Schi Nordisch

Julian ist der Beste

Biathlet Eberhard ist schnellster Schilangläufer Österreichs  2-facher Bundesexekutivmeister 2019!


Galtür, 25. bis 29. März 2019

Die 36. Bundesschimeisterschaft der Exekutive und die 66. Internationale Zoll Ski Meisterschaft wurde zur Zufriedenheit von mehreren Hunderten Sportlern, Trainern und Funktionären in den beiden hintersten Orten des Paznauntales in Galtür und Wirl ausgetragen. Am Ende eines wunderschönen Hochtales auf etwa 1.600 Meter Seehöhe. Sozusagen der „Talschluss“, wäre da nicht noch die weithin bekannte, aber nur im Sommer befahrbare Silvretta Hochalpenstraße, die ins Montafon nach Vorarlberg führt.

Plakat Int. Zoll Ski Meisterschaft und BM der Exekutive 2019 in Galtür

Bereits im Juni 2018 wurden Funktionäre aller teilnehmenden Mannschaften nach Galtür zu einer Besprechung eingeladen. Für die Int. Zoll Ski Meisterschaft sind das Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz/Lichtenstein. Seitens der österreichischen Exekutive Funktionäre der Bundesministerien für Inneres (Polizei), Justiz, Verteidigung (Bundesheer) und Veranstalter Finanz (Zoll). Da musste der Grundstein für eine „GEMEINSAME“ Meisterschaftswoche gelegt werden. Aufgrund verschiedener Regelwerke von FIS und IBU (Biathlon) und den diversen Meisterschaftsmodi war flexibles Denken und Bereitschaft gefordert. Weil sich die „Fusion auf Zeit“ alle Verantwortlichen nicht nur vorstellen, sondern konkretisieren konnten, war schnell die Lösung gefunden und in ein Protokoll niedergeschrieben.

Sponsoren Polizeisport Nordisch

Ein ganz tolles, sympathisches Team der Finanz vom Regionalverband West in Innsbruck begleitete und führte zielsicher zusammen. Fritz Kapfinger mit Peter Lobenwein und Walter Hainzer an der Spitze. Ein herzliches Dankeschön und große Anerkennung für eine schöne Zeit.

(c) Michael Dietrich; Biathlonstaffel Polizei
(c) Michael Dietrich; Zeit zum Starten…
(c) Michael Dietrich; mächtig Betrieb auf der Loipe….

Die nordischen Bewerbe setzten sich aus einem Schilanglauf sowie einem Staffel- und Patrouillenbewerb zusammen.

(c) Michael Dietrich; Anna Seebacher, Christina Rieder
(c) Michael Dietrich; Nathalie Schwarz

Mittwoch, 27.03.2019,

Spannende Rennen zu einer fast nie mehr definierten Startzeit, so „früh“ sind wir schon „ewig“ nicht mehr gelaufen. Internationale Spitzenklasse aus Biathlon und Schilanglauf in einem gemeinsamen Wettkampf. Nach der nordischen Weltmeisterschaft in Seefeld das qualitativ hochwertigste Rennen in diesem Winter in Österreich. Bei den Damen waren 31 Athletinnen und bei den Herren 96 Athleten am Start. Teilnehmerzahlen sind auf diesem Niveau bei Exekutivwettkämpfen eher die Ausnahme, aber sehr erfreulich.

Damen: 09:00 Uhr Massenstart über 5 Kilometer

Siegerin in der internationalen Wertung wurde nach einem überaus knappen Rennen Laura GIMMLER vom Zoll aus Deutschland. Sie setzte sich im Zielsprint gegen zwei Österreicherinnen durch. 0,56 sec vor Lisa UNTERWEGER vom BM f Finanz/Zoll und 1,17 sec vor der Biathletin Katharina Innerhofer vom österreichischen Bundesheer. Somit war der österreichische Exekutivmeistertitel auch international „am Stockerl“. Lisa durfte sich über einen sehr prestigeträchtigen Titel freuen. Die Mädl`s der Polizei zeigten ihre Klasse und platzierten sich sehr gut. Christina Rieder und Anna Seebacher belegten die Ränge 15 (+32,74 sec) und 18 (+52,53 sec). Nathalie Schwarz kam nach einer sehr schwierigen Saison mit etlichen Herausforderungen gut durch und konnte für das bevorstehende Sommertraining Motivation tanken.

(c) Michael Dietrich mit Manfred Dengg, Michi danke für die tollen Bilder

Sport mit körperlicher Beeinträchtigung:

Großartig präsentierten sich Menschen, denen das Leben eine andere Seite des Lebens gezeigt hat. Carina Edlinger vom BM für Finanz absolvierte die Damenstrecke in der hervorragenden Zeit von 13:39,44 Minuten. Aufgrund einer Augenerkrankung kann sie aber nicht so sehen, wie wir es empfinden. Sie absolvierte die 5 Kilometer Strecke mit ihrem für diesen Wettkampf gerne bereit gewesenen Guide Daniel Mesotitsch. „Meso“ wiederum verabschiedete sich bei dieser Meisterschaft von der internationalen Bühne des Sports und beendete seine aktive Karriere. Nunmehr warten strategische Aufgaben auf ihn, ist er doch frisch gewählter Obmann der UNION Rosenbach in Kärnten, alles Gute, viel Erfolg!

(c) Michael Dietrich; Meso mit Carina Edlinger

Herren: 09:30 Uhr Massenstart über 10 Kilometer

Die französischen Supersportler Maurice MANIFICAT und Clement PARISSE, immerhin Gewinner der Bronzemedaille bei den nordischen FIS Weltmeisterschaften in Seefeld über 4 x 10 Kilometer in der Herrenstaffel dominierten ein ganz tolles Massenstartrennen. Aufgrund ihrer Reaktion während des Wettkampfes hatte man subjektiv den Eindruck, als dass sie darüber überrascht waren, dass ihr so hohes Tempo noch ein weiterer, also dritter Langläufer halten kann. Es war aber eh nicht ganz so, denn der dritte im Bunde war kein Geringerer als Biathlet Julian Eberhard vom österreichischen Bundesministerium für Inneres, also Polizei Spitzensportler. Auch er kann mit einer Bronzemedaille aufwarten, allerdings im Einzelbewerb. Er gewann sie bei der IBU Biathlon WM in Östersund (SWE) am Schlusstag, 17.03.2019 im Massenstartrennen über 12,5 Kilometer. Julian ist somit der schnellste Langläufer der Nation – herzlichen Glückwunsch!

(c) Michael Dietrich

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(c) Michael Dietrich
(c) Michael Dietrich

Österreichischer Bundesexekutivmeister im Schilanglauf über 10 Kilometer: RevInsp Julian Eberhard, LPD Salzburg!

(c) Michael Dietrich; so sehen Sieger aus…

Die weiteren Polizei Spitzensportathleten überzeugten in einem sehr guten Wettkampf. Harald Lemmerer und Tobias Eberhard erreichten die Ränge 16. und 17., Nikolaus „Klausi“ Leitinger 28. Großartig dabei auch „unser“ Superkombinierer der nordischen FIS WM in Seefeld, Franz Josef Rehrl. Er „dekorierte“ sich immerhin mit drei (!!!) Medaillen. In diesem Bewerb zeigte er ebenfalls auf und lief ein überaus ambitioniertes Rennen mit Langlauf- und Biathlonspezialisten mit. Sein Rückstand bezieht sich immerhin auf die weltbesten des Schilanglaufs und dass sollte sehr anerkennend und respektvoll angenommen werden.

Herren – Leistungssport:

Eine Stufe „darunter“, im berufstätigen Bereich überzeugten die beiden langjährigen Leistungsträger Christian KITZBICHLER und Stefan HAINDL mit dem Sieg und Rang zwei. Als Dritter konnte Fabian KATTNIG eine mehr als durchwachsene Saison doch noch versöhnlich abschließen.

(c) Michael Dietrich; Polizisten in Aktion…
(c) Michael Dietrich

Allgemeine und Altersklassen:

Allen sei ein großer Dank und ein großes Lob für die Teilnahme ausgesprochen. Das ist sehr wichtig für derartige Meisterschaften, denn so „lebt“ das Ganze und schließt sich ein Kreis. Aurelius Herburger  vom BF für Finanzen war Schnellster aller ausschließlich berufstätigen Exekutivsportler. Marco Pichlmaier, ebenfalls vom Zoll gewann die AK I, war Gesamt in diesem Segment Zweitbester. Teilnehmer der AK II und AK III sorgten für beachtliche Leistungen und bewiesen die Sportlichkeit im Exekutivbereich. Helmut Kolb gewann die AK III mit einer hervorragenden Zeit, die ihn auch in den jüngeren Klassen „gut ausschauen“ lässt.

Bundesminister für Inneres, Herbert Kickl:

Für einen ganz besonderen Besuch sorgte der Herr Bundesminister für Inneres, Herbert Kickl. Er besuchte „seine“ Polizeisportlerinnen und -sportler und machte sich vor Ort bei den Wettkämpfen ein Bild über seine Mitarbeiter. Noch nie hat in der jüngeren Geschichte ein so hochrangiger politischer Vertreter eine Exekutivmeisterschaft so hautnah mitverfolgt. Dass Herbert Kickl eine sportliche Ader hat, kam mehrmals zum Ausdruck. Wir bedanken uns für seine authentische Art, sein Sportverständnis und seine positive Einstellung zum Polizeisport.

(c) Michael Dietrich; Herr Bundesminister Herbert Kickl mit Mannschaftsführer Polizei Nordisch, Manfred Dengg
(c) Michael Dietrich; BMfI Herbert Kickl, Manfred Dengg

Ein besonderer Dank gilt auch dem ehemaligen Weltklasse Slalom Schifahrer, Olympiamedaillengewinner, Weltcup Disziplinen Sieger Reinfried Herbst. „Reini“ fungiert als Schaltstelle zum Ministerium, hat ein offenes Ohr für die Anliegen der Sportler, ist am Puls der Zeit und erledigt meiner Wahrnehmung zufolge seinen Job sehr gut, vielen Dank dafür!

(c) Michael Dietrich; BM für Inneres Herbert Kickl mit Reinfried Herbst.
(c) Michael Dietrich; Präsident des ÖPOLSV, Brgd Willibald Liberda
(c) Michael Dietrich; BM f Inneres, Herbert Kickl gratuliert Exekutivmeister Julian Eberhard.

Mittwoch:  Night Race Galtür

Bereits in den 1990-er Jahren waren Städtesprints in Österreich sehr verbreitet. Das waren Publikumswirksame Sprintrennen in engen Gassen, meist mit Ziel auf einem Markt- oder Hauptplatz. Dies war nur mit sehr großem Aufwand möglich, wobei die Finanzierung meist keine gewinnbringende war. Zudem wurde in den Ballungszentren immer weniger Schnee verfügbar und die Produktion von Kunstschnee immens kostenintensiv. Wenn, ja wenn, dann wird so etwas aus touristischen Gründen gemacht. So auch hier mit dem „Galtür Nordic Night Race“. Die zum Stillstand verlaufende Tradition fand ihre Fortsetzung. Bereits um 15:00 Uhr begannen die Kinder. Dem Veranstalter war es wichtig, auch den Jüngsten diese Faszination zu bieten. Großartig, wenn man Siebenjährigen zuschaut, wie gekonnt sie sich bereits auf Schien bewegen. Sie „durften“ sich vor viel Publikum und Weltklasseathleten präsentieren und internationales Flair genießen – dafür sei dem Fremdenverkehrsverband als Veranstalter ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. Ein ganz großer Dank gilt der Gemeinde Galtür mit ihrem Bürgermeister Anton Mattle, Landtags Vizepräsident in Tirol.

(c) Michael Dietrich

Weiter ging es dann mit den Erwachsenen. Um 17:00 Uhr stand ein Prolog am Programm. Da läuft jeder Sportler eine Runde gegen die Uhr. Weil dieser Bewerb außerhalb der Exekutivkörper abgehalten wurde, waren auch Athleten aus anderen Ländern Europas am Start. Angeführt vom Vorjahressieger Even Saeteren HIPPE aus Norwegen. Mit James Clugnet aus Großbritanien oder dem weltcuperprobten Miroslav Rypl aus Tschechien. Die schnellste Zeit lief ebenfalls ein Norweger, Eivind Bakkene schaffte die ungefähr 500 m lange Strecke in großartigen 59,16 sec. Dass er die Minutengrenze unterbot, verdeutlicht das internationale Spitzenniveau. Sein Landsmann Hippe war 0,15 sec und Renaud JAY aus Frankreich 0, 23 sec langsamer. Großartig die Spitzensport Athleten der Polizei. Die Brüder Nikolaus und Bernhard LEITINGER blieben ebenfalls unter einer Minute. Sie belegten die Ränge vier (+0,42 sec) und fünf (+0,78 sec).

(c) Michael Dietrich

Bei den Damen stellten sich die Teilnehmerinnen der Exekutivmeisterschaft. Alice CANCLINI aus Italien siegte mit einer Zeit von 1:07,51 und distanzierte „unsere“ Lisa Unterweger lediglich um 0,45 sec, sowie Coletta RYDZEK aus Deutschland um 0,88 sec.

(c) Michael Dietrich; Freude ist groß über gute Leistung
(c) Michael Dietrich; alle vier Ressortvertreter mit der erfolgreichen PolizeiPatrouille, BM der Exekutive

Finali:

(c) Michael Dietrich

Jeweils die besten 16 starteten in Vierergruppen, wobei die zwei Schnellsten aufstiegen. So gestalteten sich die Finale spät abends gegen 20:30 Uhr zu einem wahren Volksfest. Das gesehen zu haben, ist schon etwas Besonderes.

(c) Michael Dietrich
(c) Michael Dietrich
(c) Michael Dietrich; Langlauftrainer und Servicechef GI Michael Standmann, LPD Kärnten
(c) Michael Dietrich; Biathlontrainer Anton Lengauer-Stockner in Aktion am Schießstand
(c) Michael Dietrich; Bernhard Leitinger

Donnerstag, 28.03.2019 – Teamsprint Damen:

Wiederum um 09:00 Uhr starteten die Damen zum 2-er Teamsprint mit Massenstart. Jede Athletin absolvierte fünf Mal einen Rundkurs zu 500 Meter. Das ging dann schon sehr an die Substanz. Vor allem eine überaus lactatproduzierende physische Belastung. Spannung bis zum Schluss, eine Entscheidung um den Sieg auf der Ziellinie. Die Damen aus Deutschland III sicherten sich mit Elisbeth SCHICHO und Colleta RYDZEK den Sprintsieg. Anais CHEVALIER und justine BRAISAZ (FRA) „mussten“ mit 0,4 sec und Julia BELGER mit Laura DAHLMEIER (Deutschland I) mit 0,5 sec. „klein beigeben“.

(c) Michael Dietrich; Mannschaft Nordisch
(c) Michael Dietrich; Mannschaft Nordisch „Danke“ an alle für alles, Manfred Dengg

Int. Patrouille Zollski Herren, 09:30 Uhr:

Der Kompromiss auf sportlicher Ebene war die gemeinsame Austragung der Mannschaftsbewerbe im internationalen Modus des Patrouillenlaufes. Die schnellste österreichische Formation von den vier Exekutivkörpern durfte sich „Österreichischer“ Exekutivmeister nennen. Eines vorweg: ein spannendes, begeisterungsfähiges und zum Zuschauen attraktives Rennen durfte erwartet werden. Massenstart von jeweils einem Athleten je Mannschaft. Dieser absolvierte eine Runde zu a`2,5 Kilomter. Dann kam der zweite Langläufer hinzu, gemeinsam liefen sie jeweils zwei Runden, somit gesamt bereits drei. Danach der dritte Athlet, der einen Biathlon mit drei Runden zu a`2,5 Kilometer mit zwei Schießeinlagen liegend absolvierte. Während des Schießens mussten die beiden Langläufer in einer Wartezone verharren. Das Rennen musste innerhalb von 15 Sekunden zwischen dem ersten und dritten Läufer beendet werden und zudem musste ein und dieselbe Zieleinlaufspur gewählt werden. Sensationell coole Vorgaben in diesem Regelwerk. Es kam, wie es kommen musste. Spannung pur von der ersten Runde bis zum Zielsprint. Hochklassige Qualität auf internationalem Niveau. Das Schießen machte den Verlauf deshalb spannend, weil die wechselhaften Windbedingungen immer wieder zu veränderten Verhältnissen führten. So war das „Drehen am Diopter“ unabdinglich und für die Profis unter den Biathleten eine Probe über ihre Coolness und Routine am Stand.

(c) Michael Dietrich

Den Sieg machten sich die in diesem Bewerb über viele Jahre erprobten Nationen aus Deutschland und Frankreich aus. Obwohl die französische Formation mit Maurice Manificat, Clement Parisse und Quentin Fillon Maillet über lange Strecken das Rennen bestimmte, mussten sie sich zum Ende des Bewerbes den an diesem Tag noch stärkeren Zollkollegen aus Deutschland mit einem Rückstand von 15,9 Sekunden geschlagen geben. Die Siegertypen nennen sich somit Jonas Dobler, Janosch Brugger und David Zobel vom deutschen Zoll. An dritter Stelle landete eine weitere französische Mannschaft mit Adrien Bachsheider, Jean Marc Gaillard und Emilien Jacquelin.

Danach, es ging international um den vierten Rang, kam es zum Showdown. Mächtig „Betrieb“ am Zieleinlauf, kamen doch gleich drei Mannschaften zugleich heran. Siegertypen entscheiden aber in so Situationen. Und so ist es zu erklären, dass sich Julian Eberhard seinen zweiten „Österreichischen Exekutivmeistertitel 2019“ sicherte. Gemeinsam mit Harald Lemmerer absolvierte er den Langlauf und mit seinem Bruder Tobias als dritten Läufer und Biathlet das Rennen. Lediglich 0,5 Sekunden vor der Finanz mit Benjamin Moser, Lukas Klapfer und Lorenz Wäger. Knappe fünf Sekunden dahinter dann die phasenweise sehr stark gelaufene Patrouille des österr. Bundesheeres mit Fredrik Mühlbacher, Luis Stadlober und Felix Leitner.

Österreichischer Exekutivschimeister im Patrouillenlauf: Julian Eberhard, Harald Lemmerer, Tobias Eberhard! Herzlichen Glückwunsch!

Somit konnten beide Herrenbewerbe von Athleten der Polizei gewonnen werden. Als Mannschaftsführer Nordisch darf ich mich einerseits bei allen für ihren Einsatz bedanken, Athleten sowie Langlauftrainer und Servicechef GrInsp Michael Standmann, LPD Kärnten und die beiden Biathlontrainer GrInsp Anton Lengauer-Stockner, LPD Tirol und GrInsp Walter Hörl, LPD Salzburg und andererseits auch gemeinsam mit allen über diese großartigen Erfolge sehr freuen.

Biathlonstaffel, 3 x 7,5 Kilometer:

Der „klassische“, traditionelle Mannschaftsbewerb der Exekutive wurde in einem Biathlonbewerb für alle Klassen außerhalb der Profibereiches abgehalten. Hier musste eine Staffelmannschaft, bestehend aus drei Athleten jeweils drei Mal 7,5 Kilometer absolvieren. Der zweite Läufer war als Biathlet eingesetzt und hatte zwei Schießeinlagen ohne Armriemen, also liegend frei, zu absolvieren.

(c) Michael Dietrich; Klausi Leitinger

Alles zu dieser großartigen Veranstaltung, wie auch Ergebnisse finden sie auf der sehr übersichtlich gestalteten website: http://zollski2019.at/ Das dies so ist, dürften die 890.000 (!!!) Zugriffe bis 02.04.2019 dokumentieren.

Danksagung:

Geschätzter Fritz Kapfinger mit Team, vielen herzlichen Dank für eure großartige Arbeit und Leistung. Persönlich bedanke ich mich bei dir für eine tolle jahrelange Zusammenarbeit und wünsche dir für deinen weiteren, nun neuen Lebensabschnitt das Allerbeste, Gesundheit und viel Spaß und Begeisterung bei all` deinen Aktivitäten.

Peter Lobenwein, Fritz Kapfinger
MR Harald Polt, BM f Finanz; Fritz Kapfinger

Bgm Galtür, Anton Mattle, F. Kapfinger
Anerkennungsschreiben BM f Finanz, Hartwig Löger
Bundespolizei Mannschaft Alpin und Nordisch

Aber auch uns wurde würdigend gedankt. Bei der Schlussfeier durfte von jeder Nation beziehungsweise österreichischem Exekutivressort ein Vertreter ein Anerkennungsschreiben des Herrn Bundesministers für Finanz, Hartwig Löger, entgegennehmen. Als besonders wertschätzend bezeichne ich den Umstand, dass ich als Mannschaftsführer der Polizei Nordisch diese Würdigung für die gesamte Abordnung des BM für Inneres entgegennehmen durfte – vielen Dank. Somit ist die Wintersaison beendet. Ich wünsche allen einen erholsamen Frühling und schönen Sommer, Schi Heil!

(c) Michael Dietrich; Bundesreferent Nordisch Manfred Dengg, LPD Stmk

Manfred Dengg, Referent Nordisch, BMI

47. Internationaler Tiroler Koasalauf

St. Johann in Tirol ist Schauplatz eines ganz besonderen Langlaufes

Am 10.02.2019 war es wieder soweit. RevInsp Christian Kitzbichler von der LPD Tirol, PI St. Johann in Tirol stellte sich zum wiederholten Male bei idealen Wetter- und Loipenbedingungen der Herausforderung des 50 Kilometer Skating Bewerbes des Koasalaufes. In der Heimatregion eines Sportlers sicherlich eines der Saison Highlights. Mit einem guten Start und einer Positionierung im vorderen Bereich des knapp 1.000 Läufer umfassenden Feldes ging es nach zirka fünf Kilometern in den ersten und zugleich längsten Anstieg.

Christian nach einem hervorragenden Wettkampf am Weg in das Ziel.
Sponsoren Polizeisport Nordisch

Wie erwartet wurde von den Top-Läufern der 28 Kilometer Distanz, welche zugleich starteten, das Tempo zu Beginn des Anstieges enorm erhöht. Das wird aus taktischen Gründen gemacht, um das Spitzenfeld zu dezimieren.

…auf de Strecke beim Trinken…; Christian Kitzbichler in der Spitze; BN: Christian Kitzbichler

„Ausscheidungsrennen“:

In der Fachsprache wird das als Ausscheidungsrennen bezeichnet. Wer nicht dabei ist, wird es sehr schwer haben, wieder Anschluss an die Spitze zu finden. Diesmal waren es aus den Läufern beider Distanzen über 28 Kilometer und 50 Kilometer ungefähr 15 Rennläufer inklusive Christian „Kitzi“ Kitzbichler mit einem Vorsprung von einigen Sekunden. Sie konnten so in die Abfahrt in Richtung Kössen gehen und sich somit vom Rest des Feldes absetzen. Nach der Abzweigung der 28 Kilometer Läufer in Richtung Ziel, waren nur noch acht Läufer auf der 50 Kilometer Distanz in der Spitzengruppe. Auf der teils kupierten Runde konnte sich trotz zahlreicher Attacken keiner der Athleten aus dieser Spitzengruppe entscheidend absetzen.

Entscheidung im Zielsprint:

So kam es, dass zirka 500 Meter vor dem Ziel der Zielsprint angezogen wurde. Darunter versteht man, dass es zu einer enormen Tempoverschärfung kommt. Was das über eine Distanz von 500 Metern nach einer bereits absolvierten Länge von immerhin 49,5 Kilomtern bedeutet, braucht hier sicher nicht extra erwähnt werden. Schlussendlich konnte sich der Ramsauer Niklas Liederer durchstetzen. Er sorgte für einen steirischen Sieg beim Koasa. Wie stark dieser Wettkampf besetzt war, zeigt der zweite Rang des ehemaligen Biathleten Florian Graf aus Deutschland. Er ist sicher nicht „gekommen“ um sich von den „Ösis“ in die „Pfanne hauen zu lassen“. Auf dem dritten Rang dann der erste Tiroler! Urban Lentsch ist seit Jahren „dabei, wenn die Post abgeht“ und eine Bank für Spitzenplätze.

Neben der tollen Kulisse auch Anfeuerungsrufe der Fans – dankeschön dafür; BN: Christian Kitzbichler

Was Qualität bedeutet weiß auch RevInsp Christian Kitzbichler. Kitzi stellte sich der internationalen Klasse und zeigte auf, was in ihm steckt. Er durfte sich mit einem hervorragenden vierten Platz belohnen. In der Heimat als „Lokal Hero“ zu glänzen ist natürlich Balsam im Sportlerherz – herzlich Glückwunsch lieber Christian.

Manfred Dengg, Referent Nordisch

Skimarathon Saalfelden

Steinernes Meer im Pinzgau als wunderbare Kulisse für Schilanglauf

Sonntag, 03. Feber 2019:

Der Skimarathon in Saalfelden über die Königsdisziplin 42 Kilometer und die Halbmarathondistanz in einer Länge von 21 Kilometer mit einem Gesamt Starterfeld von rund 200 Athletinnen und Athleten aus über 10 Nationen ging zum bereits 12. Mal über die Bühne.

Sponsoren Polizeisport Nordisch

Am Tag vor dem Wettkampf herrschte  Tauwetter und am Renntag selbst Neuschnee um den Gefrierpunkt. Diese meteorologischen Bedingungen versprachen langsame Bedingungen und ein dementsprechend hartes Rennen.

Stefan Haindl läuft als Sieger der 42 Kilometer Distanz über die Ziellinie. BN: Stefan Haindl

Vom Polizeikader Nordisch stellten sich dennoch einige Athleten dieser Herausforderung. Der Youngster unserer Mannschaft,  Asp Stefan Koller von der LPD Salzburg, AGM Wals, ist einer der äußerst erfolgreichen und für das Salomon Nordic Team startenden Ausdauersportler. Er erreichte auf der Halbmarathonstrecke in der Allgemeinen Herrenklasse den ausgezeichneten 4. Rang.

Pinzgauer Nachrichten, Stefan Haindl, BN: PN

Der ebenso auf der ´Kurzdistanz´ gestartete Insp Michael Mayer von der LPD Tirol, PAZ Innsbruck, seines Zeichen ehemaliger Profi-Radsportler im Mountainbike (MTB) und Cross-Country vom Polizeisportverein Tirol sicherte sich in der Allgemeinen Herrenklasse den 5. Rang.

RevInsp Stefan Haindl von der EKO Cobra Salzburg wählte in seiner ehemaligen Heimatstadt Saalfelden die klassische Königsdisziplin über die 42 Kilometer und konnte diese erstmals in seiner Karriere als Gesamtsieger gewinnen. Über seine Tagesbestzeit findet sich Näheres im Zeitungsartikel der Pinzgauer Nachrichten anbei…

Pressebeitrag Pinzgauer Nachrichten
… nach getaner Arbeit lässt es sich locker ausfahren…. BN: Stefan Haindl

Mit einer tollen Einstellung zum Sport präsentieren sich die Angehörigen des Leistungskaders Nordisch. Das lässt sich sicher nur dann organisieren, wenn Begeisterung und Spaß im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen. Der Dank gilt daher besonders den Athleten, die sich dieser Herausforderung stellen.

Manfred Dengg, Referent Polizeisport Nordisch
Manfred Dengg, Polizeisport Nordisch

Tour de Ramsau am Dachstein

Die Dreitages Tournee für Skating und Klassik von 11. – 13.1.2019

Dieses Jahr waren sechs Athleten vom Kader des ÖPOLSV am Start. Insp Thomas DANIEL, LPD Wien, PI Lainzer Straße, BezInsp Mario Drescher, LPD Salzburg, PI Zell am See, RevInsp Stefan Haindl, EKO Cobra Salzburg, RevInsp Christian Kitzbichler, LPD Tirol, PI St. Johann i.T., RevInsp Leo Laher, LPD OÖ, SPK Linz, PI Rathaus und Insp Michael Mayer, LPD Tirol, PAZ Innsbruck.

Sponsoren Polizeisport Nordisch

Die gesamte Tour, bestehend aus drei Rennen in drei aufeinanderfolgenden Tagen umfasst die beeindruckende Gesamtdistanz von 71 Kilometer. Bei  zum Teil widrigsten winterlichen Verhältnissen mit Schneefall, starkem Wind und Minustemperaturen unter -5° zeigte Insp Thomas DANIEL, LPD Wien sein „Stehvermögen“.

Start Tour de Ramsau; BN: TVB Ramsau am Dachstein

Freitag, 11.01.2019:   zu Beginn der Tour musste ein 1.000 Meter-Prolog bewältigt werden. Dabei starten die Athleten im Einzelstart mit 20 Sekunden Abstand. Diese Distanz wird im Schilanglauf als Sprint bezeichnet. Thomas DANIEL beendete ihn am 22. Gesamtrang.

Skating Rennen, Sonntag, dichtes Gedränge auf der Loipe; BN: TVB Ramsau am Dachstein

Samstag, 12.1.2019:   Am 2. Tag folgten die Wettkämpfe im klassischen Stil über 14 Km und 28 Km. Zudem wurde in diesem Jahr auf der 14 Km Distanz der Österreichische Meister in der Masters Klasse gekürt. Das ist eine separate Wertung im Österreichischen Schiverband beziehungsweise des Weltverbandes FIS. Startberechtigt sind Athletinnen und Athleten ab dem 31. Lebensalter. Die Klassenwertungen erfolgen dann im Fünfjahresschritt, also 36. – 40. Lebensjahr ist Altersklasse (AK) I b, 41. – 45. Lebensjahr AK IIa und so weiter.

Massenstart bei winterlichen Verhältnissen; BN: TVB Ramsau am Dachstein

Stefan Haindl (153) 2. von rechts; der spätere Sieger; BN: TVB Ramsau am Dachstein

Die Wetterverhältnisse beim Klassik Rennen waren überaus ansprechend. Die größte Herausforderung machte der starke Wind, dieser wehte die Klassikspuren mit Schnee zu, was das Laufen ungemein erschwerte. Dabei füllen sich die in den Schnee gepressten Furchen für das Führen der Langlaufschi mit Schnee. Die Loipe präsentiert sich dann ähnlich der Piste beim Skaten.

Christian Kitzbichler führt das Feld an; 42 Km skating; BN: TVB Ramsau am Dachstein
Niklas Liederer, der spätere Sieger dominiert den Wettkampf; BN: TVB Ramsau am Dachstein

„Unser Wiener“ Thomas DANIEL, LPD Lainzer Straße absolvierte seinen 2. Start bei der Tour auf der 28 Km Distanz. Sensationell gut konnte er sich einen Platz am „Stockerl“ sichern und erreichte den zweiten Rang in der Altersklasse I.

Michael Mayer läuft ein ansprechendes Rennen; BN: TVB Ramsau am Dachstein
Mario Drescher, 2. vl; BN: TVB Ramsau am Dachstein

Österreichischer Meister Masters 28 Km Classic 2019:

Der erfahrene Polizeisportler RevInsp Stefan Haindl, EKO Cobra Salzburg hatte auf dieser Distanz ein gewichtiges Wörtchen mitzureden und stand noch eine Stufe höher als Thomas. Wir gratulieren deshalb RevInsp Stefan Haindl sehr herzlich zum Österreichischen Meister in der Masters Klasse, welchen er ganz souverän für sich entschieden hatte.

Österreichischer Master Meister; Stefan Heindl, EKO Cobra Salzburg; BN: Haindl

Stefan Haindl; Österr. Meister Langlauf Classik; BN: TVB Ramsau am Dachstein

Sonntag, 13.01.2019:   Am Sonntag stand das dritte und letzte Rennen der Tour an. Dieser Bewerb mit 42 Km in der freien Technik, also Skating galt zur Draufgabe für alles, was ohnehin schon anstrengend genug war, als Highlight. Aufgrund der großen Neuschneemenge, die sich über Nacht anhäufte, musste die Strecke aus Sicherheitsgründen von einer langen auf sozusagen drei „kurze“ Runden mit jeweils 14 Km verändert werden. Die Gesamtlänge von 42 Kilometer zu verkürzen, stand aber nie zur Diskussion. Was sind diese Langläufer doch für verwegene Typen – großartig! Der starke Wind war auch am Sonntag zu spüren und beeinflusste sehr entscheidend die Geschwindigkeit der Athleten. So konnte die übliche Meter/Sekunden Streckenzeit nicht erreicht werden. Das lässt sich an der Zeit des Siegers, Niklas Liederer, WSV Ramsau, festmachen. Mit 2 Stunden 2 Min 38,6 Sekunden blieb er zwar knapp aber doch über zwei Stunden. Zum Vergleich sei erwähnt, dass diese Distanz auch schon in 1 Std 45 Min bewältigt wurde. Niklas ist bereits mehrmaliger Sieger dieses Wettkampfes, gehört zu den besten und schnellsten des Landes und war auch bereits Weltmeisterschafts (WM) Teilnehmer.

Stefan Koller ambitioniert im Wettkampf; BN: TVB Ramsau am Dachstein

Von den Polizeisportlern erreichte Christan „Kitzi“ Kitzbichler, PI St. Johann i.T. das beste Resultat. Er konnte sich sehr lange in der Spitzengruppe halten und schließlich mit der Zeit von 2:08:40,0 Std am guten 8. Gesamtrang finishen. Kitzi zollte den überaus schwierigen Bedingungen Tribut, die Verhältnisse waren überaus kräfteraubend. Alternative dazu gibt es aber keine, wer nicht von Beginn an in der Spitze ist, hat ohnehin „verloren“.  Trotzdem verpasste er nur knapp ein noch besseres Resultat. Auf Rang drei „fehlten“ lediglich 1:30 Minuten. Ebenfalls sehr gut und mit geringem Abstand dahinter platzierte sich Mario Drescher, PI Zell am See mit einer Zeit von 2:09:16,7 Std. am 11. Rang. Mario ist wieder voll dabei, hat sein bildungsbedingtes „Auszeitjahr“ gut überstanden und könnte wieder an seine großartige Form von davor anschließen.

Thomas DANIEL als 14. (2:13:05,5 Std), Michael Mayer, PAZ Innsbruck als 16. Rang mit der für ihn als Quereinsteiger sehr guten Zeit von 2:13:21,5 Std und Stefan Koller, AGM Wals, als 19. (2:14:13,7 Std) rundeten ein sehr erfolgreiches Polizeisport Wochenende ab.  Leo Laher, LPD OÖ, PI Rathaus, konnte das Rennen nicht beenden. Auch das gehört zum Sport. Es können sich eben Situationen ergeben, die ein reguläres Beenden eines Wettkampfes unmöglich machen.

Stefan Koller im Ziel; BN: TVB Ramsau am Dachstein

Gesamtwertung Tour de Ramsau:

In der Tour de Ramsau Gesamtwertung platzierte sich Thomas DANIEL am hervorragenden 9. Rang. Und das in seiner Premierensaison als Wintersportler – Hut ab! Zu den beachtlichen Resultaten kann man den Kaderathleten recht herzlich gratulieren!
Ein Beitrag von Insp Michael Mayer und BezInsp Manfred Dengg.

Leistungssportkader Nordisch:
Mit der Aufnahme von Insp Michael Mayer in den Leistungssportkader Nordisch wird etwas fortgeführt, was seit Jahren gängige Praxis ist. Immer wieder wurden Athleten als Quereinsteiger von anderen Sportdisziplinen aufgenommen. Er ist damit ein weiterer von bisher mehreren. Im Schilanglauf ist das mit Fleiß und hartem Training bei entsprechend vorhandener koordinativer Fähigkeit in Bezug auf die technische Bewegungsausführung möglich. Das muss „man sich anschauen“, deshalb sollte man solchen Athleten zumindest die Chance dazu geben, was passiert ist. Dass er sich gleich so positioniert, spricht für ihn und bestätigt, dass Einiges möglich ist. Michael Mayer hat ein Bewährungsjahr vor sich, dass er einmal sehr gut begonnen hat. Zudem zeigt Michael auch sehr gute Leistungen bei Mannschaftswettkämpfen für die Polizei, wo er in seiner Paradedisziplin, dem Radsport sein Bestes gibt. Dies ist beim Dolomitenmann und beim Race Up im Zillertal geschehen. Manfred Dengg

Manfred Dengg, Polizeisport Nordisch

40. Int. Silvesterlauf in Kössen

Jubiläums Langlauf im Kaiserwinkel

Das traditionelle Langlaufrennen zum Jahresausklang zeigte sich lediglich am Renntag von der winterlichen Seite. Vom nordischen Kader des ÖPOLSV waren die beiden Athleten der Landespolizeidirektion (LPD) Tirol, RevInsp Christian Kitzbichler, PI St. Johann i.T. und Michael Mayer, PAZ Innsbruck am Start. Als Anwärter zur Kaderaufnahme per 01.01.2019 stand Insp Stefan Koller, LPD Salzburg, AGM Wals heran. Er stellte sich ebenfalls diesem Wettkampf und „zeigte“ sich. Das ist der Wunsch des nordischen Teams: dass sich am Langlauf- und Biathlonsport interessierte Polizistinnen und Polizisten bei Wettkämpfen „zeigen“. Nur so ist es der Teamführung möglich, Aufnahmen zu rechtfertigen.

Sponsoren Polizeisport Nordisch

Aufgrund der üppigen Schneemenge konnte das Rennen nicht auf der Originalstrecke mit Massenstart durchgeführt werden. Ersatzweise mussten drei Runden auf einer auf zwei Kilometer verkürzter Kunstschneeloipe mit Einzelstart absolviert werden.

Dies wirkte sich aber keinesfalls auf die Qualität der Teilnehmer aus und so war trotz dieses abgeänderten Rennmodus` eine starke Abordnung von heimischen Langläufern aus der sogenannten zweiten internationalen Reihe, dem Continental Cup oder vielerorts auch als „B-Weltcup“ bekannt, dabei.

Insp Michael Mayer, PAZ Innsbruck; BN: Moosmann Daniel

Den Renntag prägte der Schneefall, welcher die Bedingungen anspruchsvoll gestaltete. Das Profil der Strecke war zudem flach, somit wurde während der gesamten 6 Kilometer von jedem Athleten voll auf das Tempo gedrückt. Zum Unterschied einer kupierten Strecke, wo Abfahrten und Anstiege profilbedingt wechselhaftes Tempo nicht nur vorgeben, sondern zulassen.

Die Kaderläufer konnten den Polizeisport sehr gut vertreten. Christian Kitzbichler lief in der Allgemeinen Klasse auf den 4. Rang, Michael Mayer auf den 5. Rang und Stefan Koller wurde Achter.

Christian Kitzbichler, PI St. Johann i.T.; BN: Moosmann Daniel

Winter ist eben Winter, da „darf“ man nicht zimperlich sein. Das Wetter ist zu „nehmen wie es eben ist“ und so war es für alle Beteiligten ein schöner und schneereicher Jahresausklang 2018 – Prosit 2019! Beitrag von Insp Michael Mayer und BezInsp Manfred Dengg.

Manfred Dengg, Polizeisport Nordisch

Trainingskurs im WM Ort 2019 Seefeld in Tirol

Wenn November zum September wird

Der Leistungssportkader Nordisch traf sich von 12. – 16.11.2018 erstmals in der Saison 2018-19 zu einem Trainingskurs. Geplant war die Osttiroler Biathlon- und Langlaufmetropole Obertilliach. Als ob die Lesachtaler nicht schon genug um die Ohren hätten, fielen sie im Oktober dem Sturm zum Opfer. Durch umgestürzte Bäume waren wesentliche Bereiche der Langlaufstrecke betroffen. Umso großartiger ist wohl der Umstand zu sehen, dass die Obertilliacher trotzdem bereits am 14.11.2018 die Standfläche am Schießplatz und die Loipe mit Depotschnee aufgelegt hatten. Das ist eine seit wenigen Jahren besondere Form der Kunstschnee Aufbereitung. Im Frühjahr wird eine entsprechende Menge an Schnee mit der Absicht produziert, ihn im nächsten Winter frühzeitig aufzutragen. Über die warme Jahreszeit wird der Schnee mit einer Plane und mit Holzhackschnitzel abgedeckt und konserviert. Wir bedanken uns auf diesem Weg bei den Obertilliachern, stellvertretend bei Bürgermeister Matthias Scherer für das großartige Engagement um den nordischen Sport und gratulieren zu dieser besonderen Leistung!

Obertilliach Schneedepot; BN: M. Scherer
Die Schirollerstrecke erhält einen weißen „Umschlag…“; BN: M. Scherer
Snow Farming….; BN: M. Scherer
…. in Perfektion; BN: M. Scherer
Sponsoren Polizeisport Nordisch

Seefeld in Tirol – WM Ort 2019

In der Olympiaregion ist wohl kein Stein am anderen geblieben. Großzügige Umbauarbeiten im Gelände, an Gebäuden und vorübergehende Veränderungen an der bestehenden Infrastruktur. So präsentiert sich die Nummer 1 im nordischen Sport Österreichs Mitte November. Die 52. Nordische Skiweltmeisterschaft 2019 soll vom 20. Februar bis zum 3. März in Seefeld in Tirol stattfinden. Die Gemeinde mit Ing. Werner Frießer an der Spitze hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Neben sportlicher Infrastruktur wurde auch der Bahnhof erneuert. Die Sportanlagen sind vom Bahnhof weg auf leicht zugänglichen Wegen inmitten durch den Ort erreichbar. Eine WM der kurzen Wege wird für ein besonderes Flair sorgen. Also alles schön „kuschelig“ beisammen.

WM 2019 Seefeld, alles neu im Stadion; BN: Dengg 

WM 2019 Ort Seefeld; neue Brücke für Loipenführung; BN: Dengg

Trainingskurs – Mannschaftsstart in den Winter

So spät wie noch nie, aber so motiviert wie wünschenswert startete die nordische Mannschaft in den Winter 2018/19. Die personellen Veränderungen im Kader erforderten eine andere Kursplanung als gewohnt, weil die neu aufgenommenen Athleten heuer erst sehr spät dienstlich verfügbar waren. 

Der nordische Kader setzt sich aktuell aus folgenden Athleten zusammen, die alphabetisch angeführt sind. DANIEL Thomas, LPD Wien-PI Lainzer Straße; Drescher Mario, LPD Sbg-BLS Zell am See; Fersterer Thomas, LPD Wien-PI Leyserstraße; Forstneritsch Martin und Haindl Stefan, beide EKO Cobra Sbg; Kattnig Fabian, LPD Wien-PI Brandstätte; Kitzbichler Christian, LPD Tirol-PI St. Johann i.T.; Laher Leo, LPD OÖ-PI Rathaus Linz; Mayer Michael, LPD Tirol-PAZ Innsbruck; Mesotitsch Martin, LPD Kärnten-PI Villach Auen; Schuster Stefan, EKO Cobra Krumpendorf; Schwarz Andreas, EKO Cobra Linz. 

Fabian Kattnig in Führung liegend; BN: Dengg
Kitzbichler Christian; BN: Dengg
Schuster Stefan; BN: Dengg

Ein unvorhersehbarer Abgang ergab sich durch den Austritt aus dem Polizeidienst. Unsere Primadonna, Lisa Wibmer, ehemals LPD Tirol-PI St. Johann i.T. hat sich beruflich neu orientiert und musste somit auch aus dem Leistungssportkader ausgeschieden werden. Auch auf diesem Weg nochmals Alles Gute und viel Freude, Begeisterung und auch Spaß in deinem neuen beruflichen Umfeld, liebe Lisa!

Wenn November zum September wird

Das ist wohl der Umstand, der Wintersportler am allerwenigsten freut. Temperaturen wie im Herbst. Keine Anzeichen von gewohnter Kälte im November. Keine Möglichkeit Kunstschnee zu produzieren. Aber immerhin die kompromisslose Möglichkeit einen sogenannten Sommer Trainingskurs abzuhalten. Üblicherweise sind Schirollerstrecken im November nicht mehr verfügbar, weil die Abschnitte im Schatten sehr feucht, rutschig und zum Teil sogar bereits dünne gefrorene Schichten am Asphalt aufweisen. Dies wiederum birgt Sturzpotenzial und wird üblicherweise erst gar nicht herausgefordert. In dieser Woche war jedoch alles anders. Trockener Asphalt, tolle Bedingungen für ein hochwertiges Training. Zudem konnten Schießeinheiten mit der Sportpistole abgehalten werden. Ergänzt wurde der Trainingsinhalt mit Geländeläufen, Bergtouren, Kraft- und Fitnesstraining. Ein besonderes Schneetraining war auch möglich und zwar in 

Der Sonne entgegen; BN: Standmann
Versicherte Leiter im unwegsamen Gelände; BN: Standmann
Schon spannend, was man alles zu sehen bekommt…
… auch Gemsen genossen diesen schönen Herbsttag; BN: Standmann
Gipfel erklommen; BN: Standmann

Leutasch 

Die Nachbargemeinde von Seefeld i.T. ist Grenzgemeinde zu Deutschland. Bekannt im nordischen Bereich durch den „Int. Ganghoferlauf & Miniganghoferlauf“, der von 08. bis 10. März 2019 bereits zum 49. mal stattfinden soll. Also unmittelbar nach der nordischen WM in Seefeld. 

Kitzi führt die Gruppe auch im Training an…. BN: Lengauer-Stockner
Fersterer Thomas, DANIEL Thomas; BN: Lengauer-Stockner

In einem scheinbar unauffälligen Bereich der Ortschaft, auf der dem Berg zugewandten Seite gab es eine kurze, aber qualitativ sehr gut verfügbare Langlaufloipe mit einer Gesamtlänge von ca 750 Meter. Der „erste“ Schneekontakt in der neuen Saison verlief sehr positiv. Für Muskulatur und Gelenke eine Wohltat. Das Medium „Schnee“ hat uns wieder. 

vrnl: DANIEL Tom, Kitzbichler Christian, Kattnig Fabian, Fersterer Tom; BN: Lengauer-Stockner
„Mannschaftstraining“ in Leutasch; BN: Lengauer-Stockner

Testlauf auf der Rollerstrecke

Wettkämpfe und Testläufe sind einer alten Weisheit zufolge das beste Training. Am Dienstag, 13.11.2018 stellten sich alle Athleten einem 15 Kilometer Testlauf im skating Stil. Auf der Schirollerstrecke wurde ein Abschnitt mit drei Kilometer definiert, der fünf mal zu durchlaufen war.
Bei diesem Test wurde auch deutlich sichtbar, dass sich die Athleten über die Sommermonate sehr gut vorbereitet und trainiert hatten. Das Niveau der Mannschaft ist beachtlich, vor allem fiel auf, dass Begeisterung und Spaß für das nicht immer „lustige“ Training vorhanden sind. Zwei überaus gute österreichische Langläufer schlossen sich diese Woche der nordischen Polizeimannschaft zum Training an. Matthias Fugger und Fabian Graber von der UNION Rosenbach trainierten auf privater Basis mit. Für die Polizeisportler eine gute Gelegenheit zum Vergleich auf hochwertigem Niveau. Aber auch ein sehr motivierter Polizeikollege schloss sich der Mannschaft an. Stefan Koller von der LPD Sbg-AGM Wals trainierte auf privater Initiative mit. Er ist für eine Aufnahme in das Kader vorgesehen, sobald es aus dienstlichen Gründen möglich ist. Mehr an Motivation und Willen kann man sicher nicht zeigen, als sich auf eigenem Engagement und Kosten so zu empfehlen. Eine vorbildliche Einstellung, die wünschenswert ist.

Mannschaft Nordisch mit Gästen; vlnr Fugger, Mayer, Drescher, Standmann, Schuster, Koller, Fersterer, Kitzbichler, DANIEL, Kattnig, Graber; BN: Dengg

Sehr gut in Form präsentiert sich Fabian Kattnig. Zu seinen tollen Ergebnissen bei den Sommerwettkämpfen kommt nun noch der Sieg in diesem Test. Fabian ist in einer bereits sehr guten Form. Er bestimmte das Tempo in einem im Massenstart abgeführten Test von Beginn an und hielt es auch bis zum Ziel durch. Die sehr anspruchsvolle Strecke zeigte jedem seine „Grenzen“ auf. Das ist für diese Saisonphase sehr günstig, weil Korrekturen in der Trainigssteuerung noch zu positiven Auswirkungen bei den Wettkämpfen im Winter führen können und sollten.

Am Mittwoch dann noch ein Rollertest im klassischen Stil. Die Gesamtwertung  beider Tests holte sich Fabian Kattnig, gefolgt von Fabian Graber, Matthias Fugger und zeitlich ganz knapp dahinter DANIEL Thomas. 

Eine scheinbar zur Improvisation verpflichtende Woche wurde zu einem hochwertigen Kursstart in die Wettkampfphase. Athleten und Trainer scheinen bestens gerüstet zu sein. Die nächste Kaltwetterfront sollte sich nun auch noch einstellen und uns auf unserem nächsten Kursort in Ramsau am Dachstein ein Schneetraining im gewohnten und in Bezug auf die anstehenden Wettkämpfe auch notwendigen Training ermöglichen.

Referent Manfred Dengg

Wenn Langläufer in die neue Saison rollen…

Wer es eilig hat, kommt früher ans Ziel!

Veränderungen im Polizeisportkader Nordisch 

Im Polizeisportkader Nordisch gab es mit Stichtag 01.07.2018 personelle Veränderungen. Langjährige erfolgreiche Athleten und Leistungsträger der Mannschaft beendeten ihre Karriere. BI Gotthard Hörl vom LKA LPD Salzburg, AI Enrico Rieder, EKO Cobra Salzburg und RI Martin Stockinger, LPD OÖ, PI Bad Leonfelden. Ihnen sei für ihre hervorragenden Leistungen und eine gemeinsame schöne Zeit gedankt.

Das Leben geht weiter, keine Frage, die nächste Generation steht „Schlange“ um die kargen Plätze. Aufnahmen bei den Nordischen gehen Sichtungen über zumindest eine Saison voraus. Von insgesamt acht zur Aufnahme heranstehenden Damen und Herren schafften nun drei den „Sprung“ ins Kader. Zwei davon waren im Sommer bei Wettkämpfen sehr aktiv und berichten nun darüber.

Vorbereitung auf die Saison 2018 / 19:

Ein Beitrag von Insp Thomas DANIEL, LPD Wien: Die neu aufgenommenen Polizei Leistungssport Kader Athleten der BPD Wien, Fabian Kattnig und Thomas DANIEL, nahmen im Zuge der Saisonvorbereitung 2018/19 an einigen Wettkämpfen teil. Was im Winter mit Schi absolviert wird, nennt sich im Sommer Skiroller und ist ein für das Schneetraining bestimmtes Immitations-Sportgerät.  Zudem wagten sich die beiden überaus motivierten Athleten auch in die Leichtathletik- und Cross Szene.

Fabian Kattnig an der Spitze des Feldes; BN: Rainer Burmann

Fabian Kattnig  konnte nach einer sehr guten Vorbereitung im Sommer ausgezeichnete Leistungen erbringen. Er nutzte jede freie Minute und trainierte zumeist zwei Trainingseinheiten am Tag. Der  Vormittag wurde überwiegend mit Skirollern absolviert und die Nachmittagseinheit  bestand meist aus einer langen alternativen Ausdauer Einheit wie zum Beispiel laufen oder Radfahren.
Fabian absolvierte im Juni und Juli insgesamt fünf Bergläufe.  Hierbei konnte er sich sogar gegen  Berglaufspeziallisten durchsetzen, erreichte einige  Top-10 Plätze und sogar das Podest der besten Drei.

Sponsoren Polizeisport Nordisch

Die Highlights der Saisonvorbereitung  waren jedoch die mit sehr guten Athleten stark besetzten Skiroller Rennen. Bei seinem ersten der Vorbereitung dienenden Wettkampf Ende August in Bad Leonfelden zeigte Fabian Kattnig seine aktuelle TOP-Form und holte sich den Sieg in der Gesamtwertung.

Sieger Fabian Kattnig, BN: Rainer Burmann

„Climb the Goas“ – Skiroller Bergrennen: 

Samstag, 01.09.2018 Salzburg Gaisberg:  Das nächste Rennen in Salzburg ließ nicht lange auf sich warten. Er setzte sich auf Anhieb in das Spitzenfeld der ÖSV-Kaderathleten und konnte einige der aktuellen WC-Starter hinter sich lassen. Insgesamt bedeutete dies einen hervorragenden fünften Platz in der Gesamtwertung.

Schiroller Bergrennen in Kirchberg am Wechsel: 
Zu einem hochinteressanten und spannenden Duell kam es dann einige Wochen später zwischen Fabian Kattnig und dem Langlauf-Olympiasieger von 2002 in Salt Lake City, Christian Hoffmann im wunderschönen Wechselgebiet.  Das Rennen wurde  vom örtlich zuständigen Verein ULC Kirchberg organisiert, dem auch  AmtsDir Michael Schiller vom BM für Inneres angehört.   Er hatte bereits im Winter 2018 ebendort die Wiener Polizeimeisterschaft im Pistolenbiathlon ausgezeichnet veranstaltet.

Fabian Kattnig wurde mit einem 2. Platz belohnt und musste sich  auf den letzten Metern lediglich dem Olympiasieger geschlagen geben. Das Rennen war physisch und psychisch ein absoluter Härtetest, da es vom Start bis ins Ziel 10 Kilometer auf einer teils sehr steilen Strecke mit über 800 Höhenmeter bergauf ging.

Olympionike als Quereinsteiger im nordischen Schisport:

Am Rennen hat auch Thomas DANIEL teilgenommen,  der nicht nur ein „Neuling“ im Polizei Sportkader, sondern überhaupt ein absoluter „Neuling“ in der Sportart Langlauf ist. Thomas ist sozusagen Quereinsteiger, hat aber Qualität im internationalen Spitzensport vorzuweisen.

Thomas DANIEL; BN: Fabian Kattnig

Er war bis 2016 als Moderner Fünfkämpfer Heeres Leistungssportler.  Vielen seiner Fans und in der Sportwelt etablierten Fachleuten ist er als hervorragender 6. bei den Olympischen Sommer Spielen 2012 in London in Erinnerung.

Als Herausforderung in einer neuen Sportart versucht er nun Anschluss in seinem neuen Metier zu finden. Inspektor DANIEL wird den Trainingsrückstand vor allem über gezielte Vorbereitungsrennen gut machen.

Thomas DANIEL ist am Vormarsch; BN: Fabian Kattnig

Weitere 1. Plätze belegte Fabian Kattnig beim Skirollerrennen im September in Wiener Neustadt, Wien und beim Kärntner Landescup. Alle drei Siege holte er sich überlegen, ebenfalls vor sehr starker Konkurrenz. In Wiener Neustadt war unter anderem der Vorjahressieger vom legendären Koasalauf in Tirol am Start, der nach dem Prolog deutlich hinter Fabian Kattnig zurückfiel.

Fabian Kattnig, derzeit der Konkurrenz einen Schritt voraus….; BN: Rainer Burmann

Bei seinem „Heimrennen“ in Wiener Neustadt nahm auch Thomas DANIEL teil und wurde gesamt starker 4.  Die Leistungskurve zeigt eindeutig nach oben und DANIEL wird mit seiner neuen Sportart immer vertrauter. Dazu sei herzlichst gratuliert. Mut kann man nicht kaufen, aber versuchen und scheitern ist immer noch besser, als es nie gemacht zu haben – super!

Gesamtsieger Austria Schiroller Cup 2018:

Aufgrund der hervorragenden Leistungen über die gesamte Sommer/Herbstsaison konnte Fabian Kattnig den Skiroller Austria CUP für sich entscheiden.

Fabian Kattnig bestimmt das Tempo; BN: Rainer Burmann

Somit lässt sich nur noch sagen, dass die Vorbereitungen für die Saison 2018/19 optimal verlaufen sind. Die Aufgaben für den Winter sind gemacht. Jetzt heißt es lediglich am Ball bleiben und gesund den restlichen Herbst weiterarbeiten.

Wir sind gerüstet, die Wintersaison 2018/19 kann kommen…

Beitrag Thomas DANIEL und Manfred Dengg

Bundesreferent Nordisch Manfred Dengg, BPK Murau

Rif bedeutet Saisonstart

Die Nordischen beginnen die Saison 2018/19 mit einem 3.000 m Test auf der Bahn!

 

ULSZ Rif bei Hallein

Am 03. Mai 2018 traf sich die nordische Mannschaft im  Universitäts- und LandesSportZentrum in Rif bei Hallein.

„Langläufer werden im Sommer gemacht!“

Alt, aber immer noch gültig. Ein Slogan für die „Ewigkeit“, wer im Winter erfolgreich sein möchte, muss im Sommer säen, um tatsächlich ernten zu können.

Sponsoren Polizeisport Nordisch

Sponsoren Polizeisport Nordisch

 

Kalendarisch beginnt die Saison in der Kalenderwoche (KW) 18 am 01. Mai und endet in der KW 17 des Folgejahres am 30. April.

Weil sich die Zusammenkünfte des Polizeisportkaders Nordisch auf den Spätherbst und Frühwinter konzentrieren, wird die Vorbereitungszeit sehr „lang“. Aus diesem Grund und auch deshalb, um die körperliche Fitness zu testen, ist diese Zusammenkunft nicht nur sinnvoll, sondern sehr wichtig.

Mannschaft Nordisch ULSZ Rif; vlnr: Kitzbichler, Laher, Fersterer, Wibmer, Rieder, Standmann, Lengauer-Stockner, Haindl, Schuster, Schwarz, Koller, Mayer

Mannschaft Nordisch ULSZ Rif;
vlnr: Kitzbichler, Laher, Fersterer, Wibmer, Rieder, Standmann, Lengauer-Stockner, Haindl, Schuster, Schwarz, Koller, Mayer

 

Wer kennt ihn nicht, den Satz: „Aus den Augen, aus dem Sinn….“ Wer sich auf der Trainer/Athletenebene lange nicht sieht, verliert DEN Kontatkt, der wichtig ist, damit es funktionieren kann.

Die AthletIn der Mannschaft präsentierten sich – wie immer – in einem sehr guten Zustand. Natürlich gibt es individuelle Unterschiede, aber die sind in der Betrachtung der Wertigkeit dieses Termins sekundär.

Gut gestartet in die Saison, ist die halbe Miete. In der Gruppe geht`s auch leichter – man ist schließlich 1. nicht allein und kann sich 2. einen zusätzlichen Motivationsschub holen.

Gleich ist es soweit! Letzte Vorbereitung auf den Start. BN: M. Standmann

Gleich ist es soweit! Letzte Vorbereitung auf den Start. BN: M. Standmann

 

3.000 m auf der Bahn zu laufen, ist immer das, wenn man froh ist, dass es vorbei ist. 7 1/2 Runden im direkten Vergleich, ungewohnt für Wintersportler auf der Kunststoffbahn. Aber es muss halt auch sein. Training bedeutet nicht, dass alles immer angenehm ist.

Die Mannschaft könnte in nächster Zeit sehr verändert ausschauen. Immerhin bewarben sich in dieser Saison fünf Männer und eine Frau um einen nordischen Kaderplatz. Bereits im Winter wurden die Interessenten beobachtet, der persönliche Kontakt hergestellt oder dort, wo man sich kennt, ausgebaut und vertieft. Das ist wichtig, die menschlich, soziale Komponente ist die Säule eines gut funktionierenden Teams. Es gilt nun abzuklären, wer von den Anwärtern wann aufgenommen werden kann, weil  sich einige noch in der Ausbildung befinden.

 

Stefan Koller bestimmte das Anfangstempo, dahinter Michael Mayer. Zwei, die sich präsentieren wollen... BN: M. Dengg

Stefan Koller bestimmte das Anfangstempo, dahinter Michael Mayer. Zwei, die sich präsentieren wollen…  BN: M. Dengg

 

Ungeachtet dessen, ist es sehr erfreulich, dass Interesse am  Nordischen Polizeisport besteht. Aufnahmen hängen aber auch davon ab, ob Plätze frei werden, weil Athleten ihre Karriere beenden. Das ist die eine, sozusagen „ruhige“ Variante. Sollte jedoch niemand „aufhören“ wollen und sportlich sehr gute Athleten stehen zur Aufnahme an, dann muss das vorhandene Leistungsniveau zur Beurteilung herangezogen werden. Schließlich wird dann ein Athlet – auch gegen seine Planung – aus dem Kader ausgeschieden. So ist Sport, respektive Leistungssport. Ein Team, eine Mannschaft sollte sich aus den besten zur Verfügung stehenden Atheten zusammensetzen.

 

Die Reihenfolge hat sich geändert: Michael Mayer "verzichtet" auf die taktische Variante und läuft sein Tempo - sehr gut! BN: M. Standmann

Die Reihenfolge hat sich geändert: Michael Mayer „verzichtet“ auf die taktische Variante und läuft sein Tempo – sehr gut! BN: M. Standmann

 

Nach dem Mittagessen war Theorie angesagt. Im sprichwörtlichen Besprechungszimmer wurde so ziemlich alles, was eine Saison an Planung braucht abgearbeitet. Da ist das „Sitzleder“ gefragt – ich weiß, keine leichte Aufgabe, aber professionell eingestellte Athleten und Trainer schaffen auch das. Interessanterweise „schaffen“ wir es leider nicht, auch von diesem Part Bilder zu machen. Scheinbar sind wir „Sportler“ es nicht gewöhnt, auch von dem Teil, in dem wir uns nicht, oder nur ganz wenig bewegen Fotos zu machen. Aber was soll`s, wir haben sehr produktiv gearbeitet, analysiert, geplant und voll Optimismus in die Zukunft geschaut. Das ist auch wichtig so, denn nur dann ist Basis für eine erfolgreiche Saison geschaffen.

Martin Mesotitsch und Thomas Fersterer gaben ebenso ihr Bestes. Darauf kommt es auch an! BN: M. Standmann

Martin Mesotitsch und Thomas Fersterer gaben ebenso ihr Bestes. Darauf kommt es auch an! BN: M. Standmann

 

Ein besonderer Dank gilt der Verwaltung des Hauses mit Herrn Dr. Gerold Sattlecker und Dipl.Ing. Katja Exner sowie dem Küchenchef Josef Gassner. Wir wurden gut aufgenommen, haben alles vorgefunden, was wir brauchten und können wieder zufrieden nach Hause fahren. Ein Small Talk mit Assoc. Uni. Prof. Mag. Dr. Thomas Stöggl. Universität Salzburg hat sich auch ergeben. Thomas machte das, was wir alle tun: wir trafen uns beim Mittagstisch.

Mit dem Wunsch eine gute Vorbereitung absolvieren zu können, haben wir uns verabschiedet. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Zusammenkunft auf dem Weg zu einer erfolgreichen Saison im Winter 2018/19 –  Schi Heil!

Bundesreferent BezInsp Manfred Dengg, BPK Murau

Bundesreferent BezInsp Manfred Dengg, BPK Murau

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