Schi Alpin

Auftakt in einen neuen Winter

Nach dem vollständigen Ausfall der Saison 20/21 scharrten die alpinen Leistungssportlerinnen und Leistungssportler in den Startlöchern, um das gemeinsame Training für heuer aufzunehmen.

Den Auftakt dafür  bildete ein Konditionskurs mit Materialtests von 5. – 7. Oktober in Tirol. Das durch Verletzungen und „Väterkarenz“ minimierte Team traf sich zur Leistungsüberprüfung zuerst in Vomp/Tirol. Die dort neu eröffnete Turnhalle ermöglichte die Durchführung der sportmotorischen Tests, um die körperliche Konstitution samt koordinativen Fähigkeiten zu ermitteln.

Am Beginn standen sportmotorische Tests auf dem Programm. (c)HP

 

Gleich danach folgte in der Sportanlage von Schwaz der Coopertest. Trotz der davor absolvierten Übungen, die zu hohen Lactatwerten führten, waren

die Leistungen auf der Laufbahn hervorragend.

Regeneration vor dem nächsten Test (Thalmann, Lorenz, Speringer) (c) HP

Kastentest – Lactatproduktion pur (c) HP

 

Der Coopertest in Schwaz zum Abschluss des ersten Tages. (c) HP

Die Sportlerinnen und Sportler hatten den Sommer zur Vorbereitung optimal genutzt.

 

Nach dem anstrengendsten Teil des 3-tägigen Kondikurses setzte sich die Mannschaft nach Hintertux in Bewegung. Während der folgenden zwei Tage war das Ziel, seit mehr als einem Jahr wieder Kontakt zum Schnee zu bekommen, das Gefühl für Rennschwünge aufzubauen und eventuell neues Material zu testen.

 

Der Polizeikader alpin war seit mehr als zwei Jahrzehnte nicht mehr im Tuxertal auf Trainingskurs gewesen. Unser damaliges Quartier, das Hotel Klausnerhof, hatte sich während dieser langen Zeit radikal verändert. Das unter den Alpinisten der Polizei bestens bekannte Haus war schon immer ein Vorzeigebetrieb. Die seither vorgenommenen baulichen Erweiterungen ließen jetzt aber für das Regenerationstraining keine Wünsche mehr offen. Auf diesem Weg sei der Familie Klausner, besonders der Chefin Frieda, für die Gastfreundschaft gedankt.

Im Klausnerhof fühlten wir uns bei Frieda wie zu Hause!! (c) HP

Bis zum Morgen des zweiten Tages hatte das Wetter umgeschlagen und der Hintertuxer Gletscher war mit 30 cm Neuschnee bedeckt. Für die Entwicklung des Skigefühles wären diese Verhältnisse optimal gewesen. Doch dichter Nebel zwang die Athletinnen und Athleten lange Zeit zu „Blindflügen“. Somit bekam der Begriff Skifahren mit Gefühl eine ganz andere Bedeutung.

Wetterumschwung mit Neuschnee – kein Grund zur Aufgabe (c) HP

 

Masken am Lift gehörten schon zur Routine (c) HP

Trotz des schlechten Wetters konnten jedoch gute Fortschritte im Sinn einer Formsteigerung erlangt werden. Der späte Nachmittag wurde mit Regenerationstraining beendet.

Nach drei anstrengenden Tagen verließ das Team die Tiroler Bergwelt mit dem guten Gefühl, einen perfekten Start in eine (hoffentlich) halbwegs coronafreie Saison erreicht zu haben.

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