Tennis

Sichtungslehrgang 2020 für die bevorstehende EPM

Im Hinblick auf die im kommenden Jahr stattfindenden Polizei Europameisterschaften fand im Zeitraum von 07.09.2020 bis 11.09.2020, auf der Tennisanlage des TC Union Wels, ein fünftägiger Sichtungslehrgang mit den besten Tennisspielern*innen der Polizei in Österreich statt.

Dabei waren 5 Athleten und 1 Athletin.

Dominik Aigner ITN 1,649 Foto: Jürgen Stadlauer

Marcel Waloch ITN 1,816 Foto: Jürgen Stadlauer

Fabian Lipautz ITN 1,824 Foto: Jürgen Stadlauer

Marco Prochazka ITN 2,313 Foto: Jürgen Stadlauer

Günter Austerhuber ITN 2,57 Foto: Jürgen Stadlauer

Martina Zolles ITN 4,941 Foto: Jürgen Stadlauer

Am ersten Spieltag meinte es der Wettergott nicht gut mit uns und wir mussten beinahe ein Alternativtraining aufgrund Dauerregens einlegen. Glücklicherweise konnten in der Kürze 3 Hallenplätze organisiert werden, wo würdig die Tenniswoche begonnen werden konnte.

Die restliche Woche mit täglich Temperaturen um die 25 Grad und wärmer, bescherten uns perfekte Trainingsbedingungen.

Pro Tag wurden mindestens 4 Stunden Tennis auf jeweils drei Plätzen gespielt. Mit diesen Trainingszeiten und mit diesem in Summe sehr starken Kader war es jedem einzelnen Sportler möglich, seine physische Belastungsgrenze auszuloten und einen markanten sportspezifischen Mehrwert mit nachhause zu nehmen.

Rückblickend auf diese harte Tenniswoche kann man sagen, dass sich der österreichische Polizei-Tennissport auf einem bisher noch nicht dagewesenen Niveau befindet. 3 der 4 besten männlichen Polizei-Tennisspieler weisen eine ITN von unter 2 auf. Das ist Bundesliganiveau.

Bei den Damen spickt Melanie KLAFFNER, die aktuelle Nummer 3 in Österreich (ehemals 148 in der Tennisweltrangliste) und wie oben angeführt Martin ZOLLES den Kader.

Somit sehe ich der kommenden Europameisterschaft zuversichtlich entgegen und möchte mich auch gleichzeitig bei den Athleten und Athletinnen für das sportliche Engagement und das kollegiale Miteinander bedanken.

 

Fachreferent Tennis:

STADLAUER Jürgen

Bundespolizeimeisterschaften 2019 in Vorarlberg

Vom 25.06.2019 bis 27.06.2019, wurden im „Ländle“ die diesjährigen Österreichischen Bundespolizeimeisterschaften im Tennis in Form eines offiziell angemeldeten ITN Turniers ausgetragen. Auf den insgesamt 2 zur Verfügung stehenden Tennisanlagen – TC Hohenems und TC Lustenau –  konnten die Meisterschaften am ersten Spieltag planmäßig um 09:00 Uhr begonnen werden.

Im heurigen Jahr wurden bei nachfolgend angeführten Spielklassen die Titel des Bundesmeisters respektive der Bundessieger in einer wahren Hitzeschlacht ausgefochten.

  • Einzel Damen AK (Allgemeine Klasse)
  • Einzel Herren AK
  • Einzel Herren +35
  • Einzel Herren +45
  • Einzel Herren +55
  • Doppel Herren AK
  • Doppel Herren +35
  • Doppel Herren +45
  • Einzel Herren B-Bewerb – AK, +35, +45 und +55

Als Rahmenprogramm wurden im Zuge dieser Bundesmeisterschaft eine feierliche Eröffnungsgala und ein gelungener Sportlerabend seitens der Veranstalter organisiert. Ein herzliches Danke dafür!

Zu den Berwerben:

Der Bewerb Herren Einzel AK spickte sich diesjährig und erstmalig, mit Athleten welche ein bis dato noch nie dagewesenes Tennisniveau zeigten. Alleine die ersten drei gesetzten Spieler wiesen eine ITN von unter 2 auf.

An allen drei Wettkampftagen herrschte absolutes Sommerwetter mit 30 Grad und mehr.

Die bisherige Tennis-Nummer-Eins in Österreich Dominik AIGNER (PSV Linz), war bei der heurigen Bundespolizeimeisterschaft lediglich als Nummer 3 gesetzt. Auf Platz 1 war der Newcomer Marcel WALOCH (PSV Wien) und auf Platz 2 der letztmalige Bundesmeister und amtierende Vizeeuropameister Fabian LIPAUTZ (PSV Wien) gesetzt.  Den Platz 4 und letzten Platz der Setzliste sicherte sich Marco PROCHAZKA (PSV Wien) mit einer ITN von 2,2.

Bereits im Viertelfinale hatte der an Nummer 1 gesetzte Marcel WALOCH ein hartes Match zu bestreiten. WALOCH besiegte in einem knappen Spiel Felix SAGASSER mit 4:6 6:3 10:6. Endstation im Viertelfinale war auch für Florian BRUNNER (ITN 2,670). Dieser traf bereits in der zweiten Runde auf den späteren Bundesmeister Dominik AIGNER. In einem erstklassigen Match musste sich jedoch Florian BRUNNER mit 2:6 3:6 am Ende geschlagen geben. Die restlichen Viertelfinalspiele verliefen eindeutig zu Gunsten der ersten vier gesetzten Athleten. Im Halbfinale kam es zum ersten Spitzenmatch zwischen den an Nummer 2 gesetzten Fabian LIPAUTZ und den an Nummer 3 gesetzten Dominik AIGNER. Bei brütender Hitze setzte sich AIGNER mit einem 6:2 und 6:3 klar gegen LIPAUTZ durch. Das zweite Halbfinalspiel zwischen WALOCH und PORCHAZKA verlief eindeutig für den an Nummer 1 Gesetzten. Am dritten und letzten Spieltag fand nun das mit Spannung erwartete Finalspiel zwischen Marcel WALOCH und Dominik AIGNER statt. Den Zuschauern wurde Tennis vom Feinsten geboten. In einem hochklassigen Match sicherte sich Dominik AIGNER mit einem verdienten Sieg über Marcel WALOCH mit 6:4 und 6:4 den Titel des Bundesmeisters in der allgemeinen Spielklasse.

Den Bewerb Damen Einzel konnte Martina ZOLLES (PSV Wien) im Finalspiel gegen die amtierende Bundesmeisterin Ingrid GERGEL (PSV Steyr) gewinnen. Die an Nummer 2 gesetzte Martina ZOLLES holte sich mit ihren druckvollen Schlägen in einem spannenden Endspiel mit 6:3 und 6:3 den Bundesmeistertitel. Den dritten Platz teilten sich die Wettkämpferinnen KUSCHNIG und PFAFFENDER.

In der Altersgruppe Herren 35 Einzel marschierte der als Nummer 1 gesetzte Günter AUSTERHUBER (ITN 2,221) quasi durch den Bewerb und sicherte sich mit einem glatten 6:1 6:0 Finalsieg über Christoph REHLING den Bundessieger bei den 35ern. Den dritten Platz teilten sich HASELMAYER und RAMPETSREITER.

In der Altersgruppe Herren 45 Einzel dominierte der an Nummer 1 gesetzte Werner FLASCH. Bis in das Finalspiel gab FLASCH insgesamt nur 6 Games ab und konnte in einem physisch sehr anstrengendem Finalspiel gegen den würdigen Gegner Thomas HASENLEITNER mit 6:1 und 7:5 überzeugen. Den dritten Platz erlangten nach tollen spielerischen Leistungen Alexander HAUSEDER und Harald HUMMER.

In der Altersgruppe Herren 55 Einzel konnte sich Reinhold MARK durchsetzen und sicherte sich im Finalspiel gegen Gerhard HOLLINGER mit 6:3 und 6:2 den Titel des Bundessiegers. Sowohl der an Nummer 1 gesetzte Reinhold MARK als auch Gerhard HOLLINGER hatten in den Runden zuvor sehr knappe Partien, die im Champions Tie-Break entschieden wurden – „Hut ab vor den körperlichen Leistungen und dem Durchhaltevermögen“. Den dritten Platz teilten sich ebenfalls nach absolut toller kämpferischer Leistung Johann MADERTHANER und Hermann HINTERPLATTNER.

Im Doppelbewerb Herrn AK konnte sich im Finale die als Nummer 1 geführte Paarung (AIGNER/LIPAUTZ) gegen die als Nummer 2 gesetzten (WALOCH/PROCHAZKA) klar durchsetzen, gewannen mit 6:2/6:3 und sicherten sich so den Titel des Bundesmeisters Doppel AK. Den dritten Platz teilten sich die Paarungen HINTERPLATTNER D./BRUNNER F. und HÖLLBACHER T./ZANON.

Den Doppelbewerb Herren 35 entschieden die als Nummer 1 gesetzten AUSTERHUBER/RAMPETSREITER für sich. Den zweiten Platz erreichte die als Nummer 2 gesetzte Paarung REHLING/FLASCH, die im Finale leider beim Stand von 2:6 0:1 aufgeben musste.

Im Doppelbewerb Herren 45 schlug die Doppelpaarung HAUSEDER/HASENLEITNER zu und sicherte sich in einem spannenden Finalspiel gegen SINGER/MARK mit 6:1 und 7:5  den Bundessieger. Den dritten Platz teilten sich die Doppelpaarungen SPRANGER/HOLLINGER und RAMSKOGLER/HINTERPLATTNER.

Gewinner der B-Bewerbe:

Den B-Bewerb Damen Einzel gewann Claudia BITSCHNAU, den B-Bewerb Herren Einzel gewann David HINTERPLATTNER, den B-Bewerb Herren 45 Einzel konnte Roland AUGUST für sich entscheiden, den B-Bewerb Herren 55 Einzel gewann Roland LOIPOLD, den B-Bewerb Herren Doppel gewannen WOITSCH/HUMMER und den B-Bewerb Herren 45 Doppel konnten RASSER/KNOFLACH gewinnen.

Impressionen über die diesjährige Bundespolizeimeisterschaft in Vorarlberg:

Alle Bundesmeister/Sieger Herren Foto: Jürgen Stadlauer

Bundesmeisterin Damen – Martina Zolles – Foto Jürgen Stadlauer

Marcel Waloch – Vorhand voll durchgezogen – Foto: Jürgen Stadlauer

Ingrid Gergel – Finalistin Damen – Foto Jürgen Stadlauer

voller Einsatz – Foto: Jürgen Stadlauer

 

Abschließend möchte ich mich bei allen Athletinnen und Athleten für ein absolut faires und sportliches Verhalten bedanken.

Ein großes Lob und Dank gebührt den Turnierverantwortlichen. Nur durch sehr viel Engagement und Weitblick konnte ein so gut organisierter und reibungsloser Turnierverlauf  gewährleistet werden.

 

STADLAUER Jürgen;

 

Fachreferent Tennis

EPM 2017 in Budapest

Vom 23.06.2017 bis 30.06.2017, wurden in Budapest/Ungarn die diesjährigen Europameisterschaften in der Sportart Tennis ausgetragen. Die Veranstaltung fand im nationalen Trainingscenter des ungarischen Tennisverbandes statt.

Nachdem wir (das österreichische Team bestand aus 3 weiblichen und 3 männlichen Wettkämpfern – Melanie KLAFFNER, Martina ZOLLES, Janine REMLER – Fabian LIPAUTZ, Christian KERN und David RAKOB) am 23.06.2017, nach ein paar Stunden Autofahrt, in den frühen Nachmittagsstunden, im nationalen Trainingscenter des ungarischen Tennisverbandes, eintrafen, wurde ein lockeres Training von einer Stunde absolviert.

Trainingscenter des ungarischen Tennisverbandes – Foto: Jürgen Stadlauer

Danach begaben wir uns in die etwa 30 Fahrminuten enfernte Unterkunft (Hotel Berlin) wo der Checkin und die Akkreditierung erfolgte. Einen schönen Ausklang bescherte uns ein gemeinsames Abendessen im Hotel.

Am nächsten Tag, den 24.06.2017, erfolgte um 07:45 Uhr die Abfahrt zur Eröffnungszeremonie wo gesamt 19 Nationen dem feierlichen Akt auf der Anlage des ungarischen Tennisverbandes beiwohnen durften.

Nach der offiziellen Eröffnung der 9ten USPE – Europäischen Polizeimeisterschaft in der Sportart Tennis erfolgte um 09:00 Uhr der planmäßige Spielbeginn mit den ersten Runden im Herren Einzel Hauptbewerb und Damen Einzel Hauptbewerb.

Damen Einzel:

Ein furioser Durchmarsch durch diese Europameisterschaft ist unserer an Nummer 1 gesetzten Spielerin, Melanie KLAFFNER, abermals gelungen. Ähnlich wir vor zwei Jahren bei den Europameisterschaften in Mailand/Italien deklassierte die amtierende Europameisterin eine Gegnerin nach der anderen und gab im gesamten Damen-Einzel Hauptbewerb nur insgesamt 9 Games ab. Im Finale schoss Melanie KLAFFNER die ehemals als Profi Tennisspielerin agierende dänische Landsmännin Maria RASMUSSEN (ehemals Nr. 733 der Welt) und 2011 Europameisterin bei der 7ten Polizeieuropameisterschaften Tennis in Ungarn, mit 6/1 und 6/2 vom Platz. Erneut ein Kantersieg der österreichischen Nummer 1 und somit die erste Goldmedaille für Österreich!

Melanie Klaffner – Foto: Jürgen Stadlauer

Melanie Klaffner – Foto: Jürgen Stadlauer

Siegerehrung Damen – Melanie Klaffner mit Gold – Foto: Jürgen Stadlauer

Unsere weiteren 2 Damen schlugen sich trotz einigem an Lospech sehr gut. Martina ZOLLES und Janine REMLER spielten sich beide bis in das Achtelfinale vor. Martina ZOLLES verlor mit 3/6, 4/6 gegen die starke Deutsche Julia NIEMAYER die sich erst im Halbfinale gegen die spätere Silbermedaillengewinnerin Maria RASMUSSEN in drei Sätzen geschlagen geben musste.

Janine REMLER verlor nach hartem Kampf aber schlussendlich doch klar in zwei Sätzen ebenfalls gegen die Finalistin Maria RASMUSSEN.

Martina Zolles – Foto: Jürgen Stadlauer

Janine Remler – Foto: Jürgen Stadlauer

 

Damen Doppel:

Ähnlich wie im Damen Einzel, startete die Doppelpaarung KLAFFNER/ZOLLES, einen Durchmarsch durch diesen Bewerb. Es wurde Doppel vom feinsten gespielt und gewonnen.

Im Semifinale fegten KLAFFNER/ZOLLES eine russische Doppelpaarung mit 6/2 und 6/0 vom Platz. Jetzt war unsere Nummer 1 Doppelpaarung bereit für das Finale gegen die zwei schlagkräftigen Damen aus Deutschland. Nach einem engen ersten Satz, welcher mit 7/5 von unseren Damen gewonnen werden konnte folgte ein vernichtender zweiter Satz mit 6/0 wo KLAFFNER/ZOLLES zur Höchstform aufliefen und den Deutschen keine Chance mehr ließen. Ein verdienter souveräner Sieg und somit die zweite Goldmedaille für Österreich.

Mitte – Klaffner/Zolles mit Gold – Foto: Jürgen Stadlauer

 

Herren Einzel:

Bei den heurigen Europameisterschaften war der 64er Raster bei den Herren wieder gut gespickt mit Topleuten und einigen neuen bislang unbekannten Namen. Unser Neuzugang und diesjährige Nummer 1 Fabian LIPAUTZ katapultierte sich ungefährdet aufgrund seiner äußerst starken und soliden Spielleistung bis in das Viertelfinale. Auf diesem Weg schickte er einen Norweger, einen Griechen und den an Nummer 5 gesetzten Belgier Davy SELS „nachhause“. Jetzt im Viertelfinale wartete der starke und an Nummer 3 dieses Turniers gesetzte Franzose G. NEXON. Fabian LIPAUTZ zeigte sich unbeeindruckt, fokussierte sich auf sein Spiel und bezwang den Franzosen mit einer beständigen Leistung in zwei Sätzen 6/3 und 6/4. Nun stand das Halbfinalspiel gegen den „Österreicherschreck“ Marc LEIMBACH (der 39jährige  Marc LEIMBACH ist einer der besten ü35 Spieler Deutschlands und Weltmeister im Herrendoppel 35 im Jahr 2013) bevor. Der heuer als Nummer 1 gesetzte LEIMBACH bezwang in mehreren Europameisterschaften die Nummer 1 und 2 von Österreich. Nicht so im heurigen Jahr in Budapest! In einer Hitzeschlacht (35 Grad und mehr) holte sich Fabian LIPAUTZ gegen Marc LEIMBACH in einer Kombination aus kämpferischer und spielerisch unglaublich starker Leistung den ersten Satz mit 6/4. Bereits zu diesem Zeitpunkt, es wurde mehr als eine Stunde auf höchstem Niveau „gefightet“ und „geackert“, konnte man wahrnehmen, dass LEIMBACH dieses Match sichtlich an die Substanz ging und physisch angeschlagen war. Fabian LIPAUTZ ergriff die Gunst der Stunde, blieb konzentriert und unnachgiebig und fertigte LEIMBACH im zweiten Satz mit 6/0 ab. Dieser grandiose Sieg bedeutete den Einzug in das Finale der diesjährigen Europameisterschaft für Österreich. In einem spannenden Finalspiel zischen Fabian LIPAUTZ und dem Belgier T. DEHAEN (ehemaliger College Profi-Tennisspieler in den USA) musste sich der Österreicher zweimal im Tie-Break geschlagen geben. Nach diesem engen und hochklassigen Endspiel stand nun die Silbermedaille für Österreich fest.

Fabian Lipautz – Foto: Jürgen Stadlauer

Fabian Lipautz – Foto: Jürgen Stadlauer

rechts Fabian Lipautz – Vize-Europameister – Foto: Jürgen Stadlauer

 

Christian KERN, die Nummer 2 vom österreichischen Tennisteam, spielte sich kompromisslos bis in das Achtelfinale. In den ersten zwei Runden demontierte er einen Griechen und einen Niederländer. Im Achtelfinale unterlag er wie bereits bei den vergangenen Europameisterschaften einem top gesetzten Deutschen. Mit einer vorbildlichen kämpferischen Leistung (1:6 und 0:6) musste sich Christian KERN diesmal den an Nummer 2 gesetzten Andreas WEBER geschlagen geben.

Christian Kern – Foto: Jürgen Stadlauer

Christian Kern – Foto: Jürgen Stadlauer

David RAKOB (Österreichs Nr. 3) traf gleich in der ersten Runde Hauptbewerb auf den späteren Turniersieger, den Belgier T. DEHAEN und verlor nach einer absolut vorzeigbaren Leistung 2/6, 2/6. Aufgrund dieser Erstrundenniederlage konnte David RAKOB den sogeannten Consolation-Bewerb spielen und gewann diesen in souveräner Manier. Der Österreicher gab im gesamten Consolation-Berwerb gesamt 11 Games ab und entschied schlussendlich das Finalspiel gegen den Dänen MORCK Morten klar mit 6/2 und 6/2 für sich.

David Rakob – Foto: Jürgen Stadlauer

David Rakob – Gewinner des Consolation Bewerbes – Foto: Jürgen Stadlauer

 

Herren Doppel:

Unser österreichisches Herrendoppel LIPAUTZ/RAKOB schaffte es bis in das Viertelfinale. Bis dahin nahmen sie in Runde eins eine tschechische Doppelpaarung und in Runde zwei eine Doppelpaarung aus England aus dem Berwerb. Im Viertelfinale kam es zu einem Duell mit der belgischen Doppelpaarung DEHAEN/SELS. Dieses Match war an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten welches jedoch am Ende ganz knapp im Match Tie-Break mit 10/8 an die Belgier ging. Gratulation an beide Kontrahenten für dieses hochklassige Doppel.

Als einziger Wermutstropfen ist zu erwähnen, dass der österreichische Tenniskader personell geschwächt zu den diesjährigen Europameisterschaften antreten musste. Die Nummer 1 bei den Herren Dominik AIGNER konnte aufgrund eines Kreuzbandeinrisses nicht teilnehmen und die Nummer 2 bei den Damen Verena AMESBAUER war aufgrund eines Muskelfasereinrisses verhindert. Deshalb konnte auch bei den Damen und Herren jeweils nur eine Doppelpaarung an den Start gehen. Nichts desto trotz konnte an der hervorragenden Leistung der letzten Tennis Europameisterschaft angeknüpft werden und insgesamt zweimal Gold, einmal Silber und der Sieg im Consolation-Berwerb errungen werden.

Wieder einmal ging eine sehr harte und sehr erfolgreiche Turnierwoche zu Ende, die den Spielern und Spielerinnen alles an physischer und psychischer Belastbarkeit abverlangte. Nicht zuletzt aufgrund des richtigen „Team-Spirits“ vermeine ich zu sagen, hatten wir alle gemeinsam mehr als nur eine Woche Tennissport.

die Österreicher – Foto: Jürgen Stadlauer

 

Europameisterinnen und Vize-Europameister

Europameisterinnen und Vize-Europameister – vlnr Klaffner, Lipautz, Zolles – Foto: Jürgen Stadlauer

 

Abschließend möchte ich noch den Verantwortlichen des ÖPOLSV und allen anderen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung aussprechen. Ganz besonders auch an unseren Delegierten, Landespolizeidirektor Andreas PILSL, der einiges an Aufwand auf sich nahm, um uns in Budapest persönlich mit seinem Sportlerherz nach vorne zu „pushen“.

Besten Dank dafür!

STADLAUER Jürgen;

 

Fachreferent Tennis

Sichtungslehrgang für die EPM 2017

In der Zeit von 29.05.2017 bis 02.06.2017 wurde ein Vorbereitungskurs für die bevorstehenden Polizeieuropameisterschaften in Ungarn abgehalten. Als Trainingsschauplatz für den österreichischen Tenniskader konnte abermals die Tennisanlage Union Mauthausen zur Verfügung gestellt werden.

Wie bereits vom letzten derartigen Trainingslager im Jahre 2015 verwöhnt, hielt der Wettergott wieder seine sonnige Hand über uns und bescherte uns eine Trainingswoche mit beinahe durchschnittlich 30 Grad. Die optimalen Bedingungen um bei dem täglichen 4-Stunden Workout seine körperliche Fitness zu testen.

Besonders erfreulich ist, dass der aktuelle Tenniskader mit zwei Youngstars ergänzt werden konnte. Den Damen Kader verstärkt die junge Kollegin Janine REMLER als Nummer 4 und den Herren Kader verstärkt Fabian LIPAUTZ (ist seit März 2017 Schüler in der Polizeischule Wien) als Nummer 2. Der aktuelle Tenniskader setzte sich nun aus folgenden Spielern zusammen:

Damen:                                                                      Herren:

Melanie KLAFFNER                                           Dominik AIGNER

Verena AMESBAUER                                        Fabian LIPAUTZ

Martina ZOLLES                                                   Christian KERN

Janine REMLER                                                     David RAKOB

Bei den Herren (AIGNER ist Bronzemedaillen-Gewinner EPM 2015 in Mailand) haben sämtliche Athleten eine ITN unter 3 und der Damen Kader besteht aus Bundesliga- und Landesliga- A Spielerinnen bzw. einer Spitzensportlerin (KLAFFNER ist amtierende Polizei Europameisterin).

Resümee:

Nach dieser harten und kräftezehrenden Trainingswoche konnte jedoch schlussendlich jeder davon einen nicht unwesentlichen spielerischen Mehrwert mit nachhause nehmen. Auch für die taktische Komponente im Speziellen was die einzelnen Doppelpaarungen betrifft ist eine solche Vorbereitungswoche unumgänglich. Abschließend dürfen noch ein paar Impressionen vermittelt werden.

Verena Amesbauer – Foto: Jürgen Stadlauer

Martina Zolles – Foto: Jürgen Stadlauer

Janine Remler – Foto: Jürgen Stadlauer

 

Fabian Lipautz – Foto: Jürgen Stadlauer

Christian Kern – Foto: Jürgen Stadlauer

David Rakob – Foto: Jürgen Stadlauer

EPM 2015 in Mailand

Vom 12.09.2015 bis 19.09.2015, wurden in Mailand/Italien die diesjährigen Europameisterschaften in der Sportart Tennis ausgetragen. Die Veranstaltung fand auf einer der ältesten Tennisanlagen Italiens – Alberto Bonacossa Milano – statt, wo in der Vergangenheit schon Davis Cup gespielt wurde. Eine sehr traditionelle und eindrucksvolle Tennisanlage mit ca. 16 Sandplätzen und einer weitläufig angelegten Parkfläche.

Clubhaus

Parkanlage

Nachdem wir (das österreichische Team bestand aus 4 weiblichen und 4 männlichen Wettkämpfern – Melanie KLAFFNER, Verena AMESBAUER, Martina ZOLLES, Irina STEIRER – Dominik AIGNER, Christian KERN, David RAKOB, Viktor LIBAL) am 12.09.2015, nach ca. 8 ½ Stunden Autofahrt, in den Nachmittagsstunden, am Alberto Bonacossa Tennisclub in Mailand, eintrafen, wurde der Tennisraster/Auslosung studiert und im Anschluss ein lockeres Training von einer Stunde absolviert. Danach begaben wir uns in die etwa 20 Fahrminuten enfernte Unterkunft (Hotel DaVinci) wo die Akkreditierung und der Checkin erfolgte. Einen schönen Ausklang bescherte uns ein gemeinsames Abendessen im Hotel.

Am nächsten Tag, den 13.09.2015, erfolgte um 08:15 Uhr die Abfahrt zur Eröffnungszeremonie.

Eröffnungsörtlichkeit

Polizeimusik u USPE Flagge

Mannschaftsfoto

Oben v. l. n. r. – Viktor LIBAL, Dominik AIGNER, Jürgen   STADLAUER, Christian KERN, David RAKOB

Unten v. l. n. r. – Melanie KLAFFNER, Irina STEIRER, Verena AMESBAUER, Martina ZOLLES

Nach der offiziellen Eröffnungszeremonie mit dem feierlichen Einmarsch von 16 Nationen, erfolgte um 10:30 Uhr, der Transfer zum Tennisclub Bonacossa, wo pünktlich um 11:00 Uhr die Spiele begannen.

Damen Einzel:

Ein furioser Durchmarsch durch diese Europameisterschaft ist unserer an Nummer 1 gesetzten Spielerin, Melanie KLAFFNER, gelungen. Ihr erstes Match bestritt Melanie gegen eine Italienerin, die schlichtweg überhaupt keine Chance hatte und mit 6/0 6/1 vom Platz gefegt wurde. In der zweiten Runde wartete jedoch schon eine Spielerin aus Deutschland. Angeführt werden muss, dass bei dieser Europameisterschaft, die deutschen Kolleginnen zurecht sehr stark vertreten waren und durchwegs ausgezeichnetes Tennis spielten. Unter den letzten 4 Spielerinnen im Hauptbewerb der Damen, waren drei Deutsche. Melanie KLAFFNER konnte im gesamten Turnierverlauf ihre volle Leistungsstärke abrufen und verwandelte eine Partie um die andere in ein Schlachtfeld. Melanie KLAFFNER schlug jede Gegnerin vernichtend und gab im gesamten Einzelbewerb nur 5 Games ab. Das Halbfinale und auch das Finale gewann Melanie KLAFFNER mit 6:0 und 6:0. Melanies Finalgegnerin Nicole SEITENBECHER stand in der Weltrangliste auf Nummer 392!!!!!!!! Ein herber Schlag……

Melanie Klaffner 1                                                             Melanie Klaffner

Melanie Klaffner 2                                                             Melanie Klaffner

Melanie Klaffner 3                                                            Melanie Klaffner

Melanie Klaffner Siegerehrung                                  Melanie Klaffner in der Mitte – Siegerehrung

Unsere weiteren 3 Damen schlugen sich ebenfalls sehr gut. Irina STEIRER kämpfte sich bis in das Viertelfinale vor und musste sich nach einem sehr engen und umkämpften Match der späteren Finalistin Nicole SEITENBECHER (vormals 392 in der Weltrangliste) mit 4/6 und 5/7 geschlagen geben.

Irina Steirer 3                                                                Irina Steirer

Irina Steirer 2                                                                 Irina Steirer

Irina Steirer 1                                                                   Irina Steirer

Verena AMESBAUER und Martina ZOLLES verloren beide nach einem tollen Spiel im Achtelfinale. Verena AMESBAUER gegen die Deutsche K. HEGEL, die erst im Halbfinale gegen die spätere Finalistin und Landsmännin SEITENBECHER ausschied und Martina ZOLLES gegen die gute Französin C. PAUMIER, die wiederrum erst im Viertelfinale gegen die Deutsche BLUHM J. ausschied.

Verena Amesbauer 1                                                        Verena Amesbauer

Verena Amesbauer 2                                                        Verena Amesbauer

Martina Zolles 2                                                               Martina Zolles

Martina Zolles 1                                                           Martina Zolles

Damen Doppel:

Ähnlich wie im Damen Einzel, startete die Doppelpaarung KLAFFNER/AMESBAUER, einen Durchmarsch durch diesen Bewerb. Es wurde Doppel vom feinsten gespielt und gewonnen. Durchschnittlich gaben die zwei Damen 2 bis 3 Games pro Match ab. In der zweiten Runde sowie im Finale warteten wieder die deutschen Kolleginnen die jeweils mit zwei erlangten Games abgefertigt wurden. Auch die Doppelpaarungen Großbritannien und Frankreich waren chancenlos. Ein absolut verdienter Doppelsieg und somit die zweite Goldmedaille für Österreich bei diesen Europameisterschaften. Unser zweites starkes Damendoppel (ZOLLES/STEIRER) musste sich leider in der zweiten Runde gegen die späteren Finalistinnen aus Deutschland (SMOLKA/HEGEL) geschlagen geben.

Klaffner und Amesbauer Gold Damen Doppel                                  Klaffner/Amesbauer (Gold im Damen Doppel)

Klaffner und Amesbauer Damen Doppel                                                           Klaffner/Amesbauer

Herren Einzel:

Bei den heurigen Europameisterschaften war der 64er Raster wieder gut gespickt mit Topleuten. Unsere Nummer 1 Dominik AIGNER traf gleich in der ersten Runde auf die Nummer 1 von Ungarn REDECSI G.. Dieser starke Ungar, wurde jedoch von Dominik AIGNER, zur Überraschung vieler anwesender Spieler und Turnierveranstalter (die natürlich AIGNER nicht kannten), mit einem 6/2 und 6/2 aus dem Hauptbewerb genommen. In der zweiten Runde folgte gleich ein massives Kaliber, nämlich der amtierende und mindestens 3fache Europameister Gabriel MORARU. Der 33jährige war vormals die Nummer 234 in der Welt und Profitennisspieler. MORARU gewann im Zeitraum von 2001 bis 2011 mehrere internationale Turniere vorwiegend in Rumänien aber auch in der Türkei, Kroatien und den USA. Dominik AIGNER imponierte diese Vergangenheit nicht allzu sehr und fertigte den Rumänen mit einem souveränen 6/2 und 6/2 ab. In der nächsten Runde empfing Dominik AIGNER den Slowenen MACKO J. den er mit 6/1 und 6/1 vom Platz schoss. Im Viertelfinalspiel kam es zu einem erneuten „Kracher“. Christian BERG der Norweger, welcher bis zu diesem Spiel, jedes klar für sich entschied. Christian BERG ist aktuell unter den besten 10 Tennisspielern in Norwegen zu finden. Dominik AIGNER startete einen unglaublichen ersten Satz und verpasste BERG einen sogenannten „Ring“ (6:0). Erst im zweiten Satz konnte sich der Norweger ein wenig auf das äußerst solide und druckvolle Spiel von AIGNER einstellen und konnte 3 Games ergattern. Schlussendlich 6:0 und 6:3 für Dominik….eine starke Leistung! Im Halbfinale stand nun erneut ein schweres Match bevor. Der 37jährige Marc LEIMBACH, einer der besten ü35 Spieler Deutschlands und Weltmeister im Herrendoppel 35 im Jahr 2013. Bei diesem Halbfinale musste sich am Ende Dominik AIGNER nach hartem Kampf mit 4:6 und 5:7 geschlagen geben. Fairerweise muss man sagen, dass aufgrund der von LEIMBACH erbrachten Leistung, der Sieg verdient war. Der Deutsche hämmerte die Vorhand beinahe fehlerlos, setzte so unsere Nummer 1 permanent massiv unter Druck und zeigte so gut wie keine Schwächen. Trotzdem eine bemerkenswerte Leistung von Dominik AIGNER! In diesem 64er Raster gab es nun vorerst zwei Dritte Plätze, wobei die Turnierveranstaltung entschied, den dritten Platz auszuspielen. Am Tag darauf folgte nun das Spiel um Platz 3 zwischen dem Deutschen Andreas WEBER und Dominik AIGNER. Im Zuge eines von mir, mit der deutschen Delegation geführten Gespräches, konnte ich erfahren, dass Andreas WEBER in der direkten Bilanz gegen seinen Landsmann Marc LEIMBACH beinahe gleichauf liegt. Es stand also wieder ein hartes Spiel um Bronze bevor. AIGNER konnte gegen WEBER den ersten Satz mit 6:3 gewinnen. Den zweiten Satz entschied WEBER mit 7:6 für sich. Jetzt ging es an die Substanz und AIGNER konnte WEBER am Ende mit bester kämpferischer und spielerischer Leistung sprichwörtlich den „Zahn ziehen“. AIGNER setzte sich mit 6:1 im dritten Satz durch und sicherte so Österreich Platz 3 im Herren Einzel.

Dominik Aigner 3                                                                Dominik Aigner

Dominik Aigner 2                                                                 Dominik Aigner

Dominik Aigner 1                                                                Domink Aigner

Christian KERN, die Nummer 2 vom österreichischen Tennisteam, spielte sich kompromisslos bis in das Achtelfinale. In den ersten zwei Runden demontierte er die Nummer 2 von Ungarn und die Nummer 4 von Rumänien. Im Achtelfinale unterlag er wie bereits vor vier Jahren bei den Europameisterschaften in Ungarn, dem Deutschen Marc LEIMBACH, mit einer vorbildlichen kämpferischen Leistung 2:6 und 4:6.

Christian Kern 1                                                        Christian Kern

Christian Kern 2                                                        Christian Kern

Christian Kern 3                                                        Christian Kern

David RAKOB (Österreichs Nr. 3) und Viktor LIBAL (Österreichs Nr. 4) verloren beide in der zweiten Runde. Mit einigem an Lospech, traf David RAKOB in Runde 2 auf den starken Norweger Christian BERG (unter den Top Ten in Norwegen) und Viktor LIBAL auf den späteren Europameister, den Rumänen Teodor-Dacian CRACIUN. CRACIUN hat derzeit ein ATP Ranking Nr. 732 und spielte im heurigen Jahr mehr als 10 internationale Turniere. CRACIUN wurde bereits als Nr. 218 ATP geführt. Trotz alledem kämpften unsere zwei Östereicher bis zum bittern Ende und spielten eine tolle Partie.

Viktor Libal 3

Viktor Libal

Viktor Libal 2                                                             Viktor Libal

Viktor Libal 1                                                             Viktor Libal

David Rakob 3                                                                David Rakob

David Rakob 2                                                       David Rakob

David Rakob 1                                                          David Rakob

Herren Doppel:

Das an Nummer 1 gesetzte Doppel AIGNER/KERN besiegte in Runde eins eine monegassische Doppelpaarung mit 6:1 und 6:3. Schon in Runde zwei, trafen sie auf das vermeintlich stärkste Doppel in diesem Berwerb, nämlich LEIMBACH/WEBER. Dieses Match ging mit 6:1 und 6:2 nach Deutschland.

Auch österreichs Doppel Nr. 2 RAKOB/LIBAL, schied nach langem Kampf in der zweiten Runde, gegen eine starke tschechische Doppelpaarung im Matchtiebreak mit 8:10, aus.

Am Ende eines jeden harten Tennistages, saßen wir zusammen, ließen die Spiele Revue passieren und freuten uns auf das Kommende. Es war eine starke und erfolgreiche Woche, wo nicht nur Tennis gespielt wurde, sondern auch Werte wie Kollegialität, Kameradschaft und Freundschaft gelebt und gepflegt wurden.

Mannschaftsfoto 2

Die Medaillengewinner der diesjährigen Europameisterschaft:

Siegerfoto 1 v.l.n.r. Dominik Aigner, Melanie Klaffner und Verena Amesbauer

Abschließend möchte ich mich noch sehr herzlich bei den Verantwortlichen des ÖPOLSV und allen anderen Mitwirkenden bedanken. Ohne ein Sportlerherz und dementsprechende Unterstützung in jeglicher Hinsicht, wäre Vieles nicht möglich gewesen…. DANKE!!

 

STADLAUER Jürgen;

 

Fachreferent Tennis

Trainingsvorbereitung für die EPM 2015 in Mailand

Im Hinblick auf die bevorstehende Tennis Europameisterschaft im September 2015 in Mailand, wurde in der Zeit von 10.08.2015 bis 11.08.2015, ein zweitägiges Trainingslager, auf der UNION Tennisanlage in Mauthausen, abgehalten. Die acht besten Tennispieler/Innen (4 Männer und 4 Damen) von Österreich, trainierten 2 Tage lang, auf drei Sandplätzen, um bestens vorbereitet, für die EPM in Mailand, zu sein. Der Wettergott meinte es mit uns äußerst gut, da wir an beiden von den zwei Tagen, 35 Grad aufwärts, hatten. Alle Spieler trainierten und kämpften bis zum Letzten und jeder konnte ohne Probleme einmal seine körperlichen Grenzen ausloten. Als Resümee steht fest, dass dies zwei unglaublich harte Trainingstage waren, in denen wir jedoch alle gemeinsam sehr viel Spaß hatten und auch die soziale Komponente nicht zu kurz kam. Der letzte Feinschliff erfolgt im Zeitraum von 31.08. bis 04.09.15, wo die abschließende Trainingsvorbereitung für Mailand, stattfindet.

Ebenfalls freut es mich, dass insgesamt 7 Tennispieler/Innen, von einem Kader von insgesamt 8 Personen, quasi neu hinzugekommen sind und noch nie bei einer solchen Veranstaltung wie den Tennis Europameisterschaften, dabei waren.

Frisches Blut im Tenniskader:

Herren:

Dominik AIGNER (Nr. 1)

David RAKOB (Nr. 3)

Viktor LIBAL (Nr. 4)

 

Damen:

Melanie KLAFFNER (Nr. 1)

Verena AMESBAUER (Nr. 2)

Martina ZOLLES (Nr. 3)

Irina STEIRER (Nr. 4)

 

Vorhand Zolles

Vorhand Steirer 2

Rückhand Slice Amesbauer - feine Klinge

dynamisch Aigner

Rückhand Rakob "under pressure"

Aufschlag Rakob

 

Aufschlag Libal - 120 %

Behander Retourn Libal - 110 %

 

Mit diesem starken Kader, blicke ich der heurigen EPM freudig entgegen.

Euer Fachreferent

Jürgen Stadlauer

ÖBPM im Tennis

Vom 24.06.2014 bis 26.06.2014, wurden im Burgenland/Oberpullendorf die diesjährigen Österreichischen Bundespolizeimeisterschaften im Tennis (offiziell angemeldetes ITN Turnier) ausgetragen. Auf den insgesamt 12 zur Verfügung stehenden Freitennisplätzen des TC Sport-Hotel-Kurz (7 Sandplätze) bzw. des TC Oberpullendorf (5 Sandplätze), konnten die Meisterschaften am ersten Spieltag pünktlich um 10:00 Uhr begonnen werden.

Bundesmeister 2014

Bundesmeister 2014

Im heurigen Jahr wurden die Bewerbe Herren Einzel AK (allg. Klasse), Herren Doppel AK, Herren 40 Einzel, Herren 40 Doppel, Herren 50 Einzel, Herren 50 Doppel, B-Bewerb Herren Einzel, B-Bewerb Herren 40 Einzel, B-Bewerb Herren 50 Einzel, abgehalten. In der allgemeinen Klasse Einzel und Doppel wurde der Titel des Bundesmeisters und in allen übrigen Klassen der Titel des Bundessiegers Polizei ausgespielt. Gesamt 78 Polizisten nahmen 3 Tage lang an dieser Veranstaltung teil und lieferten sich sportliche Kämpfe zum Teil auf sehr hohem Niveau.

Mit allen Mitteln

Mit allen Mitteln

Im Bewerb Herren Einzel AK nahm in diesem Jahr erstmalig der Young Star Dominik AIGNER (LPSV OÖ) teil. Mit einer ITN von 2,156 war er in diesem Turnier auf Nummer 1 gesetzt. Der Favoritenrolle wurde AIGNER gerecht und konnte sich wie erwartet den Titel des Bundesmeisters in der AK Einzel sichern. Dennoch waren eine Vielzahl von attraktiven Spielen zu sehen. Beispielsweise das Viertelfinalspiel gegen David RAKOB welches AIGNER mit 6:4/6:2 für sich entschied und das Finalspiel gegen den als Nummer 2 platzierten Christian KERN (6:3/6:2) fanden auf einem sehr hohen Niveau statt, wo jeder der Spieler seine volle Leistungsfähigkeit abrufen konnte. Den dritten Platz in der AK Herren Einzel teilten sich Viktor LIBAL und Andreas SZABADOS.

LPD Direktor OÖ beim Vorhandvolley

LPD Direktor OÖ beim Vorhandvolley

Im Doppelbewerb Herrn AK konnte sich im Finale die als Nummer 2 geführte Paarung (Christian KERN und Markus GIEFING) gegen die als Nummer 2 gesetzten (Andreas PILSL und Dominik AIGNER) durchsetzen, gewannen in einem spannenden Match mit 6:4/6:3 und sicherten sich so den Titel des Bundesmeisters Doppel AK. Den dritten Platz teilten sich die Paarungen LITSCHAUER/RAKOB und LIBAL/SCHELLER.

Vollste Konsentration

Vollste Konsentration

In der Altersgruppe Herren 40 Einzel kämpfte sich der als Nummer 1 gesetzte Werner FLASCH bis in das Finale durch und konnte sich schlussendlich mit einem 6:4/6:3 gegen den als Nummer 2 gesetzten Markus NIETZKY den Bundessieger holen. MADERTHANER und KERBL konnten sich in diesem Bewerb gemeinsam den dritten Platz sichern.

Vorhand Drive voll durchgezogen

Vorhand Drive voll durchgezogen

 

Den Doppelbewerb Herren 40 entschieden die als Nummer 1 gesetzten FLASCH/NIETZKY für sich. Den zweiten Platz sicherte sich die als Nummer 4 gesetzte Paarung RESSLER/HOHAUS die zuvor im Halbfinale die durchaus starke Doppelpaarung MADERTHANER/KERBL (als Nr. 2 gesetzt) aus dem Rennen nahm.

 

Eingesprungener Behander

Eingesprungener Behander

Im, betreffend die Teilnehmerzahl, stärksten Bewerb Herren 50 Einzel, setzte sich der als Nummer 5 gesetzte Josef GURSCHL gegen den als Nummer 8 gesetzten Werner HERZOG in einem spannenden Finalspiel mit 6:4/6:4 durch. Den dritten Platz teilten sich Martin BAUMGARTNER und Edwin STAUBER.

 

die Bundesmeister im Doppel Herren AK

die Bundesmeister im Doppel Herren AK

Die als Nummer 3 gesetzte Doppelpaarung WENZL/BAUMGARTNER holte sich in einem relativ klaren Endspiel gegen die als Nummer 4 gesetzten HINTERPLATTNER/BURGER den Bundessieger in der Altersklasse Herren 50 Doppel.

 

dyndamische Vorhand

dynamische Vorhand

 

Den B-Bewerb Herren Einzel gewann Markus GIEFING, den B-Bewerb Herren 40 Einzel konnte Herbert HOHAUS für sich entscheiden und den B-Bewerb Herren 50 Einzel gewann Alfred WENZL.

 

vollster Einsatz des Veranstalters

vollster Einsatz des Veranstalters

Es ist zu erwähnen, dass sich das Spielniveau einer Bundespolizeimeisterschaft noch nie auf einem höheren Level befand und auch die Spieleranzahl mit einer ITN von unter 3,5 noch nie höher war. Ebenfalls erfreulich ist die Teilnahme an mehreren jungen Spielern, die heuer erstmalig mit dabei waren und für frischen Aufwind sorgten.

 

Abschließend möchte ich noch ein großes Lob und Dank dem Turnierverantwortlichen Christoph STRÜMPF für die gute Organisation und Durchführung dieser ÖPM Tennis 2014 aussprechen. Nur durch sehr viel eigenes Engagement konnte ein so reibungsloser Turnierverlauf gewährleistet werden.

 

 

STADLAUER Jürgen;

 

Fachreferent Tennis

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