Radsport

Cyclo Cross Cup – Christoph Mick – Eine Klasse für sich

Die heimischen „Crosser“ tragen in diesem Winter wieder den „Austrian Cyclocross-Cup“ aus, dabei zählen insgesamt zwölf Rennen zu dieser Rennserie – das heißt, die Rennradfahrer fahren mit speziellen Rädern im Gelände (Querfeldein).

 

(c) privat

Für den BMI-Radkader ist Christoph Mick (RC Bike Next 125 Hackl-Lebensräume) aktiv in der Szene vertreten. Begonnen hat die diesjährige Saison mit den beiden Rennen in Ternitz , sowie in Langenzersdorf, am 9. und 10. Oktober. Mick war bei beiden Rennen am Start und top motiviert im Hinblick auf die Gesamtwertung zu starten. Am Samstag war ein anspruchsvoller Kurs mit vielen Bergauf- und Bergabpassagen sowie technischen Engstellen zu bewältigen, der für Mick eigentlich wie maßgeschneidert ist. Leider musste er mit einigen technischen Problemen und einem Sturz klar kommen und er erreichte einen soliden vierten Rang und den Sieg in seiner Altersklasse. Am Sonntag wies das Streckenprofil zum Vortag eine ganz andere Charakteristik auf. Mick erwischte wie immer einen perfekten „Raketen-Start“ und er konnte sich mit einem seiner Kontrahenten absetzen. Er musste sich erst in der letzten Runde geschlagen geben und erreichte den ausgezeichneten zweiten Rang – ebenfalls wieder den Sieg in der Altersklasse.

(c) privat

Weiter ging es am darauffolgenden Wochenende mit den beiden Rennen in Wien-Donaustadt, die für Mick als echten Wiener Donaustädter, sozusagen in seinem Wohnzimmer stattfanden, in Szene. Die Erwartungen waren daher dementsprechend hoch und er konnte wiederum mit einem weiteren Fahrer das Renngeschehen bis zur letzten Runde bestimmen und wieder den zweiten Platz – in seiner Altersklasse wieder den Sieg – ins Ziel bringen. Am nächsten Tag konnte sich Christoph mit einem Blitzstart vom gesamten Feld absetzen, ein technischer Defekt und ein Reifenschaden machten jedoch den Vorsprung zunichte. Nach einem Radwechsel und einer fulminanten Aufholjagd schaffte er es noch auf den vierten Gesamtrang, bzw. auf den zweiten Rang in der Altersklasse.

Bereits eine Woche später stand der nächste Bewerb in St. Pölten-Kaiserwald am Programm. An diesen Ort hat der Wiener besonders gute Erinnerungen, da er dort in früheren Jahren schon einige Siege einfahren konnte. Jedenfalls wurde das Renngeschehen von drei Fahrern an der Spitze bestimmt und Mick konnte wieder den zweiten Gesamtrang erringen.

Am Wochenende um den 6. und 7. November wurden zwei Bewerbe in Burgenland (Lockenhaus) ausgetragen, bei denen Mick zunächst am Samstag krankheitsbedingt pausieren musste. Er ging jedoch am Sonntag an den Start und konnte sich mit dem Ungarischen Meister absetzen, der auch das Rennen für sich entscheiden konnte.

Christoph am Hinterrad des ungarischen Meisters (c) Ernst Teubenbacher

Im Hinblick auf die Gesamtwertung liegt Christoph Mick in Mitten lauter Profis am hervorragenden zweiten Platz – in seiner Altersklasse führt er überlegen. Wie es für die heimischen Crosser weitergeht, ist jedoch ungewiss, da schon zwei Rennen aufgrund der Pandemie abgesagt werden mussten.

Wir hoffen auf weitere Bewerbe und wünschen Christoph weiterhin eine erfolgreiche und unfallfreie Saison.

Peter Pichler

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