Volleyball

Trainingskurs der Damen in Salzburg

Im Sinne einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und mit dem Ziel die Leistungsfähigkeit des Damen Volleyballteams zu steigern, fand von 15.-17. Jänner 2020 ein Sichtungs- und Trainingskurs statt. So bot sich hier die Möglichkeit mit Celine Grebien, einer Aufspielerin des Bundesligisten UVC Graz, eine neue Spielerin kennen zu lernen und in das Team zu integrieren.

stehend von li: Coach Schmerli, Theresa, Ricarda, Stephanie, Sandra, Magdalena, Stefanie, Co-Birgit; kniend von li: Julia, Melanie, Carina, Celine, Victoria, Julia; Foto: HP Rappelsberger

Um allen Spielerinnen, welche flächendeckend vom Burgenland bis Vorarlberg über ganz Österreich verteilt Dienst machen, eine möglichst stressfreie und nicht allzu lange Anreise zu ermöglichen wurde als Trainingsort erstmalig Salzburg gewählt.  Dankenswerterweise stellte die LPD Salzburg fürs Training ihre Sporthalle in der Alpenstraße zur Verfügung, wodurch hier keine zusätzlichen Kosten anfielen.

auch Ballsportlerinnen machen Kräftigungs- und Stabitraining; Foto: HP Rappelsberger

Als Unterkunft wurde aus Kostengründen das 7 Days Premium Hotel in Puch/Urstein, knapp südlich der Stadt Salzburg gewählt.

Nach dem Eintreffen der Teilnehmerinnen wurde ein erstes gemeinsames Mittagessen eingenommen und gleich im Anschluss die administrativen Notwendigkeiten erledigt, ehe es nach einer kurzen Verdauungspause erstmalig in die Sporthalle ging.

gemeinsames Essen als Teil des Teambuildings; HP Rappelsberger

Hier konnte ein kleines Problem mit dem Spannen des Netzes kreativ gelöst werden, ehe die ganze Konzentration dem Sportlichen galt.

kreatives Netzspannen; Foto: HP Rappelsberger

Das Hauptaugenmerk für den Trainingskurs lag auf positionsbezogener Individualentwicklung und anschließender Verbindung ins Kollektiv.

cool down; Foto: HP Rappelsberger

Damit dieses Kollektiv wachsen und sich entwickeln konnte, wurde auch außerhalb der Sporthalle auf gemeinsame Freizeitgestaltung wert gelegt. Der Bowlingabend im Anschluss an das Essen in einem ausgezeichneten Wok und Sushi Lokal war da sicher sehr förderlich.

Hauptsache eine „Kugel“ in der Hand; Foto: HP Rappelsberger

Die 3 Tage Trainingskurs vergingen auch aufgrund der sehr guten Stimmung im Team wie im Flug und so bleibt als Resümee ein positiver Gesamteindruck und das Ziel 2021 bei den World Police and Fire Games in Rotterdam an den Start zu gehen.

Quali leider verpasst

Seit Bestehen des Fachreferat Volleyball war es von 2013 weg in 4 Anläufen, 2x Damen, 2x Herren, jeweils gelungen sich für die Endrunden der von der USPE ausgeschriebenen EPM zu qualifizieren.

Diesmal war dem leider nicht so. Dennoch war es kein Scheitern, sondern sehen wir es für unsere sehr junge Mannschaft als Lernprozess.

stehend von li: Coach Schmerli, Sabrina, Claudia, Chantal, Resi, Chianti, Kathi, Assistent-Coach Birgit
kniend von li: July, Toyota, Lisa, Melli, Vicky, Haasi, Foto: HP Rappelsberger

Aber der Reihe nach. Nach dem Sichtungstraining im November und noch einigen Überlegungen gab es schlussendlich eine auch aufgrund des Regulativs notwendige Entscheidung zu Gunsten von 12 Spielerinnen, welche den Kader für die Qualifikation bilden sollten.

In der Folge wurde eine kurze, intensive Vorbereitung von 7.-9.1.2019 inkl. zweier Trainingsspiele im JUFA Bleiburg, Heimstätte des österreichischen Herrenmeister Aich/Dob geplant. Leider konnten daran, aus dienstlichen Gründen und krankheitsbedingt, nicht alle Spielerinnen teilnehmen. Somit ergab es sich, dass das Team erst am Abend des 9.1. komplett war und als Vorbereitung nur ein einziges Spiel in den Beinen hatte.

JUFA Arena Bleiburg, Foto: HP Rappelsberger

Trotz dieser suboptimalen Vorbereitung fuhren wir am Donnerstag den 10.1. optimistisch nach Mailand/Italien, wo wir uns im Zuge der Qualifikation mit Gastgeber Italien und Griechenland messen sollten.

Die Anreise verlief nicht ganz unproblematisch nachdem ca auf halbem Wege die Kupplung eines der uns zur Verfügung stehenden dienstlichen KT heftige Rauch- und Geruchszeichen von sich gab und wir nicht ganz sicher waren, ob wir damit wirklich heil ankommen würden. Schlussendlich ging alles gut und wir waren kurz nach 15.00 Uhr in unserem Quartier dem Hotel Monica Fiera im herben Industriecharme versprühenden Vorort Pregnana Milano.

Es wurden noch schnell die Zimmer bezogen und schon ging es weiter zur Wettkampfhalle, welche ca 10 min Fahrzeit entfernt lag. Das anschließende einstündige Training diente zur Gewöhnung an die Halle und verlief bis auf den Umstand, dass nicht genügend Wettkampfbälle vorhanden waren, problemlos. Der Grund dafür war schnell klar, Veranstalter Italien hätte lieber mit den von ihnen bevorzugten Molten Bällen gespielt, von denen natürlich genug vorhanden waren. Dies wurde von uns unter Hinweis auf das USPE Regulativ abgelehnt und wir holten einfach unsere eigenen offiziellen Mikasa Bälle aus dem Auto.

So sehen offizielle Matchbälle aus, Foto: HP Rappelsberger

Wieder im Hotel wurden wir Augenzeugen der Ankunft der griechischen Mannschaft, welche ebenfalls noch ein Training in der Halle absolvierte, ehe es um 20.30 Uhr endlich Abendessen für alle Mannschaften gab. Typisch italienisch wurde die Mahlzeit und das sollte auch in den nächsten Tagen so bleiben zelebriert, sodass unsere Spielerinnen vom Tisch weg direkt ins Bett fielen.

Für uns Betreuer galt es noch das Technical Meeting zu absolvieren, ehe auch wir ins Reich der Träume abtreten durften.

Eröffnungszeremonie, Foto: HP Rappelsberger

Tags darauf ging´s dann zur Sache. Nach einer kurzen Eröffnungszeremonie begann das Aufwärmen für unser erstes Match, Gegner Italien. Ein Team das für uns völliges Neuland war und wir daher bis zum Anpfiff, welcher unmittelbar auf das Abspielen der Hymnen erfolgte, nur Mutmaßungen über deren Spielstärke anstellen hatten können. Jedoch war schon nach wenigen Ballwechseln klar, routiniert, aber eigentlich sollten wir sie schlagen, wäre da nicht noch eine Schwierigkeit. Die erste Schiedsrichterin schaffte es immer wieder durch einseitige Betrachtungsweise,  eine gewisse Unsicherheit in unserem Team am Köcheln zu halten. Dennoch konnten wir Satz 1 mit 26:24 für uns entscheiden. Und allen Widrigkeiten zum Trotz hatten wir uns Mitte des 2. Satzes sogar einen 3 Punkte Vorsprung erarbeitet. Und dann plötzlich ein unerklärlicher Einbruch. Italien kam nicht nur wieder heran, sondern konnte sich sukzessive mit bis zu 7 Punkten Vorsprung absetzen. Zwar kamen wir nochmal auf, aber der Satz war mit 21:25 verloren. Nicht ganz so krass, aber ähnlich Satz 3, 22:25. Ganz anders dann der 4.Satz die Mädels spielten ihre Gegnerinnen teilweise schwindlig und führten konstant mit einem deutlichen Vorsprung, gegen Ende sogar mit 24:19 und dennoch gelang es nicht einen von 5 Satzbällen zu verwerten, vielmehr ging der Satz und somit auch das Match verloren, 24:26, 1:3. Bitter wenn man den Spielverlauf betrachtet. Analytisch gesehen wird die Sache verständlicher, eine sehr junge Truppe, die in dieser Konstellation vorher lediglich ein Vorbereitungsspiel absolvieren konnte und dann geht´s gleichmal mit Bundeshymne und einer nicht wegzuleugnenden Anspannung los.

Aufstellung zur Bundeshymne, Foto: HP Rappelsberger

Nach dieser ernüchternden Erfahrung ging es rasch zurück ins Hotel, Mittagessen und regenerative Erholung, denn für 18.00 Uhr stand Spiel 2, Gegner Griechenland am Plan.

Sichtblock bei eigenem Service, Foto: HP Rappelsberger
Annahmeposition mit einlaufender Aufspielerin bei Service Gegner, Foto: HP Rappelsberger

Hier war die Sachlage vor Spielbeginn etwas klarer, die Griechinnnen waren großteils schlanke großgewachsene Mädels, die schon beim Einspielen einiges an volleyballerischem Talent erkennen ließen. Aber gemäß dem Motto geschenkt gibt´s nichts, spielte unser Team mit vollem Einsatz und konnte so die ersten beiden Sätze sogar lange offen gestalten, ehe uns jeweils in der Schlussphase die Luft ausging und es 2x 17:25 endete. Lediglich im 3.Satz waren wir auch aufgrund schwindender Kräfte chancenlos. Das Lob der Gegner und des USPE Delegierten, weil die Mannschaft nie aufgegeben hat, waren danach ein wenig Balsam auf die Wunden, jedoch wirklich erfreulich war die Sichtweise des eigenen Teams, welches es positiv sah, einmal gegen eine Mannschaft dieser Spielstärke gespielt zu haben.

geballte soziale Kompetenz, Foto: HP Rappelsberger

Abends an der Hotelbar zeigte sich dann im gemütlichen Rahmen, dass sich hier eine sehr junge charakterlich einwandfreie Truppe gefunden hat, auf die man als Verantwortlicher auch trotz des noch nicht eingetretenen sportlichen Erfolgs stolz sein muss. Für die Zukunft heißt es jetzt bis zur nächsten EPM in 4 Jahren Ziele zu definieren, welche eine Weiterentwicklung ermöglichen.

Im abschließenden Spiel zwischen Italien und Griechenland, gab es dann noch ein Gastgeschenk der Hellenen. Durch den anfänglichen Einsatz der „B-Garnitur“ endete das Spiel aus Sicht der Gastgeber nur 1:3 (21:25/25:22/7:25/12:25) und nährte somit die Chance als einer der besten Gruppenzweiten auch bei der Endrunde dabei zu sein.

Einen schönen Abschluss bildete dann am Nachmittag die allgemeine Besichtigung des Mailänder „Duomo“, von dessen Dach aus wir einen phantastischen Blick über die Stadt genießen konnten. Ein wenig Shopping und das abschließende Sozial-Dinner beendeten unseren Italien-Trip.

Sonntags ging es dann aus dem sonnigen und mit deutlichen Plusgeraden angenehmen Mailand zurück in den österreichischen Winter.

                                                                                                Der Fachreferent

Sichtungstraining für die EPM 2019

Im Jahr 2019 finden die nächsten von der USPE veranstalteten EPM Volleyball der Damen statt. Das Finalturnier der besten 8 Nationen steigt im Oktober in Prag. Für Österreich bedeutet dies, dass bereits im Jänner eine Qualifikation in Mailand/Italien mit den Gegnern Italien und Griechenland zu spielen ist. Somit entschied man sich im ÖPolSV, Fachreferat Volleyball, von 14. – 16. November 2018 ein Sichtungstraining mit den in Frage kommenden Spielerinnen durchzuführen. Als Ort für dieses Training wurde aufgrund der Nutzungsmöglichkeit und den bekannt guten Bedingungen die Mehrzweckhalle des EKO-Cobra in Wr.Neustadt gewählt. Von Seiten des Betreuerteams eine mit Spannung erwartete Angelegenheit, schließlich hatten nach der letzten EPM in Kazan/Russland einige  Spielerinnen ihren Rücktritt von der aktiven Karriere erklärt und es war daher klar, dass erstmalig seit Bestand des Fachreferats ein wirklich radikaler Mannschaftsumbau bevor stand.

Klare Anweisungen; Foto: HP Rappelsberger


Um die Basis dafür, sprich genügend geeignete Spielerinnen, zu haben, wurde in den letzten Jahren fleißig Ausschau nach geeigneten Polizistinnen gehalten. Das Fachreferat konnte dabei auch auf die Unterstützung erfahrener Polizeivolleyballer-Innen und BZS-Lehrer bauen, welche bei ihnen „auffällig“ gewordene Kolleginnen nannten. Insgesamt waren es schließlich 25 Spielerinnen, welche für den Sichtungslehrgang in Frage kamen. Aufgrund dienstlicher und privater Verhinderungen kamen schlussendlich 19 Spielerinnen von Sulz in Vorarlberg bis Nickelsdorf im Burgenland am 14. November zum EKO-Cobra um ihr Leistungsvermögen zu präsentieren und sich für das Team zu qualifizieren.

                                                                                                                           Foto: HP Rappelsberger

Leider hat auch im Sport die Bürokratie Einzug gehalten und bevor noch der erste Ball gespielt werden konnte, mussten einige Formulare ausgefüllt werden. Aber dann konnte es endlich losgehen und von Beginn an zeigte sich, dass die Neuen, durchwegs jungen Mädels, einiges an Qualität mitbrachten. Derlei gefordert zeigten auch die bereits EPM erprobten Kolleginnen, gemäß dem Motto: „Alter schützt vor Leistung nicht“, dass sie noch immer einiges zu bieten haben. Unabhängig vom Sportlichen machten auch alle Beteiligten einen charakterlich sehr guten Eindruck. Etwas was in einem Mannschaftssport eben auch unheimlich wichtig ist. Alle diese positiven Faktoren führten zu rauchenden Köpfen beim Betreuerteam, denn es war von Anfang an klar, dass für die Quali nur 12 Spielerinnen genannt werden können.

Ella und Schmerli im ständigen Austausch über das gesehene. Foto: HP Rappelsberger

Auch wenn es für Spielerinnen und Betreuerteam unangenehm war, so konnte auch nach 3 intensiven Tagen kein abschließender Kader genannt werden. 4 der 12 Plätze wurden noch nicht besetzt. Es wird noch einiger Kopfarbeit und Telefonate innerhalb des Betreuerstabs bedürfen, ehe der Kader steht. Aus Rücksicht auf alle Beteiligten wurde hierfür max 1 Woche festgelegt. Abschließend kann aber festgehalten werden, dass wir den anstehenden Aufgaben durchaus zuversichtlich entgegen blicken.
                                                                        HP Rappelsberger, Fachreferent       

10. EPM Herren, 24.-31. Mai 2017, Varna/Bulgarien

Die bulgarische Stadt Varna am Schwarzen Meer war von 24. bis 31. Mai 2017 Austragungsort der 10. EPM Volleyball Herren.

Die 8 besten Polizei-Volleyball Nationen Europas trafen sich nach durchgeführter Qualifikation zum finalen Showdown.

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Team Österreich: stehend von li: Coach W.Schmerlaib, Physio T.Kratky, M.Guttmann, L.Wiesinger, M.Hüttmair, A.Ortlieb, H.Bergner, L.Schmerlaib, Fachreferent HP Rappelsberger kniend von li: L.Meklin, S.Huf, R.Decrinis, R.Kostanjevec, A.Gasser, J.Obergruber

Nach 2013 hatte unser Team auch diesmal die Qualifikationshürde gemeistert und durfte somit abermals beim Konzert der Großen dabei sein. Auch wenn die Hoffnung auf ein gutes Abschneiden natürlich vorhanden war, so mussten wir schließlich doch akzeptieren, dass es einige Nationen gibt in welchen der Volleyballsport innerhalb der Polizei auf wesentlich höherem Level  gespielt wird, als wir zu Leisten im Stande sind.

Aber langsam, der Reihe nach.

Zum Zwecke der bestmöglichen Vorbereitung fand von 15.-18. Mai ein letzter Trainingskurs mit dem Team statt. Dankenswerterweise konnten wir für die Übungseinheiten die Sporthalle des EKO Cobra in Wr.Neustadt nutzen. Abends traten wir dann in der Sport und Fun Halle Wien 22. zu Testspielen gegen diverse Mannschaften der Wiener Landesliga an. Somit hatten wir das aus unserer Sicht möglichste für eine gute Vorbereitung getan. Alle Spieler waren fit und aus den diversen Testspielen hatte sich eine Stammformation herausgebildet.

Am 24. Mai trafen wir uns um 05.00 Uhr am Flughafen Schwechat und flogen mit der Turkish Airline via Istanbul nach Varna wo wir um 13.45 Uhr landeten.

Goldstrand bei Varna

Goldstrand bei Varna

Vom Veranstalter wurden wir mittels Bustransfer zum Hotel „Morsko Oko Garden – Golden Sands“ gebracht. Das Hotel war zwar nicht mehr ganz neu und versprühte ein wenig „Ostblock“ Flair, jedoch war die Lage in unmittelbarer Strandnähe hervorragend und gab uns ein wenig Urlaubsfeeling. Die Verpflegung war in Ordnung, WLAN existierte jedoch nur in der Hotellobby, weshalb sich mannschaftsinterne Kommunikation etwas schwierig gestaltete. Generell nahmen es die Bulgaren als Veranstalterland und die USPE als Organisation mit Informationsweitergabe nicht so genau. Es gab in der Lobby zwar einen Information-Desk jedoch war der nur am Anreisetag besetzt, danach stand dort ein Flipchart mit nur den notwendigsten Angaben. Ansprechperson vor Ort gab es keine.

Blick von einem Hotelbalkon, meerseitig

Blick von einem Hotelbalkon, meerseitig

Am Ankunftstag hatten wir noch die Möglichkeit zu einer Trainingseinheit im Kultur und Sportpalast von Varna. Einer auch schon in die Jahre gekommenen großen Veranstaltungshalle, welche sich  ca 25 Fahrminuten vom Hotel entfernt nächst dem Stadtzentrum befand.

Nach dem Abendessen machten die Spieler noch einen kurzen Spaziergang an der Strandpromenade während es für die Mannschaftsführung zum obligatorischen technischen Meeting ging.

25. -27. Mai, Gruppenspiele:

Am 25. nach dem Frühstück fand in der Veranstaltungshalle die Eröffnungszeremonie statt. Anschließend an den offiziellen Teil begannen die Bewerbsspiele. Österreich war an allen 3 Tagen, jeweils um 14.30 Uhr gefordert.

Eröffnungszeremonie

Eröffnungszeremonie

Eröffnungszeremonie

Eröffnungszeremonie

Unser erstes Spiel gegen Frankreich war zu Beginn von nicht übersehbarer Nervosität geprägt, immerhin hatten wir es mit dem Dritten der letzten EPM zu tun. Es gelang uns einfach nicht das gesteckte Ziel, ein möglichst fehlerloses Spiel mit dennoch genug Druck auf den Gegner hinzubekommen. Das deutsch/griechische Schiedsrichtergespann tat dann auch noch das übrige indem sie sich selbst in den Mittelpunkt pfiffen und unsere Spieler zusätzlich verunsicherten. Mal saß ein Balljunge nicht richtig, eine Getränkeflasche stand falsch, ein vielleicht nicht perfektes aber akzeptables Zuspiel wurde abgepfiffen, eindeutige Fehler jedoch übersehen. Eine Situation, noch dazu gegen einen starken Gegner, mit der wir nicht wirklich klar kamen. Lediglich im dritten Satz konnten wir unser Potential abrufen und selbigen zu unseren Gunsten entscheiden. Das Spiel verloren wir dennoch 1:3

Aufstellung vor dem ersten Gruppenspiel

Aufstellung vor dem ersten Gruppenspiel

Aufspiel Obergruber

Aufspiel Obergruber

Angriff Guttmann

Angriff Guttmann

Spiel 2 gegen Griechenland. Wir wollten alles besser machen und brachten gar nichts auf die Reihe. Die Mannschaft wirkte verkrampft und unfähig einfache Vorgaben des Coaches umzusetzen. Die Psychoblockade im Kopf war einfach nicht zu lösen. Zu allem Überfluss verletzte sich dann mit Marcus Guttmann, unserem 203 cm großen Diagonalangreifer, eine wichtige Mannschaftsstütze. Bei einer Abwehrbewegung überdrehte er sein linkes Knie und hatte folglich Schmerzen im Bereich der bereits operierten Patella-Sehne. Nichts desto trotz war die gesamte Mannschaftsleistung  deutlich zu schwach. Die 0:3 Niederlage die logische Konsequenz.

Volle Konzentration auf die Annahme, Huf

Volle Konzentration auf die Annahme, Huf

Spiel 3, es wartete das bis dato ungeschlagene Belgien. Aufgrund der schwachen Leistung vom Vortag stellte Coach Schmerli das Team komplett um und so konnten sich die bisherigen Ersatzspieler beweisen. Die Folge war unsere bis dato beste Leistung, zwar reichte es nicht zu einem Satzgewinn, jedoch konnten wir Belgien fordern und der Favorit musste sich schon bemühen um den Gruppensieg sicherzustellen. Das Ergebnis von 0:3 tat diesmal wesentlich weniger weh.

Abklatschen nach einem erfolgreichen Punkt

Abklatschen nach einem erfolgreichen Punkt

Sonntag 28. Mai war dann Ruhetag. Von Seiten des Veranstalters war ein Ausflug geplant. Abfahrt 09.00 Uhr und das war auch schon alles an Information was das oben erwähnte Flipchart hergab. Aus Respekt vor der Organisation waren wir, im Gegensatz zu einigen anderen Nationen geschlossen anwesend. Gerechnet hätten wir mit einer Stadtbesichtigung von Varna, geworden ist es eine mehr als einstündige Busfahrt ins „Nirvana“. Die Landzunge „Kaliakra“ an der nordöstlichsten Küste Bulgariens war das Ziel. Zusehen gab es dort nur wenige Mauerreste und eine rostige Sendeanlage aus Sowjetzeiten. Vor dieser ehemaligen Festungsanlage gab es im  18. Jahrhundert eine große Seeschlacht zwischen Russen und Osmanen. Der Sieg Russlands verhinderte die Islamisierung Bulgariens. Passend dazu auch die Legende von den 40 Jungfrauen welche sich vor den anrückenden Türken lieber über die Klippen in den Tod gestürzt haben sollen. Wieder zurück im Hotel verbrachten wir den Nachmittag mit Erholung am Strand.

"Festung" Kaliakra

„Festung“ Kaliakra

Denkmal für den russischen Admiral Ushakov

Denkmal für den russischen Admiral Ushakov

Klippen bei Kaliakra

Klippen bei Kaliakra

Unsere Spieler mussten sich nicht von den Klippen stürzen.

Unsere Spieler mussten sich nicht von den Klippen stürzen.

29. Mai – Kreuzspiel, gegen unseren Lieblingsnachbarn Deutschland. Der Vize-Europameister von 2013 hatte bei diesem Turnier einen schweren Stand, obwohl viele Spieler von vor 4 Jahren nach wie vor aktiv waren, spielte Deutschland keine Rolle und musste als Gruppendritter in das Kreuzspiel gegen Österreich. Für uns änderte sich dadurch gar nichts. Mittlerweile wussten wir, dass uns nur ein Wunder Erfolg bringen konnte. Um so mehr galt es sich nur auf das eigene, möglichst fehlerlose Spiel zu konzentrieren. Dies funktionierte phasenweise auch ganz gut, aber schlussendlich gelang es uns nie die notwendige Konstanz über einen ganzen Satz zu halten. Wir spielten braves Volleyball, zu einem Satzgewinn fehlte uns lediglich ein Quentchen Glück, oder die Möglichkeit das Glück zu erzwingen. 0:3 verloren, aber mit Anstand.

Sprungservice Bergner

Sprungservice Bergner

30. Mai – Platzierungsspiel, wir bekamen die Chance unser schlechtestes Spiel der Woche durch ein abermaliges Antreten gegen Griechenland Auszumerzen. Lange Zeit waren wir auch auf einem guten Weg und führten in Satz 1 konstant mit 2-3 Punkten. Nur in der entscheidenden Phase verließ uns der Mut und wir konnten die 23:21 Führung nicht ins Ziel bringen, sondern verloren den Satz mit 25:27. Für eine Mannschaft die auf ihrem höchst möglichen Level spielen musste um dem Ziel überhaupt so nah zu kommen, kam dies einer ordentlichen Watschn gleich. Das Ergebnis waren die nächsten beiden zu 19 und 14 verlorenen Sätze. Auch wenn es körperlich noch möglich war, die Köpfe gaben keine Resourcen mehr frei.

Doppelblock: Huf, Hüttmair

Doppelblock: Huf, Hüttmair

Abschließend muss man festhalten, dass die geschaffte Qualifikation für die EPM-Finalrunde der eigentliche Erfolg war. Mit dem von anderen Nationen gezeigten Niveau konnten wir nicht mithalten.

Abschluss dieses für uns zu starken Turniers bildete das sehr spannende Finale zwischen Bulgarien und Russland, welches der Gastgeber knapp für sich entscheiden konnte.

Siegerehrung

Siegerehrung

Endergebnis: 1-Bulgarien, 2-Russland, 3-Belgien, 4-Frankreich, 5-Slowakei, 6-Deutschland, 7-Griechenland, 8-Österreich

Die Siegerehrung und Abschlusszeremonie fand unmittelbar nach dem Finale in der Sporthalle statt. Das Abschlussbankett wurde im Hotel Admiral abgehalten. Dort gab es auch noch eine bulgarische Folklore Vorführung.

bulgarische Folklore

bulgarische Folklore

österreichische Tracht

österreichische Tracht

Die Rückreise erfolgte am 31.Mai wieder mit der Turkish Airline via Istanbul nach Wien, wo wir um 21.05 Uhr wieder heimischen Boden unter den Füßen hatten.

Der Fachreferent

 

 

 

Erfolgreiche Quali für die EPM Herren

Vier Jahre nach der letzten EPM Herren in Frankfurt/Deutschland findet die Nächste Ende Mai 2017 in Varna/Bulgarien statt. 14 Nationen haben für diesen Bewerb genannt, 8 davon können bei der Endrunde dabei sein. Aus diesem Grund wurde ein Qualifikationsmodus gewählt, welcher dem Veranstalter und regierendem Europameister Bulgarien, sowie dem Zweitplatzierten Deutschland einen Fixplatz garantiert. Die übrigen 12 Nationen wurden in 4 Qualifikationsgruppen gelost. Die jeweiligen Gruppensieger, sowie die beiden bestplatzierten Gruppenzweiten lösen dann ebenfalls ihr Ticket für die Endrunde.

Als Zeitraum für die Abhaltung der Qualifikationsturniere wurde 1.1. – 27.2.2017 festgelegt.

Österreich wurden im Rahmen der Auslosung, welche während der EPM Frauen in Kazan im Mai 2016 stattfand, Italien und Norwegen zugelost. Als Veranstalter des Qualifikationsturniers meldete sich Italien. Beide Nationen waren für uns völlige Unbekannte und somit eine realistische Einschätzung der Chancen nicht möglich.

Im Hinblick auf 2017 waren die letzten Jahre nicht tatenlos vergangen, vielmehr wurde über das „wer kennt wen“ Prinzip und Mundpropaganda eine ganze Liste von Spielern, welche eventuell in Frage kommen zusammengetragen.

Im November 2016 gab es dann beim JUFA Bleiburg ein Sichtungstraining aus dem heraus sich der aktuelle Kader bildete. So blieben von 2013 lediglich 4 Spieler über, das Durchschnittsalter sank auf 25 Jahre und die durchschnittliche Körpergröße stieg um viele Zentimeter. Ein Umstand der berechtigt Hoffnung auf eine erfolgreiche Qualifikation machte.

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stehend: Wolfgang Schmerlaib (Coach), Marcus Guttmann, Armin Ortlieb, Manuel Hüttmair, Lukas Wiesinger, Lukas Schmerlaib, Harald Bergner, HP Rappelsberger (FR); kniend: Sebastian Huf, Jürgen Obergruber, Roland Kostanjevec, Alexander Gasser; liegend: Rene Decrinis

Weniger erfreulich dagegen war der Umstand, dass wir den Quali-Termin sehr kurzfristig und erst auf Nachfragen bei der USPE in Erfahrung bringen konnten. Das entsprechende E-Mail erreichte uns am 12.12.2016 und Termin war 6.-9.1.2017. Mühsam war es dann auch die richtige Ansprechperson beim Veranstalter und die genauen Details zum Turnier heraus zu finden. Immerhin wussten wir dann am 20.12. wohin genau die Reise am 6.1. gehen wird.

Aufgrund des Qualifikationstermins blieb auch für die unmittelbare Vorbereitung lediglich der Zeitraum 3.-5. Jänner, wo wir glücklicherweise für die Weiterreise nach Italien auch geografisch günstig gelegen, wieder das JUFA Bleiburg nutzen konnten.

Unser Team traf somit am 3.1.2017 erstmalig komplett in Bleiburg zusammen. Die folgenden Tage wurden intensiv für die Findung einer Stammformation, sowie entsprechende Regenerationsmaßnahmen genutzt. Die Stimmung in der Mannschaft war dabei sehr positiv und jeder war mit größtmöglichem Einsatz bei der Sache. Das JUFA Bleiburg bietet ja nicht nur entsprechende Unterkunft, sondern die unmittelbar daneben befindliche Sporthalle ist auch die Heimstätte des österr. Vizemeister im Volleyball Aich/Dob. Somit hatten wir neben perfekten Trainingsbedingungen und Testspielgegner auch die Möglichkeit live beim Europacupspiel zwischen Aich/Dob und dem französischen Vertreter Arago de Sette dabei zu sein. Aich/Dob siegte 3:1.

Jetzt ist es auch mal Zeit ein großes Danke an unseren Physiotherapeuten und Masseur Tom Kratky, der seine Freizeit opferte und mit Privat-PKW für eine Kurzvisite in Bleiburg vorbeischaute, auszusprechen. So konnte das eine oder andere kleine Wehwehchen noch vor der Abreise nach Italien behandelt werden. Im Namen der Mannschaft, Danke Tom!

Unmittelbar nach dem Frühstück fuhren wir dann am 6.1. mit dienstlichen KT´s, welche wir dankenswerterweise nutzen durften via Klagenfurt – Villach – Udine – Padua – Bologna, nach Riccione, wo wir gegen 14.00 Uhr in unserer Unterkunft, Hotel Relax, eintrafen. Trotz der sehr kleinen Zimmer, mehr als eine Badehose braucht man hier sonst scheinbar nicht, war der Aufenthalt und insbesondere das Essen ok.

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Blick Richtung Norden, Rimini

Während in Österreich bis zu zweistellige Minusgrade vorherrschten, gab es hier an der vor allem vom Sommertourismus geprägten Adriaküste zarte Plusgrade, welche aufgrund des Windes jedoch ebenfalls etliche gefühlte Minusgrade ergaben. Neben den unangenehmen Temperaturen wirkte Riccione zusätzlich wie eine Geisterstadt. Geschätzte 90% der Hotels, Verkaufsgeschäfte, Restaurants, etc…, geschlossen und dies bei von Rimini über Riccione bis Catolica rund 20 km durchgehender Hotelverbauung an der Küste. Immerhin konnte man den Strand, welcher in den Sommermonaten mit Armeen von Liegestühlen, Sonnenschirmen und Touristen zugepflastert ist, genießen.

Blick Richtung Süden, Catolica

Blick Richtung Süden, Catolica

Am Tag unserer Ankunft hatten wir dann nachmittags noch die Möglichkeit zu einer lockeren Trainingseinheit in der Wettkampfhalle. Diese nutzten wir zum Auslockern und Akklimatisieren. Der Halle, welche nur wenige Fahrminuten vom Hotel lag, sah man schon von Außen die vielen Jahre ihres Bestehens an. Innen war sie zwar auch nicht jünger, jedoch in einem guten Zustand, wobei man erwähnen muss, dass hier aufgrund der Wettkampfordnung der USPE, Abmessungen, vor allem Hallenhöhe passte nicht, eigentlich kein Qualifikationsspiel stattfinden hätte dürfen. In Unruhe versetzte uns dieser Zustand jedoch nicht. Auch die Akkreditierung der Spieler mit von unserer Seite gut vorbereiteter Unterlagenmappe verlief problemlos.

Nach dem Abendessen fand dann noch in der örtlichen Station der „Polizia Municipale“ das technische Meeting statt.

Eröffnungszeremonie

Eröffnungszeremonie

Eröffnungszeremonie

Eröffnungszeremonie

Der Samstag begann mit einem guten Frühstück und anschließender offizieller Eröffnung in der Wettkampfhalle, ehe um 10.30 Uhr unser erstes Spiel gegen Italien angepfiffen wurde. Bereits beim Aufwärmen machte sich Optimismus breit. Das italienische Team, welches von Kollegen der „Policia Lokale“ gebildet wurde, war unserem an Körpergröße und Athletik deutlich unterlegen. Zusätzlich waren die Italiener auch um einiges älter. Somit war es dann auch nicht unerwartet, dass wir den ersten Satz mit 25:14 deutlich für uns entscheiden konnten. Ärgerlicher war dann hingegen, dass wir im 2. Satz trotz anfänglich deutlicher Führung nach- und Italien somit im Spiel beließen. Das knappe Ergebnis von 29:27 war kein Ruhmesblatt. Im 3. Satz lief es dann zwar wieder etwas besser, aber die Leistung vom Spielbeginn war dennoch in weiter Ferne. Nichts desto trotz gewannen wir auch diesen Satz, diesmal 25:21 und das Spiel verdient mit 3:0.

Team Italien

Team Italien

Jetzt galt es dieses Spiel abzuhacken und konzentriert an die Aufgabe Norwegen heran zu gehen. Das wir beide Spiele an einem Tag hatten, war auf den ersten Blick vielleicht kein Vorteil, weil körperlich sehr anstrengend, jedoch konnte man sich in Ermangelung von zuvor gesehenem völlig unbeeinflusst auf das jeweilige Spiel vorbereiten. Die Norweger hingegen hatten sich, verständlich, alle Mühe gegeben unser Spiel gegen Italien zu Analysieren und für sich daraus einen Vorteil zu ziehen.

Team Norwegen

Team Norwegen

Nach den von der USPE vorgegebenen min 5 Stunden Pause zwischen Ende von Spiel 1 und Beginn von Spiel 2 bekam Norwegen dann jedoch die Rechnung für unsere nicht ganz so glorreiche Vorstellung vom Vormittag präsentiert. Allein der Anblick des ebenfalls mit jungen Spielern bestückten skandinavischen Teams pushte unsere Burschen nochmal und so gab es von Beginn an kein Zögern und Zaudern, sodass die Vormittagsanalyse der Nordmänner vermutlich das Papier nicht mehr wert war, auf dem sie geschrieben stand. Nach einer Lehrstunde in Satz 1, 25:13, wurden auch die weiteren Sätze mit 25:16 und 25:21 klar zu unseren Gunsten entschieden.

Team-Spirit auf dem Feld

Team-Spirit auf dem Feld

Somit stand Österreich als Gruppensieger fest und war fix für die Endrunde in Bulgarien qualifiziert. Der 3:0 Sieg der Norweger gegen Italien tags darauf, änderte da nichts mehr.

Im Anschluss an das Sonntagsspiel hatten die Italiener dann einen Ausflug in das malerische Dörfchen Mondaino im hügelliegen Hinterland organisiert. Neben einer Führung durch die Ortschaft besichtigten wir auch eine alte Käserei inkl. entsprechender Verkostung und der Möglichkeit zum Erwerb kulinarischer Mitbringsel aus der Region Emilia Romagna.

Kulturgenuss

Kulturgenuss

Abends gab es dann noch ein Galadinner im Hotel, welches für unser Team jedoch sehr bald vorbei war, immerhin standen am Montag einige hundert Kilometer Heimreise via Salzburg bis Innsbruck und nach Wien auf dem Programm.

Als Resümee muss man sagen, dass wir unsere Qualifikationsgruppe, als klar stärkstes Team, verdient gewonnen haben und uns jetzt ganz gezielt auf die Endrunde vorbereiten können. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal für den persönlichen Einsatz aller Beteiligten bedanken.

Der Fachreferent

 

 

EPM Volleyball Damen

18. – 25. Mai 2016 Kazan/Russland

Das österreichische Polizei Volleyballteam der Damen nahm nach erfolgreicher Qualifikation im Juni 2015 in der Zeit von 18. – 25. Mai 2016 an der EPM in Kazan/Russland teil.

Team Österreich: stehend von li: Ella, Birgit,

Team Österreich

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von li: Jacqui, Schmerli, Julia, Conny, Steffi „Tochter“, Resi, Meli, Birgit, Ella, Karin und Steffi

Ursprünglich hätte die EPM bereits im Herbst 2015 in St.Petersburg stattfinden sollen. Dies kam jedoch aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen dem russischen Verband und der USPE nicht zustande.

Lange Zeit waren wir daher im Ungewissen, ob und wenn wann und wo die ausgeschriebene EPM überhaupt stattfindet.

Als dann im Februar dieses Jahres endlich die offizielle Einladung eintraf, galt es in kürzester Zeit wieder ein schlagkräftiges Team zusammen zustellen, ein Trainingslager, sowie die Reise nach Russland inkl. Visa zu organisieren.

Das Team musste sich neu Formieren. Die lange Ungewissheit hatte dazu geführt, dass einige Spielerinnen ihre Prioritäten neu gesetzt hatten und nun nicht mehr zur Verfügung standen. Hinzu kamen eine langwierige Rückenverletzung, sowie bei zwei Spielerinnen kurzfristig persönliche Gründe. Alles in allem keine einfache Situation.

Durch die gute Zusammenarbeit mit Ella Raiber, Trainerin bei Union West Wien, war es wenigstens möglich einige junge motivierte Kolleginnen, welche bereits auf der Liste des Fachreferenten standen zu scouten. So gelang es mit Stefanie Lettner und Julia Promberger, noch 2 kadertaugliche Spielerinnen zu gewinnen.

Das gesamte Team, 9 Spielerinnen und 3 Betreuer, traf sich dann schließlich am 17.5.2016, um 22.00 Uhr, auf dem Flughafen Schwechat um die Herausforderung EPM in Angriff zu nehmen. Der Abflug erfolgte am 18.5., um 00.30 Uhr.

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Mit der Aeroflot ging es via Moskau nochmal rund 800 km nach Osten in die Hauptstadt der Republik Tartastan, Kazan. In dieser bei uns mittlerweile als Sporthochburg der russischen Föderation bekannten 1,5 Millionen Einwohner Metropole sollten die Titelkämpfe stattfinden.

Unser Team war, wenn auch mit etwas gewöhnungsbedürftigem Essen, im Ibis Kazan recht komfortabel untergebracht und nutzte den Ankunftstag neben der verpflichtenden Akkreditierung durch den USPE Delegierten Eric Zancanaro auch dazu das Schlafdefizit, bzw den Jetlag, in den Griff zu bekommen. Coach Wolfgang Schmerlaib und Assistentin Ella Raiber mussten dann abends noch beim technischen Meeting teilnehmen. Ella, kasachische Stb und deshalb der russischen Sprache mächtig, lebt seit vielen Jahren in Österreich und ist hier als Volleyballtrainerin tätig. Sie hatte unseren Coach auch bei der erfolgreichen Quali vertreten. Eine willkommene Unterstützung.

Donnerstag den 19.5. standen dann je eine Stunde Training pro Nation in der Wettkampfhalle auf dem Programm.

Es war ein tolles Gefühl im supermodernen St.Petersburg Volleyballzentrum des aktuellen russischen Meisters und Championsleague Sieger, VK Zenit Kazan, spielen zu können.

Leider hielt die Euphorie nicht lange an, denn unsere Mittelblockerin Stephanie Schneider überknöchelte ohne Fremdeinwirkung und musste das Training frühzeitig abbrechen. Durch die ständige Betreuung unseres Physio Thomas Kratky war sie zwar in der Lage, eingeschränkt, aber doch am Turnier teil zu nehmen. Eine medizinische Untersuchung nach der Rückkehr in ihrer Heimat Vorarlberg ergab, einen Bändereinriß.

Autsch

Autsch

Freitag den 20.5. begann dann nach einer eindrucksvollen Eröffnungszeremonie organisiert vom Veranstalter, Polizeisportverband Dynamo Tartastan, das Turnier.

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Wir waren in eine Gruppe mit Russland, Frankreich und Großbritannien gelost worden. Die zweite Gruppe bestand aus Tschechien, Deutschland, Finnland und der Slowakei.

Vor Turnierbeginn haben wir uns gegen GBR und Frankreich durchaus Chancen ausgerechnet. Leider gelang es uns nicht diese auch tatsächlich zu nutzen.

In Spiel 1 gegen GBR waren wir zwar immer knapp dran, mussten dennoch eine bittere 1:3 (23:25, 23:25, 25:17, 21:25) Niederlage einstecken. Irgendwie bekam unser Team die Nervosität nie richtig in den Griff. Vielleicht spielte da auch die Verletzung einer wichtigen Spielerin mit. Auffallend war, dass Annahme und Defensive rund um Neo-Libera Julia Promberger sehr gut funktionierten, dann jedoch gingen uns ein wenig die Ideen aus und wir konnten einfach zu wenig gute Angriffe zu Ende spielen. Am Bemühen der Mädels lag es sicher nicht, vielleicht eher daran, dass uns gemeinsame Trainingseinheiten als Team fehlten.

"Tochter" trotz verletztem Knöchel im Einsatz

Steffi trotz verletztem Knöchel im Einsatz für ihr Team

Meli mit wuchtigem Angriff

Meli mit wuchtigem Angriff

Ein wenig deprimiert gingen wir dann tags darauf in Spiel 2 gegen Frankreich. und konnten nie wirklich unser volles Potential ausschöpfen. Auf gute Aktionen folgten einfache Fehler und Abstimmungsprobleme. Von der Bank aus versuchten Coach Schmerli und Ella alles um den Mädels Selbstvertrauen zu geben, leider vergeblich. So ging auch dieses Spiel, 0:3 (17:25, 13:25, 19:25) verloren.

Karin beim Aufspiel

Karin beim Aufspiel

Nachmittags gab es dann eine organisierte Stadtführung, welche zu unserer Freude in Deutsch statt fand. Besucht wurden das seit dem Jahr 2000 UNESCO Weltkulturerbe, Kreml von Kazan. Aber auch die Kul Scharif Moschee, zweitgrößte in Europa und Zentrum des russischen Islam, standen auf dem Plan. Insgesamt ein sehr schöner Ausflug mit ordentlich Fotomotiven.

Kremlmauer

Kremlmauer

Regierungsviertel

Regierungsviertel

unsere "muslimischen" Frauen vor der Moschee

unsere „muslimischen“ Frauen vor der Moschee

Prinzessinnen beim Sightseeing

Prinzessinnen beim Sightseeing

Turniertag 3 brachte uns den großen Favoriten Russland. Von Beginn an war klar, dass die angeschlagenen Spielerinnen pausieren würden, denn hier gab es definitiv nichts zu holen. Das Ergebnis von 0:3 (7:25,17:25, 11:25) war völlig nebensächlich. Viel mehr galt es Kräfte zu sparen und unserem unermüdlichen Physio Tom nicht noch weitere Arbeit zu beschaffen.

Theresa bei der Annahme

Theresa bei der Annahme

Das Kreuzspiel gegen den alten bekannten Finnland, es war bereits das dritte Aufeinandertreffen in Quali oder EPM seit 2013, brachte leider auch das bekannte Ergebnis. Wir konnten zwar phasenweise ganz gut mitspielen, waren im Endeffekt, aber ohne Chance auf einen Satzgewinn. Ergebnis 0:3 (13:25, 13:25, 13:25)

Doppelblock,

Doppelblock

Trotz des bisher nicht zu unseren Gunsten verlaufenen Turniers, waren wir überzeugt uns im  letzten Spiel, Platzierungsspiel, an GBR für die Auftaktniederlage revanchieren zu können. Es war von Beginn weg eine Nervenschlacht. Unsere Mädels warfen alles was sie noch hatten in die Wagschale und konnten dadurch einen 2 Satz Rückstand, 19:25 und 31:33 mit 25:23 sowie 25:13 egalisieren. Doch als man dachte jetzt wäre der Gegner gebrochen, schlich sich bei uns der Fehlerteufel ein und wir mussten den entscheidenden 5. Satz mit12:15 abgeben. Die wohl bitterste aller Niederlagen war besiegelt. Trotz einem Plus an Punkten 112:109, blieb uns nur der enttäuschende 8 Gesamtrang.

Auch wenn´s sportlich nicht so lief, mit Dolmetscherin Ella, war Coach Schmerli ein begehrter Interviewpartner für die russischen Medien

Auch wenn´s sportlich nicht so lief, mit Dolmetscherin Ella, war Coach Schmerli ein begehrter Interviewpartner für die russischen Medien

Wie ein roter Faden zogen sich unsere Probleme durch Vorbereitung und Finalturnier. Absagen von Spielerinnen, Verletzungen, fehlendes Spielglück und Selbstvertrauen.

Um so mehr im Fokus stand unser Team dann beim Abschlussabend. Tracht kommt einfach immer gut an.

Team Austria als optisches Highlight

Team Austria als optisches Highlight

Abschließend muss man festhalten, dass Dynamo Tartastan eine würdige EPM veranstaltete. Aus unserer Sicht leider um 8 Monate zu spät. Hier ist die USPE gefordert, so etwas in Zukunft zu verhindern. Es muss für Fachreferent und Spieler-/Innen einfach eine entsprechende Terminsicherheit geben. Denn nur so kann man sich ordentlich vorbereiten.

Siegerehrung

Siegerehrung

Ergebnis: 1. Russland, 2. Deutschland, 3. Tschechien, 4. Frankreich, 5. Finnland, 6. Slowakei, 7. GBR, 8. Österreich

Der Fachreferent

Vorbereitungskurs für EPM in Kazan

Von 20. bis 22. April 2016 fand im BSFZ Faak/See der letzte Vorbereitungskurs des Damen Leistungskader Volleyball für die im Mai anstehende EPM in Kazan/Russland statt.

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Equipment praktisch verstaut

Unter der Leitung von Coach Wolfgang „Schmerli“ Schmerlaib wurde auf der sportlichen Seite intensiv am internen Zusammenspiel und der taktischen Ausrichtung gearbeitet. Während die Regenerationsphasen fürs Teambuilding genutzt wurden. Das schöne Wetter dieser Tage in Kärnten trug seinen Teil zur guten Stimmung in der Mannschaft bei.

Wenn der Coach spricht wird aufmerksam zugehört

Wenn der Coach spricht wird aufmerksam zugehört

Bereits obligatorisch war die Abnahme des Leistungstests für jene Spielerinnen welche 2016 noch keinen absolviert hatten.

Kurze Abstimmung vor dem nächsten Ballwechsel

Kurze Abstimmung vor dem nächsten Ballwechsel

Höhepunkte des Vorbereitungskurses waren die beiden Testspiele gegen die von Schmerli ständig betreuten Brückl Hotvolleys. Eine Mannschaft bestehend aus vorwiegend jungen talentierten Spielerinnen, welche zur Zeit um den Aufstieg in die zweite Bundesliga kämpfen.

Teamarbeit

Teamarbeit

Diese Spiele mit knappen Satzergebnissen zeigten einmal mehr, dass beim Aufeinandertreffen zweier technisch und spielerisch annähernd gleich starker Teams, sich im Endeffekt jenes durchsetzt, dass einen klaren Matchplan hat und diesen auch konsequent umsetzt. Auf jedenfall ein Hauptaugenmerk von uns in den letzten Tagen.

Angriff

Angriff

Doppel-Block

Doppel-Block

Unsere Spielerinnen sind nun gefordert bis zum Abflug am 18. Mai ihre sichtbar gute Form zu erhalten, um sowohl den physischen als auch psychischen Herausforderungen in Kazan gewachsen zu sein.

Einzel-Block

Einzel-Block

Aufgrund der sehr positiven Eindrücke in Faak bin ich auch überzeugt, dass dies gelingen wird.

Der Fachreferent

 

 

Qualifikation für die EPM 2015 geschafft!

Nach der erfolgreichen EPM in Prag 2013 hat sich das österreichische Polizei Volleyballteam der Damen auch für die anstehende Endrunde der besten 8 Nationen 2015 qualifiziert.

klein waren unsere Gegner nicht

klein waren unsere Gegnerinnen nicht

In den letzten beiden Jahren konnte der Kader sowohl qualitativ, als auch quantitativ verbessert werden. Der durch die Geburt ihres ersten Kindes bedingte Abgang unserer Libera Nina Edlinger konnte mit Lore Rückl perfekt kompensiert werden. Zusätzliche Verstärkung erhielten wir durch die beiden jungen Vorarlbergerinnen, Theresa Eichinger und Stephanie Schneider.

Nach einem intensiven Vorbereitungskurs beim EKO Cobra waren wir, trotz des Ausfalls der erfahrenen Mittelblockerin Claudia Sinko (lange geplanter Erholungsurlaub) und Coach Wolfgang Schmerlaib (Organisation des Beach Cop Cup in Klagenfurt), für das Qualifikationsturnier in Manchester/UK bestmöglich gerüstet.

Somit trafen sich am Montag den 15.6.2015, um 19.30 Uhr, 11 Spielerinnen, Ersatz-Coach Ella Raiber und Fachreferent im 13. Wiener Gemeindebezirk, Sporthalle Altgasse, um sich mit einem letzten lockeren Trainingsspiel gegen Union West Wien auf die kommende Aufgabe einzustimmen. Nach anfänglich kleineren Abstimmungsproblemen wurde dieses Spiel mit 3:1 gewonnen.

Am nächsten Tag traf man sich dann um 05.30 Uhr am Flughafen Schwechat, von wo wir um 07.05 Uhr die Reise Richtung Manchester antraten. Mit einem Umstieg in Köln landeten wir planmäßig um 10.50 Uhr Ortszeit in der bei uns eigentlich nur wegen ihrer Fussballvereine bekannten englischen Industriemetropole.

Der PSUK (Police Sport UK) als Gastgeber hatte für uns das altehrwürdige Hotel Britannia im Stadtzentrum als Unterkunft gewählt.

Hotel Britannia

Hotel Britannia

alt ehrwürdig

alt ehrwürdig

Noch am selben Tag gab es eine einstündige Trainingseinheit im Sugdon Sportscenter, der Wettkampfhalle. Hier mussten wir aufgrund eines Gebrechens leider in die etwas kleinere und schlechter beleuchtete Nebenhalle ausweichen, ließen uns davon aber in keinster Weise beeindrucken. Abends stand noch die obligatorische Überprüfung der Spielerinnen durch den Delegierten der USPE, Paul Moran aus Irland an, ehe alle Spielerinnen müde von der Reise und im Bewusstsein der kommenden Aufgabe sehr früh auf ihren Zimmern verschwanden.

Sugdon Sport Centre

Sugdon Sport Centre

Die Stimmung passt!

Die Stimmung passt!

Aufgrund des Nichterscheinens der Mannschaft aus Polen war für den 17.6.2015 nur ein Spiel nämlich GBR vs Österreich vorgesehen.

Fokussiert auf die bevorstehende Aufgabe erschienen alle Spielerinnen pünktlich um 07.00 Uhr zum Frühstück. Um 08.30 Uhr machten wir uns dann zu Fuß, zum nur wenige Gehminuten entfernten Sportcenter, auf. Nach dem Aufwärmprogramm und der obligatorischen Begrüßung mit Wimpeltausch, ging es schließlich um 10.30 Uhr zur Sache.

Begrüßung

Begrüßung

Handshake

Handshake

Aufgrund unserer Eindrücke beim Einspielen und dem Wissen um die eigene Stärke waren Ersatz-Coach Ella Raiber und ich überzeugt dieses Spiel gewinnen zu können. Diesen Optimismus versuchten wir auch an die Spielerinnen weiter zugeben. Vielleicht war es aber auch genau dieses Wissen, dass zu einem eher ängstlichen Beginn unserer Mannschaft führte. Ein wenig schleppend kam unser Spiel in Fahrt und keines der beiden Teams konnte sich einen Vorteil erarbeiten. Als der 1. Satz zu Gunsten der Britinnen zu kippen drohte, brachte die Einwechslung von Steffi Schneider die erhoffte Wende. In der Folge gelangen uns bis zur zweiten technischen Auszeit (16:14) einige wichtige Punkte. Danach sollte dem Team GBR nur mehr ein Punkt zum Endstand von 15:25 gelingen. Ausschlaggebend dafür war eine fast schon unglaubliche Serviceserie von Meli Zaunschirm.

Steffi beim Schnellangriff durch die Mitte

Steffi beim Angriff durch die Mitte

und unsere zweite Mittelblockerin Meli

unter den strengen Blicken von Coach Ella

Leider konnten wir den Schwung aus dem ersten Satz nicht nahtlos in den Zweiten mitnehmen, zwar lagen wir bei der ersten technischen Auszeit noch mit 8:7 in Front, jedoch verloren wir dann komplett den Faden im Spiel. Reihenweise Unkonzentriertheiten und daraus resultierende vermeidbare Fehler spielten den stärker werdenden Gastgeberinnen in die Karten, welche Punkt für Punkt davon zogen. Erst gegen Ende des Satzes erfingen wir uns wieder und konnten noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Endstand 19:25

Kathi bei der Annahme

Kathi bei der Annahme

Lore mit letztem Einsatz

Lore mit letztem Einsatz

In der folgenden Satzpause wurde nochmals die taktische Grundausrichtung besprochen und von den Spielerinnen eingefordert. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Unsere Aufspielerin Karin Weixler verteilte die Bälle jetzt annähernd perfekt, zerriß dadurch den gegnerischen Block und setzte unsere starken Aussenangreiferinnen Kathi Kern, Carmen Huber, sowie die Diagonale Theresa Eichinger vermehrt hervorragend in Szene. Ratlose Gesichter auf Seiten der Britinnen zeugten vom Erfolg der Strategie. Mit jeder gelungenen Aktion wurde unser Spiel sicherer. Unsere Annahme und Feldverteidigung rund um die quirlige Libera Lore Rückl arbeitete auf Hochtouren. Fast jeder längere Ballwechsel wurde durch starke Defensivarbeit der gesamten Mannschaft gewonnen und so auch der Satz mit 25:20.

Carmen setzt den Ball

Carmen setzt den Ball

Theresa mit Wucht

Theresa mit Wucht

Jetzt ließen wir uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und starteten schwungvoll in Satz 4. Dem starken Service und den fehlerfreien Angriffen, welche nicht immer mit viel Kraft, aber umso mehr Hirn gespielt wurden, hatte die Heimmannschaft nichts mehr entgegen zu setzen. Und so konnten wir nach 95 Minuten Spielzeit über den verwerteten Matchball zum 25:18 und gesamt 3:1 Sieg jubeln.

Defensive beginnt am Netz

Defensive beginnt am Netz

Wieder einmal haben wir bewiesen, dass Österreich kein weißer Fleck auf der europäischen Volleyballlandkarte ist und uns die Teilnahme beim Finalturnier der besten 8 Nationen verdient.

Nachmittags war dann ein wenig Zeit zum Sightseeing

Fussball ist hier wohl die Nummer 1

Fussball ist hier wohl die Nummer 1

Zentrum

Zentrum

Town Hall

Town Hall

nice

nice

Abends gab es dann ein Gala-Dinner im örtlichen Polizeisportzentrum „Hough End Centre“ in dessen Rahmen es viele nette Gespräche mit den britischen Kolleginnen und Kollegen gab und der Abend gemütlich ausklang.

Ian E Campell bei seiner Ansprache

Ian E Campell, PSUK bei seiner Ansprache

Die Gastgeberinnen

Die Gastgeberinnen

Die Siegerinnen

Die Siegerinnen

Tags darauf erfolgte die Rückreise von unserem erfolgreichen Ausflug nach Manchester.

Abschließend möchte ich unbedingt erwähnen, dass jedes Team seine Stärke aus einem gemeinsam definierten Ziel schöpft, dem sich alle Teammitglieder unterordnen. In einer Mannschaftssportart können nicht immer alle Spielerinnen zum Einsatz kommen und dennoch ist jede Einzelne für den Erfolg des Teams unerlässlich!

In diesem Sinne nochmals Danke an alle Teammitglieder, das BMI und den ÖPolSV.

Zur Erinnerung an einen erfolgreichen Trip

Zur Erinnerung an einen erfolgreichen Trip

 

Der Fachreferent

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