (BMJ)
BMI-Spitzensportler und Doppel-Olympiasieger Johannes Strolz belegte Rang 4.
Leistungsklasse Herren
1. Marc Digruber (LPD Niederösterreich)
2. Andreas Meklau (LPD Steiermark)
3. Manuel Bauer (LPD Niederösterreich)

3. April 2025, Parallelslalom:

Aufgrund der klaren Nacht und niedrigeren Temperaturen konnte der Parallelslalom wie
ursprünglich geplant auf dem Muldenlift abgehalten werden. Das Wetter zeigte sich von seiner
besten Seite und so stand einem perfekten Abschlussbewerb nichts mehr im Wege. Bei den Damen wurde ein Raster von 8 Läuferinnen im KO-System ausgefahren, bei den Herren ein Raster mit 32 Läufern.
Nach dem Parallelbewerb fand im Zielbereich die Siegerehrung statt.

Ergebnisse Parallelslalom:

Damen
1. Celine Öbster (LPD Salzburg)
2. Lena Thalmann (LPD Steiermark)
3. Bianca Venier (LPD Tirol)
Herren
1. Christoph Kornberger (LPD Salzburg)
2. Manuel Bauer (LPD Niederösterreich)
3. Marc Digruber (LPD Niederösterreich)

Resümee:

Die Ergebnisse der alpinen Leistungssportler erfüllten aus Sicht der Mannschaftsführung die hohen Ansprüche und Erwartung vollkommen. Diese Leistungen sind neben den sportlichen Fertigkeiten der AthletInnen, der guten Arbeit der Trainer, auch der Förderung durch das BMI zu verdanken. Ohne regelmäßiger Trainingskurse und dem zuerkannten SU-Kontingent wären die Leistungen und damit der Beweis für eine körperlich bestens gerüstete Polizei in der Öffentlichkeit nicht möglich.
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Werner Hinterberger

Trainerwerner.hinterberger@polizei.gv.at