Schießen Sport

Verbandsmeisterschaft im Sportschießen

Vom 22. bis 24. September 2022 fand beim PSV Wels die Verbandsmeisterschaft des ÖPolSV im Schießen mit Sportwaffen statt. Es nahmen Schützinnen und Schützen von zehn Mitgliedsvereinen des ÖPolSV teil, die 109 Starts absolvierten.

Alois Fink – zufrieden mit 561 Ringen im Bewerb KK-Gewehr 3×20.

Nach Absage bzw. Verschiebung der Meisterschaft in den vergangenen beiden Jahren war es nun soweit. Die 13. ÖPolSV-Verbandsmeisterschaft konnte stattfinden. Nach einigen Regentagen zeigte sich das Wetter rechtzeitig zu Beginn der Meisterschaft auch wieder von seiner besseren Seite. So konnten die 50m-Gewehr- und Pistolenbewerbe sowie die 25m-Pistolenbewerbe bei Sonnenschein und guten Lichtverhältnissen ausgetragen werden. Die, die am Vormittag in den ersten Durchgängen ihre Bewerbe absolvierten und warm angezogen waren, hatten den Vorteil schon mal auf ihrer Seite. Trotz Sonne war es ziemlich kalt und die Schützinnen und Schützen machten so Bekanntschaft mit den ersten Vorboten des Herbstes.

Michael Zach und Silke Kohlweg

Erwartungsgemäß waren die Sportler des BMI-Leistungskaders immer mit dabei, wenn es um die vordersten Plätze in den Männer- und Frauenklassen ging. Zu den herausragendsten Leistungen für den Polizeikader zählen mit Sicherheit die 617,3 Ringe von Alois Fink im Bewerb KK-Gewehr 60 liegend, was für ihn auch Saisonrekord bedeutete. Auch Michael Zach konnte bei seiner ersten Verbandsmeisterschaft im Bewerb 10m-Luftgewehr mit hervorragenden 617,4 Ringe aufzeigen und den Sieg für sich verbuchen. Die 555 Ringe von Sonja Jammerbund im Bewerb 10m-Luftpistole hinter der ÖSB-Kaderathletin Polina Klemenko, die 561 Ringe erreichte, waren mit Sicherheit auch ein Highlight aus unserer Sicht. Von Anfang an waren beide lang annähernd gleich auf und Sonja musste sich erst in den letzten paar Schüssen geschlagen geben.

Siegerehrung Luftpistole Frauen – Präsident des PSV Wels und Vbgm. Gerhard Kroiss, Fachreferent Alois Fink, Sonja Jammerbund (LPSV NÖ), Polina Klemenko (PSV Wien), Naydenova Stefaniya (PSV Wien), Obmann Michael Hager und Sektionsleiter Günter Pointner.

 

Sonja Jammerbund (Mitte) und Siegerin Polina Klemenko (rechts).

Im Bewerb Sportpistole erreichte Sonja Jammerbund den zweiten und mit der Standardpistole den dritten Platz.

Drei Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen in den Einzelwertungen mit KK-Gewehr und Luftgewehr war für Silke Kohlweg die Bilanz dieser Meisterschaft. Die vierte Goldene holte sich Silke zusammen mit Alois Fink und Wilfried Mayerhofer in der Mannschaftswertung mit dem Luftgewehr.

Siegerehrung Luftgewehr Frauen – 2. Marica, 1. Kohlweg und 3. Melmer.

Rene Wankmüller siegte in den Bewerben 10m-Luftpistole (553 Ringe) und 50m-Pistole (523 Ringe). Eine weitere Medaille für Rene, nämlich Bronze mit der Luftpistole in der Mannschaftswertung zusammen mit den Teamkollegen Christian Scharf und Karl Löschenkohl, ging in die Steiermark an den PSV Leoben.

Rene Wankmüller, zweifacher Verbandsmeister.

Der PSV Wels hatte eine kleine, aber feine Meisterschaft auf die Beine gestellt. Der Dank gilt dem Sektionsleiter Günter Pointner und seinem Team für die Planung und Abwicklung der Meisterschaft, die fair und ohne Proteste über die Bühne ging. Diese VBM hätte in der einen oder anderen Disziplinen auch den einen oder anderen Starter mehr verdient gehabt.

Siegerehrung Luftgewehr Männerklasse – 1. Zach und 3. Fink.

 

Fabian Mistelbacher (LPSV OÖ) – 2. Platz mit dem Luftgewehr.

Die letzten drei ÖPolSV-Verbandsmeisterschaften fanden jeweils in Oberösterreich statt. Für nächstes Jahr prüft der PSV Wien, ob die 14. VBM in Wien stattfinden könnte.

Zufrieden nach „getaner Arbeit“…

 

Luftpistole: Gold für Wankmüller und Silber für Jammerbund.

Text & Fotos: Siegfried Reischl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatsmeisterschaft Feuerpistole 2022

Tom Havlicek gewinnt so wie 2021 auch heuer die Silbermedaille und ist Vizestaatsmeister 2022 mit der Schnellfeuerpistole. Auch Sonja Jammerbund kann ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen und abermals Staatsmeisterschafts-Bronze mit der Sportpistole für sich verbuchen. Auch in den Mannschaftswertungen leisteten die beiden ihren Beitrag, dass die Mannschaftstitel Schnellfeuerpistole und Sportpistole nach Niederösterreich gingen. Rene Wankmüller durfte sich mit der Mannschaft aus der Steiermark über den Titel mit der 50m-Pistole freuen.

Die erste Entscheidung der heurigen Staatsmeisterschaft war jene mit der Schnellfeuerpistole. In der Qualifikation platzierte sich Tom Havlicek mit ausgezeichneten 571 Ringen an der Spitze des Teilnehmerfeldes. Das Finale der besten sechs Schützen begann dann für ihn etwas holprig. Tom kam anfangs so recht und schlecht über die Runden, war aber letztendlich in der Medaillenentscheidung mit dabei. Tom und die beiden Burgenländer, Manuel Pillitsch und Richard Zechmeister, hatten ihre Medaillen sicher. Nur wer welche Farbe bekommt, stand noch aus. Richard lag in Führung und zwischen Tom und Manuel bestand eine Gleichheit an Treffern. Ein erstes Stechen brachte für beide drei Treffer und es ging in die nächste Runde, wo sich Tom mit zwei gegenüber Manuel, der nur einen Treffer erzielte, durchsetzte. Tom hat Silber sicher und konnte weiter um den Staatsmeistertitel mitfighten. Da im letzten Durchgang sowohl Tom als auch Richard jeweils zwei Treffer für sich verbuchen konnten, brachte Richard Zechmeister seinen Vorsprung ins Ziel und darf sich mit 20 gegenüber den 17 Treffern von Tom über den Staatsmeistertitel freuen.

Die genaue und konzentrierte Vorbereitung zum Wettkampf hat sich für Tom wieder mal richtig gelohnt.

Am zweiten Tag nun zum Bewerb mit der 50m-Pistole. Für Rene Wankmüller reichten in dieser Staatsmeisterschaft-Entscheidung 518 Ringe zu einem Platz im Mittelfeld. Den Staatsmeistertitel sicherte sich in diesem Bewerb Rene’s Mannschaftskollege aus der Steiermark, Thomas Glanzer, mit 528 Ringen.

Sonja Jammerbund erzielte am dritten Tag der ÖStM im Präzisionsdurchgang mit der Sportpistole 275 Ringe. Die beiden ersten Serien verliefen da nicht ganz wunschgemäß. In der zweiten Serienpause sprachen wir nochmals die Schießtechnik durch und ab da lief es besser. Im Schnellfeuerdurchgang folgten dann noch 270 Ringe. 545 Ringe brachten für Sonja den fünften Platz in der Qualifikation der acht Finalteilnehmerinnen. Das Finale kann man dann so beschreiben: Die spätere Staatsmeisterin, Silvia Steiner und die Zweitplatzierte, Marion Weingand, eilten von Anfang an uneinholbar dem Feld auf und davon. Mit vier von möglichen fünf Treffern setzte Sonja in der sechsten Serie aus dem Verfolgerfeld zu einem Zwischenspurt an, dem keine folgen konnte und so brachte sie nach neun Serien ihren dritten Platz relativ ungefährdet in Ziel.

Sonja beim Präzisionsdurchgang – jeder Schuss, jede Serie werden analysiert und protokolliert.

Den Abschluss des dritten Tages bildete der Mixed-Team-Bewerb 50m-Pistole. Dort belegte das Team Steiermark 1 (Marion Weingand und Rene Wankmüller) den guten, aber letztendlich doch undankbaren vierten Platz. Der Sieg ging an das Team Wien mit Stefaniya Naydenova und Wolfgang Widter.

Auch wenn es diesmal zu keinem Staatsmeistertitel für uns gereicht hat, können wir mit je einer Staatsmeisterschaft-Medaille in Silber und Bronze in den Einzelwertungen und drei Österreichischen Meistertiteln in den Mannschaftsbewerben hoch zufrieden sein. In Eisenstadt haben wir vom BMI-Leistungskader Sportschießen unsere Erfolgsstory bei Staatsmeisterschaften fortgesetzt.

Niederösterreich, Siegermannschaft Schnellfeuerpistole mit 1687 Ringen – v.l.n.r.: Daniel Kral (569 Ringe), Tom Havlicek (571 Ringe) und Stefan Lerchner (547 Ringe).

 

Steiermark, Siegermannschaft 50m-Pistole mit 1569 Ringen – v.l.n.r.: Thomas Glanzer (528 Ringe), Heinz Költringer (523 Ringe) und Rene Wankmüller (518 Ringe).

 

Niederösterreich, Siegermannschaft Sportpistole mit 1637 Ringen – v.l.n.r.: Sonja Jammerbund (545 Ringe), Corina Gosch (553 Ringe) und Karin Goißer (539 Ringe).

 

Text und Fotos: Siegfried Reischl

 

 

Alois Fink und Silke Kohlweg sind Landesmeister 2022 mit dem Kleinkaliber-Gewehr

Passend, direkt an das Wochenende anschließend nach unserer Trainingswoche des Polizeikaders, fand am 30. Juli 2022 die Kärntner Landesmeisterschaft mit dem Kleinkalibergewehr in den 50-m-Bewerben in St.Veit an der Glan statt. Silke Kohlweg startete in den Disziplinen KK-Gewehr 60 liegend und 3×20. Alois Fink startete in den Disziplinen KK-Gewehr 60 liegend und 2×30. Beide holten sich jeweils zwei Landesmeistertitel.

Silke belegte im Einzel, sowohl im 60-Liegendbewerb als auch in der 3×20 Wertung, jeweils den ersten Platz und in der Mannschaftswertung erreichte sie den tollen zweiten Platz. Auch Alois Fink konnte sich im 60-Liegendbewerb mit starken 611,9 Ringen den ersten Platz sichern und im Bewerb 2×30 reichte es für ihn mit einem Ring Vorsprung auch für das oberste Podest bei der Siegerehrung und somit zum Landesmeistertitel.

Siegerehrung Landesmeisterschaft – die Medaillengewinnerinnen v.l.n.r.: Margit Melmer, zweifache Landesmeisterin Silke Kohlweg und Dunja Knes

Am Samstag, dem 13. August, fand die Bezirksmeisterschaft des Schützenbezirks St.Veit an der Glan am Landeshauptschießstand in Kärnten statt. Auch hier starteten unsere beiden ÖPolSV-Kaderschützen Silke in der Wertung für die Bezirksmeisterschaft und Alois in der Gästeklasse. Silke belegte im 60 Liegendbewerb den hervorragenden dritten Platz. Nach dem Wettkampf resümierte sie:

„Ich habe mein Bestes versucht, jedoch war es heute keine gute Leistung für mich. Ich hatte Probleme mit meiner Visierung und hoffe, dass ich das Problem bis zur Staatsmeisterschaft beheben kann.“

Silke Kohlweg – bei der Landesmeisterschaft zweimal den Heimvorteil optimal genutzt!

Alois, der für den LPSV Kärnten an den Start ging und seinen Stammverein im Bezirk Klagenfurt hat, konnte nur in der Gästeklasse antreten. Mit einem super Ergebnis von 612,1 Ringen im 60 Liegendbewerb, belegte er mit knapp acht Ringen Vorsprung den ersten Platz. Alois nach dem Wettkampf:

„Ich freue mich nun auf die Staatsmeisterschaft und werde dort mein Bestes geben“.

Vom 24. – 28. August 2022 findet am Landeshaupschießstand in Innsbruck/Arzl die Österreichische Staatsmeisterschaft in den 50- und 100-m-Gewehrbewerben statt, wo Alois und Silke in verschiedenen Disziplinen an den Start gehen werden.

Siegfried Reischl

Fotos: Silke Kohlweg

 

Zweiter Trainingskurs der Sportschützen

Dieser Trainingskurs fand von 25. bis 29. Juli 2022 wieder einmal in St. Veit an der Glan in Kärnten statt. Unser Ziel war, dass wir optimal und zeitnah vorbereitet die Staatsmeisterschaften mit Feuerpistole und KK-Gewehr, die in wenigen Wochen stattfinden werden, in Angriff nehmen können. Gilt es doch für uns, so einiges an Medaillen und Platzierungen aus dem Vorjahr zu verteidigen.

v.l.n.r.: Wolfgang Schator, Fabian Mistelbacher, Dietmar Keutschegger, Silke Kohlweg, Sonja Jammerbund, Tom Havlicek, Michael Zach, Alois Fink, Siegfried Reischl u. Rene Wankmüller

Die Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus sind zwar vorerst vorbei, aber die Auswirkungen sind offenbar noch deutlich vorhanden. Oder liegt es doch an dem einen oder anderen Landesverband, dass es zu keinen Wettkämpfen und Meisterschaften im Bundesland kommt? Ich musste feststellen, dass unseren Pistolenschützen und unserer Sportpistolen-Schützin heuer einiges an Wettkämpfen gegenüber dem Vorjahr fehlen. Um dieses Manko etwas ausgleichen zu können, entschloss ich mich, neben dem Techniktraining diesmal zwei Kontrollwettkämpfe durchzuführen. Dadurch konnte bis zur Staatsmeisterschaft doch noch etwas mehr an Wettkampferfahrung gesammelt werden. Die Einstellung zum Schießen, die Motivation und das Können sind zweifelsohne vorhanden und so rücken die angestrebten Ziele in greifbare Nähe.

Sonja Jammerbund (rechts) erreichte beim Kontrollwettkampf ausgezeichnete 561 Ringe mit der Sportpistole

Das Schießtraining stand natürlich wieder im Vordergrund, aber einen halben Tag nutzten wir für eine Ausdauereinheit. Unsere Kondi-Einheit diese Woche führte uns am Donnerstagnachmittag in die Tscheppaschlucht in den Karawanken südlich von Ferlach. Über Steige, Brücken und Leitern führte uns der Weg am Tschaukofall vorbei, rauf Richtung Loiblpass zum Gasthof „Deutscher Peter“. Die Hitze und die Höhenmeter haben dem einen oder anderen von uns doch so einiges abverlangt und die Schweißperlen auf die Stirn getrieben. So konnte am Ziel der Durst guten Gewissens gelöscht und der Elektrolythaushalt ausgeglichen werden.

St. Veit an der Glan war wieder die Reise wert. Kärnten bot uns wieder eine ausgefüllte Trainingswoche, die von allen Teilnehmern optimal genutzt werden konnte.

Michael Zach – beim Techniktraining am SCATT

Text u. Fotos: Siegfried Reischl

 

Neu im Kader der Sportschützen

Willkommen im Kader der Sportschützen! Mit Juli 2022 verstärkt Michael Zach aus Vorarlberg die Gewehrschützen im BMI-Leistungskader. Ein erstes „Abtasten“ gab es ja schon bei unserem letzten Trainingskurs im März 2022 in Ebbs / Tirol, wo Michael zur Sichtung eingeladen war. Sportlich hat er uns im Training sein Talent schon mal gezeigt und hier nun die Vorstellung unseres neuen Gewehrschützen.

Name: Zach Michael

Alter: 27 Jahre

Disziplin: Luftgewehr

Persönlicher Rekord: 624,1 Ringe

Vereine: USG Doren, Königlich privilegierte SG Oberreute (Deutschland) und PSV Vorarlberg

Dienststelle: LPD Vorarlberg, Polizeiinspektion Bregenz

Hobbys: Tauchen, Fischen, Radfahren, Joggen, Lesen

Sportliche Ziele: Teilnahme an Großereignissen (Europa- und Weltmeisterschaften)

Erste Eindrücke vom Kader: Motivierte Kollegen und Trainer; eine bereits sichtbare Leistungssteigerung

Bisherige Erfolge:  Platz 6 bei der WM-Qualifikation Junioren 2014,  Platz 5 bei den Österreichische Meisterschafen in Krieglach 2014, mehrmaliger Bezirks- und Vorarlberger Landesmeister, Platz 1 bei den VSB-Open 2018

Text u. Foto: Siegfried Reischl

 

 

Rene Wankmüller absolvierte die Trainerausbildung für Sportschiessen Pistole

Mit Rene Wankmüller haben wir einen neuen Pistolentrainer im Polizeikader. Rene absolvierte die dreisemestrige Ausbildung zum Trainer Sportschiessen für Luftpistole und Pistole an der Bundessportakademie in Graz und schloss diese am 2. Juli 2022 mit ausgezeichnetem Erfolg ab.

Trainerreferent des ÖSB, Christian Scharf (links) und Rene Wankmüller (Foto: R. Wankmüller – privat)

Die Trainerausbildung erfolgte im Zusammenwirken mit der BSPA Graz und dem Österreichischen Schützenbund. Voraussetzung, um zum Kurs zugelassen zu werden ist, dass im Vorfeld bereits die spartenspezifische Instruktorenausbildung vorliegt, die ein Semester dauert. Die Trainerausbildung beginnt dann mit der Trainergrundausbildung, die zwei Semester dauert und für alle Sportarten die gleichen Lehrinhalte hat. Weitere Eignungskriterien sind ein bereits vorhandenes Leistungsniveau, das bei 40 Wettkampfschüssen mit der Luftpistole bei 360 Ringen und mit der Pistole / Zentralfeuerpistole bei 60 Wettkampfschüssen bei 540 Ringen liegt. Dass auch eine physische und psychische Eignung zur Ausbildung vorliegen muss, sehe ich hier als selbstverständlich an. Der Spezialkurs dauert dann wiederum ein Semester und endet mit der kommissionellen Abschlussprüfung. So das Wichtigste kurz zusammengefasst und für alle die eine Ausbildung zum Schießtrainer anstreben, sind die detaillierten Voraussetzungen / Anforderungen auf der ÖSB-Homepage nachzulesen.

Ich spüre schon ein „Sägen“ an meinem Trainerstuhl, bin aber überzeugt, mich mit meiner langjährigen Erfahrung noch gegen die Jugend behaupten zu können. Wir vom Polizeikader Sportschießen treffen uns ohnehin am 25. Juli 2022 in St. Veit an der Glan zu unserem nächsten Trainingskurs. Da kann man ja das Eine oder Andere dann auch besprechen. Na dann – Prost Rene! Und hier auf diesem Weg nochmals Gratulation!

Siegfried Reischl

 

Auszeichnung für Rene Wankmüller

Am 1. Juni 2022 lud der Spotlandesrat der Steiermark, Christopher Drexler die erfolgreichen Sportler seines Bundeslandes nach Graz in die Helmut-List-Halle zur Ehrung. Pistolenschütze Rene Wankmüller vom Polizeikader Schießen mit Sportwaffen durfte die Leistungsmedaille in Silber entgegennehmen.

v.l.n.r.: LR Christoph Drexler, Rene Wakmüller und Stefan Herker (Foto: Erwin Scheriau)

Rene Wankmüller vom SV Eisenerz erhielt für seinen Staatsmeistertitel 2021 mit der 50m-Pistole in Anwesenheit von Stefan Herker, Präsident der Sportunion Steiermark die Medaille überreicht. Rene war der einzige aus dem Bezirk Leoben, dem in einer Sommersportart diese Ehrung zu Teil wurde. Insgesamt haben neben Rene Wankmüller mit Lukas Klapfer, Lisa Hirner, Tamara Tippler und Daniela Iraschko-Stolz (alle vom Wintersport) weitere vier Sportler- / Innen aus dem Bezirk Leoben Leistungsmedaillen erhalten.

Auf diesem Weg, Gratulation vom ÖPolSV!

Siegfried Reischl

 

MASPED Shooting Cup in Budapest 2022

Die Sportschützen des Polizeikaders starteten bei dem in Budapest erstmals ausgetragenen MASPED Shooting Cup. Durch die Absage des GP in Pilsen übernahmen die Ungarn den frei gewordenen Termin. Sie nutzten die Gelegenheit und stellten ein erstklassiges Event auf die Beine, was die Weltklasse zu absoluten Topergebnissen animierte.

v.l.n.r.: Sonja Jammerbund, Rene Wankmüller, Tom Havlicek u. Siegfried Reischl

Die Konkurrenz fand von 4. bis 8 Mai. 2020 auf der nationalen Schießanlage in Budapest statt. Den Auftakt bildeten die 10m-Luftwaffen Bewerbe. Dabei konnten unsere ÖPolSV-Schützen und Schützin die gesetzten Ziele nicht ganz erreichen. Eine absolute Weltklasseleistung brachte mit der Luftpistole aber der Silbermedaillengewinner von Tokio, Damir Mikec aus Serbien, der in der Qualifikation 589 Ringe auf die Scheiben brachte und im Finale dann auch als Sieger vom Platz ging.

 

Die Bewerbe mit der Feuerpistole liefen für unser Team dann wesentlich erfolgreicher. Es waren dies für unsere Starter / Starterin praktisch die ersten Wettkämpfe in der noch jungen Saison mit der Feuerpistole.

Sonja Jammerbund erreichte mit der Sportpistole 556 Ringe und damit den 26. Platz. Auch ein aufgetretener Waffendefekt im Schnellfeuerdurchgang konnte sie nicht aus ihrem Konzept bringen. Hier konnten wir ein absolutes Topergebnis der Deutschen Sandra Reitz sehen, die in der Quali 590 Ringe erreichte.

Sonja Jammerbund

Tom Havlicek startet mit 97 Ringen (8-Sekunden-Serien) und nochmals 97 Ringen (6-Sekunden-Serien) im ersten Halbprogramm in den Bewerb. In den beiden folgenden 4-Sekunden-Serien lief es nicht ganz so gut und 88 Ringe brachten ein Halbzeitergebnis von 282 Ringen. Der zweite Tag lief entgegengesetzt. Hier waren die beiden abschließenden 4-Sekunden-Serien mit 96 Ringen das beste Teilergebnis. Insgesamt 563 Ringe brachten den 13. Gesamtrang für Tom. Hier setzte sich der Olympiasieger von Rio de Janeiro, Christian Reitz aus Deutschland mit 586 Ringen in der Qualifikation an die Spitze.

Tom Havlicek (links) – mit 547 Ringen im Bewerb mit der Luftpistole ergab das den 45. Platz

Rene Wankmüller erreichte mit der 50m-Pistole 535 Ringe, was ihm den 5. Rang einbrachte. Mit Serien von 88, 93, 90, 88, 88 und 88 Ringen schoss er einen gleichmäßigen und soliden Wettkampf.

Für Rene Wankmüller (links) reichten 549 Ringe mit der Luftpistole zu Platz 43.

Dass wir bei dieser Meisterschaft nicht im Spitzenfeld landen würden, war uns schon im Vorfeld bewusst gewesen. Vielmehr sollten unsere Sportler internationales Flair erleben und dabei ihr Leistungsvermögen unter Beweis stellen können. Die Ergebnisse mit der Feuerpistole sind so einzuschätzen, dass diese bei nationalen Titelkämpfen (Staatsmeisterschaften) zu Platzierungen im Vorderfeld reichen würden. Die 535 Ringe von Rene Wankmüller haben zum Beispiel etwa das Niveau, mit dem die letzten Jahre der Staatsmeistertitel vergeben wurde.

Siegfried Reischl

 

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