23. ÖPOLSV Verbandmeisterschaften im Eishockey
Der LPSV Salzburg durfte als Veranstalter der diesjährigen Bundespolizeimeisterschaften 9 Mannschaften in der Eishalle in Zell am See begrüßen. Durch das Ergebnis der 22. Bundespolizeimeisterschaften im Eishockey in Hart bei Graz ergab sich folgende Gruppeneinteilung:
Gruppe A | Gruppe B |
PSV Graz-Steiermark (2) | PSV Klagenfurt 1 (1) |
LPSV Salzburg (3) | PSV Wien 1 (4) |
PSV Klagenfurt 2 (6) | PSV Tirol (5) |
PSV Klagenfurt 50+ Selection (7) | PSV Vorarlberg (8) |
PSV Wien 2 |
Der Titelverteidiger aus Klagenfurt war wie gewohnt der große Gejagte und führte die Gruppe B an, die 23. Bundesmeisterschaften sollten sich als Turnier der Überraschungen und starken Torhüterleistungen herausstellen.
Bereits im ersten Spiel, welches am 21.03.2024 pünktlich um 08:00 Uhr gestartet wurde, gab es eine riesengroße Überraschung und einen kleinen Vorgeschmack auf die Wachablöse im Eishockeyaffinen Kärnten. Das Team des PSV Klagenfurt 50+ Selection erwischte ihre Gegner des Teams PSV Klagenfurt 2 eiskalt und konnte, vor allem dank der überragenden Torhüterleistung von Lukas Juch, einen 2:0 Sieg einfahren. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, als das Ergebnis nach dem Schlusspfiff auf der Anzeigentafel ersichtlich war. Die Klagenfurt 50+ Selection feierte diesen Sieg wie eine gewonnene Meisterschaft.
Im zweiten Vorrundenspiel gab sich der Veranstalter des LPSV Salzburg gegen das Team des PSV Wien 2 keine Blöße und siegte mühelos mit 6:0. Das Spiel wurde durch einen schnellen und frühen Doppelpack von Alexander Wimmler Alexander zugunsten des Teams des LPSV Salzburg entschieden.
Nach der ersten Eisreinigung kam es zum großen Showdown in der Gruppe B, wo das Favoritenteam des PSV Klagenfurt 1 gegen das Team des PSV Wien 1 antreten musste. Es entwickelte sich eine enge Partie, welche vor allem durch die taktische Ausrichtung des PSV Wien 1 lange offengehalten werden konnte. Schlussendlich setze sich PSV Klagenfurt 1 mit einem verdienten 1:0 Sieg durch. Beim anschließenden West-Duell in der Gruppe B konnte sich PSV Tirol souverän mit 5:1 gegen das Team des PSV Vorarlberg durchsetzen.
Im 3. Spiel der Gruppe A konnte die PSV Klagenfurt 50+ Selection ihren Erfolgslauf fortsetzen und siegte komfortabel mit 3:0 gegen PSV Wien 2. Im Spitzenspiel der Gruppe A ging der LPSV Salzburg schon früh mit 1:0 gegen den PSV Graz-Steiermark in Führung. Die ersten 5 Minuten wogte das Spiel hin und her, wobei der PSV Graz-Steiermark zunehmend die Kontrolle über das Spiel gewinnen konnte. Das Spiel verlagerte sich immer mehr in das Verteidigungsdrittel des LPSV Salzburg und aus dem größer werdenden Druck resultierte der Ausgleich und 8 Minuten vor dem Ende die Führung für das Team des PSV Graz-Steiermark. Das Team des LPSV Salzburg konnte nur noch einzelne Nadelstiche setzen, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr gelingen.
In der Gruppe B konnten die anwesenden Zuschauer wieder eine Überraschung bestaunen, da die Mannschaft des PSV Tirol taktisch top eingestellt in das Duell mit dem PSV Wien 1 ging. PSV Wien 1 ging zwar mit 1:0 in Führung, das Team des PSV Tirol konnte sich denkbar knapp, dank einer überragenden Torhüterleistung von Stefan Unterlerchner, mit 2:1 durchsetzen. Somit sicherte man sich schon vorab den zweiten Tabellenplatz und den Einzug ins Halbfinale. Das Team des PSV Klagenfurt 1 schaffte ohne große Mühe einen zweistelligen Erfolg gegen den PSV Vorarlberg und setzte sich mit 10:0 durch.
Im neunte Spiel der Vorrunde forderte das ungeschlagene und bis dahin noch ohne Gegentor agierende Team des PSV Klagenfurt 50+ Selection den Gastgeber aus Salzburg. Leider konnte Lukas Juch seine Form aus den Vorspielen nicht abrufen und so konnte der LPSV Salzburg einen 4:0 Sieg einfahren und sich die Chance auf den Halbfinaleinzug am Leben erhalten. PSV Graz-Steiermark konnte im weiteren Spiel der Gruppe A ihren Vorsprung nur minimal ausbauen, da der PSV Klagenfurt 2 dank einer tollen Teamleistung und überragenden Torhüterleistung von Thomas Stroj ein 0:0 erkämpfte.
Die abschließenden Spiele der Gruppe B standen ganz im Zeichen der Favoriten. Der PSV Wien 1 setzte sich klar mit 9:0 gegen das Team aus Vorarlberg durch und das Team des PSV Klagenfurt 1 fuhr einen ungefährdeten 8:0 Sieg gegen den PSV Tirol ein. Nach Ende des Grunddurchgangs konnten sich die Teams des PSV Klagenfurt 1 und PSV Tirol das Ticket für den Halbfinaleinzug sichern.
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© LPSV Kärnten
Zum Abschluss des 1. Spieltages konnte der PSV Klagenfurt 2 das erste Mal seine Qualitäten abrufen und gewann mit 7:0 gegen das Team des PSV Wien 2. PSV Graz-Steiermark mühte sich im Spiel gegen die PSV Klagenfurt 50+ Selection zu einem 1:0 Sieg, wobei der Torhüter der PSV Klagenfurt 50+ Selection zu Höchstform auflief und die Chancen der Steirer reihenweise zu Nichte machte. Aufgrund des großen Drucks des PSV Graz-Steiermark gelang 4 Minuten vor dem Ende der befreiende Treffer zum 1:0, was zugleich den Einzug ins Halbfinale bedeutete.
Nach Abschluss des ersten Spieltages fand die traditionelle „Players-Party“, in der Baumbar in Kaprun statt. Dort wurde der kollegiale Austausch gefördert und das ein oder andere Spiel des ersten Spieltages intensiv analysiert.
Am zweiten Spieltag stand das Duell des LPSV Salzburg gegen PSV Klagenfurt 2 am Programm. Der LPSV Salzburg ging schnell mit 1:0 in Führung und konnte sich, auch dank einer Top Torhüter Performance von LEO Hannes, mit einem 4:0 Erfolg den Einzug ins Halbfinale sichern. Das letzte Gruppenspiel der Vorrunde war nur noch reine Formsache für das Team PSV Graz-Steiermark, dass mit 7:0 gegen den PSV Wien 2 gewann und als Tabellenführer der Gruppe A feststand.
Fachreferent Harald Pschernig: „Dass derart viele Sportlerinnen und Sportler dem Ruf der Veranstalter gefolgt sind, ist ein gutes Zeichen für unsere Sportart und freut mich als Fachreferent besonders. Ein großes Danke möchte ich dem Veranstalter LPSV Salzburg aussprechen. Die Verantwortlichen haben eine tolle Meisterschaft auf die Beine gestellt.“
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© LPSV Kärnten
Somit standen die Paarungen für die Final- und Kreuzspiele fest: das erste Halbfinale bestritten die PSV Graz-Steiermark als Gruppensieger A gegen den zweitplatzierten der Gruppe B, den PSV Tirol. Der Titelverteidiger des PSV Klagenfurt 1 traf im zweiten Halbfinale auf den Gastgeber des LPSV Salzburg. Das Spiel um Platz 5 wurde zwischen dem PSV Wien 1 und dem PSV Klagenfurt 50+ Selection ausgetragen und die Teams des PSV Klagenfurt 2, PSV Vorarlberg und PSV Wien 2 kämpften um die Plätze 7-9.
Die an diesen beiden Turniertagen bestens eingestellten Tiroler forderten dem PSV Graz-Steiermark alles ab und das Spiel endete, auch aufgrund der überragenden Torhüterleistungen auf beiden Seiten mit 0:0. Im darauffolgenden Penaltyschießen standen wieder die Torhüter im Mittelpunkt, welche die ersten 10 Versuche entschärfen konnten. Erst der 11te Versuch brachte das erste Tor für den PSV Graz-Steiermark, demgegenüber konnte der Goalie des PSV Graz-Steiermark, Florian Goriupp, den Penalty des PSV Tirol halten und sicherte seinem Team den vielumjubelten Einzug ins Finale.
Im zweiten Halbfinale gingen die topmotivierten Hausherren des LPSV Salzburg gegen den Favoriten aus Klagenfurt mit 1:0 in Führung. Der Titelverteidiger aus Klagenfurt erhöhte den Druck immer weiter und konnte 10 Minuten vor Spielende den Ausgleich zum 1:1 erzielen. Das Spiel wogte hin und her und auf beiden Seiten wurden Chancen zur Führung liegen gelassen. PSV Klagenfurt 1 konnte durch die spielerische Überlegenheit mit 2:1 in Führung gehen. Das Spiel war jedoch noch nicht entschieden, das Team des LPSV Salzburg setzte alles auf eine Karte und versuchte, beim Spielstand von 1:2 und einer Strafe für PSV Klagenfurt 1, durch einen zusätzlichen Feldspieler den Ausgleich zu erzwingen, was jedoch nicht gelang. Das Team des PSV Klagenfurt 1 konnte noch Kapital aus der Situation schlagen und durch einen Treffer ins leere Tor den 3:1 Endstand erzielen. Somit lautete das Finale wie 2023: PSV Klagenfurt 1 gegen PSV Graz-Steiermark.
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Halbfinale – © LPSV Kärnten
Bei den Platzierungsspielen konnten sich jeweils die Favoriten durchsetzen: Die PSV Klagenfurt 2 konnte beide Spiele, sowohl gegen PSV Wien 2 (5:1) und PSV Vorarlberg (4:0) für sich entscheiden und den 7. Tabellenplatz einfahren, das Team des PSV Vorarlberg konnte mit einem 2:0 den ersten Sieg bei diesen Bundesmeisterschaften einfahren und erreichte den 8. Platz. Das Team des PSV Wien 2 war bei der Teilnahme glücklos und musste mit dem 9. Platz die Heimreise nach Wien antreten.
Im Spiel um Platz 5 ließ das Team des PSV Wien 1 keinen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen und gewann mit 5:0 gegen PSV Klagenfurt 50+ Selection. Trotz der Niederlage feierte das Team des PSV Klagenfurt 50+ Selection ihren 6. Platz und noch viel wichtiger, den Triumph über das Team des PSV Klagenfurt 2.
Im Spiel um Platz 3 konnte das Team des PSV Tirol wieder überraschen und ging jeweils mit 1:0 und 2:1 gegen das Team aus Salzburg in Führung. Aufgrund der lethargischen Leistung des Teams aus Salzburg wurde nach dem erneuten Rückstand ein Time-Out genommen und das Team mit einer emotionalen Ansprache wachgerüttelt. Die Worte von Trainer Florian Panzer trugen Früchte und die Spieler des LPSV Salzburg übernahmen zunehmend das Kommando und erhöhten die Schlagzahl. Nach dem Ausgleich konnte 4 Minuten vor dem Ende der Führungstreffer zum 3:2 bejubelt werden. Der immer höher werdende Druck resultierte schließlich im Endstand von 5:2 und dem 3ten Platz für den Veranstalter aus Salzburg.
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Spiel um Platz 3 – © LPSV Kärnten
Für das Finale um 14:00 Uhr füllte sich die Süd-Tribüne der Eishalle in Zell am See fast bis zur Gänze und den Zuschauern wurde Eishockey vom allerfeinsten geboten. Das Team aus Klagenfurt begann Druckvoll und konnte mit der Überlegenheit eine 2:0 Führung erspielen. Das Team des PSV Graz-Steiermark war im Konter stets gefährlich und konnte postwendend den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen. Noch vor dem Ende der ersten Halbzeit gelang Klagenfurt 1 noch der Treffer zum 3:1. Nach dem Seitenwechsel und einer entsprechenden gesanglichen Einlage der Zuschauer wurde wieder das gewohnte Bild geboten: PSV Klagenfurt 1 konnte ein ums andere Mal die Überlegenheit ausspielen, scheiterte jedoch an der Chancenauswertung bzw. an Robin Bauer, dem Torhüter der Steirer. Das Team des PSV Graz-Steiermark versuchte nochmals, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen, den Steirern gelang jedoch kein Treffer mehr. Nach Ablauf der letzten Sekunden stand das Team des PSV Klagenfurt 1 kurz vor 15:00 Uhr als Titelverteidiger und österreichischer Polizeieishockeymeister fest.
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Topscorer Manuel Rosenlechner – © LPSV Kärnten
Die anschließende Siegerehrung wurde durch den Obmann des LPSV Salzburg, Mag. Roland Waleczka, den Präsidenten des Salzburger Eishockeyverbandes, Peter Buchmayr, den Vizepräsidenten des Salzburger Eishockeyverbandes, Manuel Pichler, den Bürgermeister der Stadt Zell am See, Andreas Wimmreuter und dem Sektionsleiter des LPSV Salzburg und Organisator der 23. ÖPOLSV Bundesmeisterschaften, Florian Panzer, durchgeführt. Großer Dank für die Ausrichtung der Bundespolizeimeisterschaften geht an den Betreiber der Eishalle Zell am See (FREGES), in Person von Manuel Pichler, an das Schiedsrichterteam, dem Team der Zeitnehmung und dem Hallensprecher, dem LPSV Salzburg sowie dem Organisationsteam rund um Florian Panzer, Stefan Hartl und Michael Etzer.
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Bundesmeister Klagenfurt 1 – © LPSV Kärnten
Der Endstand der 23. Bundesmeisterschaften im Eishockey:
1. Platz und Bundesmeister: PSV Klagenfurt 1 |
2. Platz: PSV Graz-Steiermark | 6. Platz: PSV Klagenfurt 50+ Selection |
3. Platz: LPSV Salzburg | 7. Platz: PSV Klagenfurt 2 |
4. Platz: PSV Tirol | 8. Platz: PSV Vorarlberg |
5. Platz: PSV Wien 1 | 9. Platz: PSV Wien 2 |
Bester Goalie: JUCH Lukas (PSV Klagenfurt 50+ Selection) | |
Bester Scorer: ROSENLECHNER Manuel (LPSV Salzburg), 6 Tore und 6 Assists |
Die gesamte Eishockeyfamilie freut sich bereits auf die 24. Bundespolizeimeisterschaften im Eishockey, welche 2025 in Vorarlberg stattfinden werden.

Florian Panzer
LPSV Salzburg









