Laufsport

Laufkaderathleten gehören zur österreichischen Elite

Nachdem COVID bedingt die Wettkampfsaison im Frühjahr 2020 eingestellt werden musste, fanden bzw finden die Staatsmeisterschaften in den verschiedenen Laufdisziplinen jetzt im Herbst, die Marathon-Meisterschaften sogar erst im Dezember 2020 statt.

Aus diesen Gründen absolvierten wir unseren 2. Trainingskurs Anfang  September in Ramsau am Dachstein. Das Gelände sowie die umliegenden Berge boten eine hervorragende Trainingsmöglichkeit für die anstehenden Wettkämpfe.

Dass die Entscheidung für diesen Standort optimal war, zeigte sich dann auch in den folgenden Wettkämpfen.

Staatsmeisterschaften im Berglauf

Am 27.9.2020 fanden in Sankt Johann im Pongau die Staatsmeisterschaften im Berglauf statt. Aufgrund eines Wintereinbruches zwei Tage vor dem Event konnte die Originalstrecke auf den Gernkogel nicht belaufen werden. Die Ersatzstrecke vom Ortszentrum in Sankt Johann führte über eine Länge von 7,2 Kilometer auf die Kreistenalm, wobei es gut 700 Höhenmeter zu überwinden galt.
Für den Laufkader war RevInsp Markus Hartinger am Start.
Das intensive und harte Bergtraining in der Vorbereitung sollte sich bei diesem Wettkampf bezahlt machen.
Markus Hartinger erreichte schließlich den 3. Platz und holte somit auch die dritte Staatsmeisterschaftsmedaille für den Laufkader im Jahre 2020.

Markus Hartinger bei der Siegerehrung Foto: Helmut Schmuck

 

Staatsmeisterschaften im Halbmarathon und österreichische Meisterschaften im Bergmarathon

Am 4.10.2020 fanden gleich zwei für die Athleten des Laufkaders wichtige Laufveranstaltungen statt.
In der Stadt Salzburg wurde um den Staatsmeisterschaftstitel im Halbmarathon und in Lackenhof am Ötscher um den österreichischen Meister im Bergmarathon gekämpft.

Die Staatsmeisterschaften im Halbmarathon dienten der österreichischen Elite als Vorbereitung für die Weltmeisterschaften im Oktober in Polen.
Am Start waren auch die Kaderathleten AbtInsp Martin Bader, BezInsp Jürgen Aigner, BezInsp Mario Bauernfeind, GrInsp Markus Poll und RevInsp Markus Hartinger.

Bei idealen Laufbedingungen und einer schnellen Strecke entlang der beiden Salzachufer wurden für österreichische Verhältnisse Spitzenzeiten erbracht. So blieben die ersten 11 Läufer unter 1:09:00.
Mario Bauernfeind erreichte den bei Meisterschaften undankbaren 4. Platz. Markus Hartinger wurde 6.

Die österreichischen Meisterschaften im Bergmarathon wurden im Rahmen des 24. Ötscher- Ultra Marathons ausgetragen. Bei den Frauen startete auch Insp Sarah Riffel. Sie ist Anwärterin für eine Aufnahme in den Laufkader. In einem packenden und anstrengenden Rennen über 50 Kilometer und 2000 Höhenmetern belegte sie den 2. Platz.

Sarah Riffel, Foto: Erich Baumgartner

 

Der Fachreferent für den Laufsport:

Erich Baumgartner

Doppelsieg für Polizei-Leistungssportler

Bei der am 29.8.2020 stattgefundenen Leichtathletik-Staatsmeisterschaft konnten die beiden Leistungssportler Jürgen Aigner und Mario Bauernfeind jeweils einen Staatsmeistertitel auf der Laufbahn erringen.

 

Die zwei Leistungssportler Jürgen Aigner und Mario Bauernfeind nutzten das sonnige Wetter des letzten Augustwochenendes und holten jeweils einen Staatsmeistertitel auf der Laufbahn in Wien.

Jürgen Aigner von der PI Mauerkirchen in Oberösterreich holte im 3000 Meter Hindernis-Lauf seinen dritten Staatsmeistertitel innerhalb von vier Jahren.

„Es war ein klassisches Meisterschaftsrennen“, sagte Jürgen Aigner nach seinem Sieg. „Ein sehr verhaltener und langsamer Beginn auf den ersten zwei Kilometern und dann habe ich die Möglichkeit genutzt und die letzten 600 Meter ein bisschen Gas gegeben, war relativ entspannt und dann sogar verwundert, dass so wenig Gegenwehr gekommen ist von den Gegnern. Aber ich bin voll zufrieden und freue mich, dass ich die Chance genutzt und gewonnen habe.“

Von links: Michael Kügerl, Jürgen Aigner, Mario Bauernfeind, Markus Hartinger. Foto: Markus Hartinger

 

Staffelgold an Mario Bauernfeind

Mario Bauernfeind der Landesverkehrsabteilung Wien startete mit seinen Mannschaftskollegen Dimitri Kudrnofsky und Dominik Stadlmann im 3×1000 Meter Staffelbewerb.

In einer Zeit von 7:39 konnte die Staffel den Vorjahreserfolg wiederholen und sich somit erneut den Staatsmeistertitel sichern.

 

Im 1000 Meter Bewerb nahmen neben Mario Bauernfeind auch noch die Leistungssportler Markus Hartinger der Verkehrsinspektion Graz und Michael Kügerl der Polizeiinspektion Graz Hauptbahnhof teil.

Mario Bauernfeind erreichte mit einer Zeit von 30:50 den vierten Platz. Markus Hartinger mit einer Zeit von 30:56 den fünften Platz, und Michael Kügerl mit einer Zeit von 32:25 den 11. Platz.

Für Markus Hartinger und Michael Kügerl waren diese Wettkampfzeiten gleichzeitig „persönliche Bestzeiten“.

Der Fachreferent für den Laufsport

Erich Baumgartner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Count of Castle“

Count of Castle“: Spektakuläres Sprintrennen auf den höchsten Punkt der Burg Heinfels

Am 8. August 2020 haben 60 Läuferinnen und Läufer die Möglichkeit, sich zum „Graf der Burg“ zu krönen. Dabei müssen 100 Höhenmeter überwunden werden – von der historischen Punbrugge hinauf auf die Spitze des Bergfrieds der frisch sanierten Burg Heinfels. Der Verein Hochpustertal Sports öffnet das Online-Anmeldefenster am Samstag, 11. Juli um 18:00 Uhr.

Am 8. August 2020, ab 19:30 Uhr geht in der Burg Heinfels die erste Krönungszeremonie des 21. Jahrhunderts über die Bühne – und diese hat es in sich. Gesucht wird nämlich im Zuge einer spektakulären Sprintveranstaltung der erste „Count of Castle“. Zu Deutsch: „Graf der Burg“. Diesen Titel wird jener Läufer tragen, welcher die Strecke von der Punbrugge – über die Schlossmühle – hinauf auf den höchsten Punkt der Burg Heinfels am schnellsten bezwingt. „Die Laufveranstaltung bindet zwei historisch äußerst bedeutsame Bauwerke ein“, verweist Wolfgang Mayr vom Verein „Hochpustertal Sports“ auf das Alleinstellungsmerkmal der Veranstaltung.

Die Idee, ein derartiges Event durchzuführen ist in Zusammenarbeit mit dem Museumsverein Burg Heinfels entstanden. „Der Hintergedanke war, die Burg auch einem Publikum zugänglich zu machen, welches sich normalerweise nicht so sehr für Kultur interessiert“, erklärt Peter Leiter vom Museumsverein. „Hochpustertal Sports“ richtet seit Jahren Sportevents im Pustertaler Oberland aus. Das Ziel, einen exquisiten Wettbewerb auf die Beine zu stellen, ist innerhalb weniger Wochen gelungen.

Zu den Eckdaten: Das Rennen geht in Form eines Intervallstarts über die Bühne. Die Sportlerinnen und Sportler starten also einzeln westlich der Punprugge. Die Strecke führt durch das historische Bauwerk und anschließend entlang des Villgrater Baches in Richtung Schlossmühle. Von dort laufen die Läuferinnen und Läufer über den beliebten Spazierweg hinauf zur Pfarrkirche St. Peter und Paul. Der Puls der Sportlerinnen und Sportler wird dann bereits hoch sein – und wird noch steigen. Der härteste Teil steht jetzt an: Über die neue markante Stahl-Holz-Treppe südlich der Burg geht es in den Burghof. Und dort steht das „grande finale“ an.

Über die sogenannte „zweihüftige Scherenstiege“ geht es ganz hinauf auf den zwanzig Meter hohen Bergfried. In Summe legen die Sportler 1,1 Kilometer und 100 Höhenmeter zurück. Etwa ein Drittel der Höhenmeter legen die Läufer über Treppen zurück, konkret sind es 265.

Die Tatsache, dass die Teilnehmerzahl auf 60 Personen beschränkt ist, streicht die Exklusivität des „Count of Castle“ hervor. Dabei gilt das einfache Motto: „First come, first serve.“ Das Online-Anmeldefenstert öffnet am Samstag, 11. Juli 2020, um 18 Uhr. Wer dann schnell ist, sichert sich einen Startplatz. Wie viele Männer und wie viele Frauen also am 08. August 2020 am Start stehen, entscheidet sich somit erst dann. Das Startgeld beträgt 20 Euro.

Die Krönung des „Count of Castle“ wird auf alle Fälle in die Geschichte der Burg eingehen – zumal es die erste Laufveranstaltung in der Region seit dem Corona-Lockdown ist. Die geforderten Sicherheitsabstände können aufgrund des Intervallstarts und der Tatsache, dass es sich um eine Freiluftveranstaltung handelt natürlich eingehalten werden.

Der Obmann

Herbert Schett

Vorstellung Fachreferat

FACHREFERAT LAUFEN

Dem Fachreferat Laufen stehen 9 Kaderplätze zur Verfügung welche durch die besten Polizisten und leider noch keiner Polizistin besetzt sind.

SPORTLICHER FOKUS

Der Kader ist hauptsächlich auf den Langstreckenlauf – Marathon – Halbmarathon und 10 KM Lauf – spezialisiert, da in diesen Disziplinen seitens der Polizei auch Welt- und Europameisterschaften ausgetragen werden.
Auf nationaler Ebene nehmen die Sportler auch an Wettkämpfen über kürzere Strecken teil.

KADERZUSAMMENSTELLUNG

Der Kader wird grundsätzlich immer mit 1. Jänner eines Jahres zusammengestellt. Ausschlaggebend sind unter anderem die Wettkampfergebnisse der „Aspiranten“ im Vergleich zu den Kaderangehörigen. Vor einer Aufnahme in den Laufkader werden Aspiranten zwecks persönlichem Kontakt auch zu Trainingskursen einberufen, da nicht nur die sportliche Leistung wichtig ist, sondern auch die Teamfähigkeit getestet werden soll.

PERSONALSTAND 2020

Fachreferent:

BAUMGARTNER Erich (LPD NÖ)

Trainer:

SCHMUCK Helmut (LPD St)

Sportler:

AIGNER Jürgen (LPD OÖ)
BADER Martin (LPD T)
BAUERNFEIND Mario (LPD W)
DORFMEISTER Marc (BMI)
HARTINGER Markus (LPD St)
HÖFLECHNER Michael (LPD W)
KÜGERL Michael (LPD St)
POLL Markus (LPD K)
WERNER Stefan (LPD W)

WETTKÄMPFE 2020

Bedingt durch COVID 19 wurden die Wettkämpfe Anfang März eingestellt.
Bis zu diesem Zeitpunkt gab es aber schon zahlreiche Erfolge.
Der größte Erfolg war der Staatsmeisterschaftstitel von BAUERNFEIND Mario im 3000 Meter Bahnlauf. In der gleichen Disziplin wurde er auch Wiener Landesmeister.
HARTINGER Markus wurde bei den steirischen Landesmeisterschaften im Crosslauf auf der Kurz- und Langstrecke Landesmeister.
AIGNER Jürgen sicherte sich bei den oberösterreichischen Landesmeisterschaften im Crosslauf sowohl auf der Kurz- als auch auf der Langdistanz jeweils den 2. Platz.
KÜGERL Michael, er gehört erst seit dem 1.1.2020 dem Laufkader an, feierte mit einem 3. Platz auf der Langdistanz bei den steirischen Landesmeisterschaften im Crosslauf, einen tollen Einstand im Laufkader.
Sämtliche noch ausstehende Staatsmeisterschaften im Straßenlauf wurden auf den Herbst bzw Frühwinter 2020 verlegt.

Der Höhepunkt auf Polizeiebene sollte die EPM im Crosslauf im Oktober in Weißrussland werden.
Ob diese auch tatsächlich stattfinden kann, wird von der USPE aber erst sehr kurzfristig entschieden werden.

Beitragsfoto: Pausch Wolfgang

Der Fachreferent

Erich Baumgartner

 

Mario Bauernfeind – Staatsmeister

Am 22. und 23.2.2020 wurden in Linz die Leichtathletik Hallenstaatsmeisterschaften ausgetragen. Am Start des 3000 Meter Laufes waren auch die Kaderathleten Mario Bauernfeind, LPD Wien, Markus Hartinger, LPD Steiermark und Jürgen Aigner, LPD OÖ.

Für die drei Athleten sollte dies der erste Saisonhöhepunkt des Jahres 2020 sein. Sie bereiteten sich auch punktgenau auf diese Veranstaltung vor.

Gleich zu Beginn des Jahres fand der erste Trainingskurs des Laufkaders in Bad Radkersburg statt. Den „Feinschliff“ holten sich die Sportler dann bei einem zweiwöchigen Trainingslager in  Portugal.

Der Trainingseifer wurde bei den Meisterschaften auch belohnt. In einem packenden Wettkampf holte sich Mario Bauernfeind den ersten Platz und damit auch den Staatsmeistertitel. Markus Hartinger belegte den vierten und Jürgen Aigner den sechsten Platz.

Mario Bauernfeind auf dem Weg zum Staatsmeistertitel Foto: Bauernfeind

In der Geschichte des Laufkaders gab es noch nie eine so starke Vorstellung von Kaderathleten.

Als Draufgabe starteten Mario Bauernfeind und Jürgen Aigner auch beim 1500 Meter Lauf. Mario Bauernfeind belegte den vierten und Jürgen Aigner den 8. Platz.

Von links: Markus Hartinger, Mario Bauernfeind, Jürgen Aigner Foto: Bauernfeind

Der Fachreferent für den Laufsport

Erich Baumgartner

 

 

 

Andreas Ringhofer – Karriereende

Andreas Ringhofer – Ein Vorzeigesportler nahm Abschied vom aktiven Sport

Nur wenige Spitzensportler schafften es, in mehreren Sportarten international erfolgreich zu sein. GrInsp Andreas Ringhofer der PI Haus im Ennstal gehört dazu. Er war in den Sportarten Skilanglauf, Skibergsteigen und Laufen über Jahrzehnte erfolgreich.
Bereits im Alter von 11 Jahren betrieb der Schladminger Andreas Ringhofer Leistungssport. Aber nicht die alpinen, sondern die nordischen Sportarten interessierten ihn.
Mit 16 Jahren war er bereits im Nationalteam. 1991 startete er bei den nordischen Skiweltmeisterschaften in Val di Fiemme und ein Jahr später bei den olympischen Spielen in Albertville.
Andreas Ringhofer war aber nicht nur ein erfolgreicher Skilangläufer. Im Sommer trainierte er für Laufbewerbe und spezialisierte sich vorerst für den Berglauf. Auch in dieser Disziplin gehörte er in kürzester Zeit zur österreichischen Spitze.
Nach den olympischen Spielen in Albertville dachte Andreas Ringhofer natürlich auch über eine Profikarriere nach. Als Amateur musste er neben seiner Sportkarriere auch den Dienst verrichten um seine Familie zu versorgen.
Letztendlich war dann aber eine Profikarriere nicht möglich und Andreas Ringhofer musste sich neu orientieren und hatte bald wieder sportliche Ziele im Auge.
Schibergsteigen, Berg- und Marathonlauf lauteten seine neuen Herausforderungen.
Zehn Jahre nach seinem Ausstieg aus dem ÖSV Langlauf Team errang er seine ersten Erfolge im Skibergsteigen.
Zu seinen größten Erfolgen gehören drei Siege beim internationalen „Mountain Attack“ in Saalbach-Hinterglemm. Die Besonderheiten dieses Wettkampfes sind, dass sechs Gipfel, 40 Kilometer und 3000 Höhenmeter bezwungen werden müssen.
2005 wurde Andreas Ringhofer als Leistungssportler im Polizei Laufkader aufgenommen. Er war bis zu seinem Ausscheiden im Dezember 2019 ein Vorbild für die anderen Athleten im Laufkader.
In seiner Zeit im Laufkader erreichte er auch zahlreiche Spitzenplätze bei internationalen Polizeiwettkämpfen sowie bei  Staatsmeisterschaften im Laufen.

Andreas Ringhofer beim Lauftraining Foto: Martin Huber

Beim Trainingskurs im Dezember 2019 fand in Bad Radkersburg  eine würdige Verabschiedung von Andreas Ringhofer statt.

Hinten von links: Michael Höflechner, Martin Bader, Jürgen Aigner, Stefan Werner, Mario Bauernfeind, Markus Hartinger, Marc Dorfmeister Vorne von links: Helmut Schmuck, Andreas Ringhofer, Markus Poll Foto: Erich Baumgartner

Andreas Ringhofer geht dem Polizeisport aber nicht verloren. Als Fachreferent für die Sportart Skibergsteigen vermittelt er sein Wissen an die jungen Polizeisportler weiter.

Wir danken Andreas für seine Kollegialität, seine positive Ausstrahlung und sein Engagement für den Laufkader.

Der Fachreferent für den Laufsport

Erich Baumgartner

3. USIP World Police Games in Mailand

Der Polizei Weltsportverband USIP veranstaltete vom 19.9-26.9. in Mailand/Italien die 3. World Police Games. Vom Laufkader wurden BezInsp Jürgen AIGNER, LPD OÖ, BezInsp Mario BAUERNFEIND, LPD Wien und RevInsp Markus HARTINGER, LPD Stmk entsandt um die österreichische Polizei beim 10 Kilometer Straßenlauf zu vertreten.

Gemeinsam flogen die drei Sportler sowie deren Betreuer GrInsp Helmut Schmuck, LPD Stmk per Flugzeug von Wien in Richtung Mailand um sich die lange Anreise mittels Dienst Kfz zu ersparen. Am Flughafen angekommen wurden sie von den italienischen Kollegen herzlich empfangen und in das Athletenhotel „Da Vinci“ gebracht. Da neben dem 10 Kilometer Straßenlauf auch Schwimmen, Radfahren, Judo und Schießen als berufsbezogene Sportarten gelten, waren mehr als 1000 Kollegen/innen mit Betreuer in dem Hotel untergebracht.

Am nächsten Tag fand die feierliche Eröffnung in Monza „Villa Reale di Monza“ statt. Die Eröffnung dauerte knapp 2 Stunden und war ein richtiges Erlebnis, weil neben einem Theaterstück, einer Pferdeshow und einem riesigen Feuerwerk alles dabei war.

Von links: Jürgen Aigner, Mario Bauernfeind, Markus Hartinger und Betreuer Helmut Schmuck Foto: Mario Bauernfeind

An diesem Abend erfuhren die Athleten auch, dass der Start nicht auf der Formel 1 Strecke in Monza, sondern im Zuge eines alljährlichen Volkslaufes in der Innenstadt von Monza um 21:30 stattfinden wird. Die Hoffnung auf eine gute Laufzeit verschwand als die Teilnehmer den Streckenplan sahen. 2 Runden durch die verwinkelte Innenstadt, bei dunklen Laufabschnitten ohne künstliche Beleuchtung und größtenteils über Kopfsteinpflaster galt es zu überstehen.

Den Wettkampf konnte Mario BAUERNFEIND als Siebenter, Markus HARTINGER als Neunter und Jürgen AIGNER als Zwölfter beenden. Mit diesem geschlossenen guten Mannschaftsergebnis konnte unser Team den 3. Platz hinter Bahrain und Italien belegen.

Froh über dieses Ergebnis, wurde in der schon angebrochenen Nacht auf die tolle Leistung angestoßen.

Von links: Markus Hartinger, Mario Bauernfeind, Betreuer Helmut Schmuck, Jürgen Aigner Foto: Mario Bauernfeind

Mario Bauernfeind

 

 

 

Erneut Spitzenergebnisse für den Laufkader

Nachdem Athleten des Laufkaders bereits im Frühjahr 2019 einige Medaillen bei Staatsmeisterschaften „erlaufen“ konnten, erfolge der nächste Zuwachs an Medaillen im Frühsommer sowie zu Beginn der zweiten Jahreshälfte.

Am 19.5.2019 wurden in der Südstadt die Staatsmeisterschaften im 3000 Meter Hindernislauf ausgetragen. Bei diesen Meisterschaften errang BI Jürgen Aigner der PI Mauerkirchen, OÖ, die Bronzemedaille.

Am 2.6.2019 fanden in Graden, Steiermark, die Staatsmeisterschaften im Berglauf statt. Es galt eine Strecke von 9,2 KM mit 1075 Höhenmetern zu bewältigen.

RI Markus Hartinger der Verkehrsinspektion Graz erreichte den ausgezeichneten 5. Platz. Mit seiner Mannschaft wurde er Staatsmeister.

Foto: Markus Hartinger

Mit diesem Ergebnis qualifizierte er sich auch für die Berglauf Europameisterschaften 2019. Diese fanden am 7.7.2019 in Zermatt, Schweiz, statt.

Es war dies der erste Einsatz für Markus Hartinger im österreichischen Team.

Es waren Athleten aus 17 Nationen am Start. Markus Hartinger erlief den 54. Platz und landete so im Mittelfeld der besten Bergläufer Europas.

Am 27.7.2019 folgten die nächsten Staatsmeisterschaften in Innsbruck.

Mit dabei waren natürlich auch wieder Jürgen Aigner, Markus Hartinger und Mario Bauernfeind.

BI Mario Bauernfeind, LVA Wien, errang beim 5000 Meter Bahnlauf mit einer persönlichen Bestzeit von 14:36 Minuten die Bronzemedaille.

Foto: Mario Bauernfeind

Markus Hartinger erreichte den 6. Jürgen Aigner den 8. Platz.

Der Fachreferent für den Laufsport

Erich Baumgartner

 

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