Tennis

11. Bundespolizeimeisterschaften in Wien – Tennis

Im Zeitraum von 13.09.2021 bis 15.09.2021 wurden die diesjährigen Bundes-Polizeimeisterschaften in unserer Bundeshauptstadt Wien ausgetragen. Als Veranstaltungsort für die Sportart Tennis wurde das Sportcenter Donaucity auserwählt, was mit seinen zehn zur Verfügung stehenden Sandplätzen und fünf Hallensandplätzen perfekte Bedingungen für den Wettkampf schuf. Zudem nützten die Wettkämpfer in der Sportart Fußball und Beach-Volleyball diese sehr großzügig angelegte Sportanlage.

Aufgrund der sehr erfreulichen aber dennoch äußerst hohen Teilnehmerzahl an Tennisbegeisterten (etwa 40 % mehr Nennungen als bei der letzten Bundesmeisterschaft) galt es für die Veranstalter und auch für einzelnen Teilnehmer, ein striktes Zeitmanagement einzuhalten um den Turnierplan planungsgemäß durchziehen zu können.

Auch bereits während der Spieltage konnte man wahrnehmen, dass das ganze Turnier top durchorganisiert und so der reibungslose Ablauf gewährleistet war.

Dominik Aigner (c) Jürgen Stadlauer

 

Ines Baumgartner (c) Jürgen Stadlauer

 

Florian Brunner (c) Jürgen Stadlauer

Im heurigen Jahr 2021 wurden bei nachfolgend angeführten Spielklassen die Titel des Bundesmeisters respektive der Bundessieger ausgespielt. 

  • Einzel Damen (Allgemeine Klasse)
  • Einzel Damen (allgemeine Klasse) – B-Bewerb
  • Einzel Herren (Allgemeine Klasse)
  • Einzel Herren +35
  • Einzel Herren +45
  • Einzel Herren +55
  • Einzel Herren + 35 B-Bewerb
  • Einzel Herren +45 B-Bewerb
  • Einzel Herren +55 B-Bewerb
  • Doppel Herren (Allgemeine Klasse u. +35)
  • Doppel Herren +45
  • Doppel Herren +55
  • Mixed Doppel
  • Thomas Hasenleitner (c) Jürgen Stadlauer

    Doppel allgemeine Klasse u +35 – B-Bewerb

  • Doppel Herren +45 mit +55 B-Bewerb
  • Mixed Doppel – B-Bewerb

 

 

Melanie Klaffner (c) Jürgen Stadlauer

Zu den Berwerben:

Der Bewerb Herren Einzel Allgemeine Klasse wurde mittels eines 32er Rasters gespielt und war erwartungsgemäß mit sehr starken Spielern besetzt. Die ersten sieben gesetzten Spieler dieses Bewerbs wiesen alle eine ITN unter 3 auf. Erfreulicherweise mit dabei auch neue Gesichter die erstmalig an einer Bundesmeisterschaft teilnahmen und im Zuge dieser, tolle sportliche Leistungen ablieferten.

Michael Pallnstorfer (c) Jürgen Stadlauer

Im Viertelfinale musste sich zum Beispiel der Newcomer Michael Pallnstorfer (ITN 2,344) dem amtierenden Bundesmeister Dominik Aigner (ITN 1,618) in einer hochklassigen Partie mit 6:3 und 6:1 geschlagen geben. Bis zum Halbfinale verliefen die Spiele zu Gunsten der Favoriten. Dort trafen dann als erste Paarung die als Nummer 2 und 3 gesetzten Spieler Waloch/Brunner aufeinander.

Sarah Primik (c) Jürgen Stadlauer

In einem hochkarätigen und heiß umkämpften Match konnte sich schlussendlich der als Nummer 3 gesetzte Florian Brunner durchsetzen und entschied das Match-Tie-Break nach einer wahren Nervenschlacht mit 10:8 für sich. Florian Brunner stand somit als erster Finalist fest. 

Das zweite Habfinale bestritten der als Nummer 1 gesetzte Dominik Aigner und der als Nummer 4 gesetzte Marco Prochazka. Die zwei Altbekannten zeigten hervorragendes Tennis. Prochazka hielt im ersten Satz dagegen, den aber trotzdem Aigner mit 7:5 für sich entschied. Im zweiten Satz legte Dominik Aigner noch einen „Zahn“ zu und fertigte Marco mit 6:1 ab.

Gerhard Vido (c) Jürgen Stadlauer

Das mit Spannung erwartete Finalspiel zwischen Dominik Aigner und Florian Brunner konnte Dominik Aigner klar mit 6:0 und 6:0 für sich entscheiden. Florian Brunner kämpfte um jeden Ball und bot so den Zusehern ein absolut würdiges Finalspiel, welches jedes Tennisherz höherschlagen lässt. Mit seiner äußersten starken und konstanten Leistung ist Dominik Aigner der verdiente Bundesmeister.

Marcel Waloch (c) Jürgen Stadlauer

Der Bewerb Damen Einzel wurde mittels eines 16er Rasters gespielt. Heuer nahm erstmals die amtierende Polizei-Europameisterin (Einzel und Doppel) Melanie Klaffner (ITN 3,400) an einer Bundesmeisterschaft teil. Auch weitere Kolleginnen, die zum ersten Mal an Bundesmeisterschaften teilnahmen, waren am Start und boten richtig gutes Tennis für die Zuseher. 

Melanie Klaffner gab im gesamten Turnierverlauf lediglich ein einziges Game ab, welches ihr von der letztmaligen Bundesmeisterin Martina Zolles (ITN 4,738) in einem tollen Halbfinalspiel abgerungen wurde.

Martina Zolles (c) Jürgen Stadlauer

Die als Nummer 2 gesetzte Sarah Primik (ITN 4,689) spielte sich ebenfalls solide bis zum Finale durch, wo sie aber letztendlich mit 6:0 und 6:0 Melanie Klaffner chancenlos unterlag.

In der Altersgruppe Herren 35 Einzel marschierte der als Nummer 1 gesetzte Christopher Prutsch (ITN 2,145) quasi durch den Bewerb und sicherte sich mit einem glatten Finalsieg über Wolfgang Krieger den Bundessieger bei den 35ern. Den dritten Platz teilten sich Rehling und Rampetsreiter.

In der Altersgruppe Herren 45 Einzel kämpften sich der als Nummer 1 gesetzte Werner Flasch und der als Nummer 2 gesetzte Thomas Hasenleitner vor bis ins Finale. Im extrem physisch anstrengendem Halbfinale zwischen Flasch und Christopher Bader hatte der als Nummer 1 Gesetzte am Ende die „Nase“ vorne und so konnte Werner Flasch im entscheidenden zweiten Satz das Tie-Break für sich entscheiden. Das nun anstehende Finale zwischen Werner Flasch und Thomas Hasenleitner musste jedoch leider Werner Flasch körperlich bedingt w.o. geben, wodurch Thomas Hasenleitner Bundessieger in dieser Altersgruppe wurde.

Den dritten Platz erlangten nach tollen spielerischen Leistungen Christopher Bader und Thomas Gyüru. 

In der Altersgruppe Herren 55 Einzel konnte sich der als Nummer 3 gesetzte Gerhard Vido durchsetzen und sicherte sich in einem spannenden Finalspiel gegen den als Nummer 4 gesetzten Peter Steiner mit 6:3 und 6:2 den Titel des Bundessiegers. Den dritten Platz teilten sich ebenfalls nach absolut toller kämpferischer Leistung Reinhold Mark und Hermann Hinterplattner.

Im Doppelbewerb Herrn Allgemeine Klasse mit AK +35 konnte sich im Finale die als Nummer 1 geführte Paarung (Rampetsreiter/Brunner) gegen die als Nummer 4 gesetzten (Skorsch/Prochazka) durchsetzen, gewannen mit 6:3 und 6:0 und sicherten sich so den Titel des Bundesmeisters Doppel Allgemeine Klasse. Den dritten Platz teilten sich die Paarungen Kaltenbacher/Danzinger und Prutsch/Ranz.

Im Doppelbewerb Herren +45 schlug die Doppelpaarung Spreizhofer/Bader zu und holten sich in einem spannenden Finalspiel gegen Ressler/Hohaus den Bundessieger. Den dritten Platz teilten sich die Doppelpaarungen Flasch/Gyüru und Hasenleitner/Hauseder. 

Im Doppelbewerb Herren +55 sicherte sich die Doppelpaarung Wenzl/Baumgartner im Finalspiel gegen Hollinger/Maderthaner den Bundessieger. Den dritten Platz teilten sich die Doppelpaarungen Thurnbichler/Mark und Zettnig/Spranger. 

Im Bewerb Mixed-Doppel kürte sich die Paarung Zolles/Haselmayer in einem tollen Endspiel gegen die Paarung Kopf/Thurner mit dem Bundessiegertitel. Den dritten Platz teilten sich die Mixed-Doppelpaarungen Marcher/Spranger und Berger/Rehling.

Ich darf auch nochmals allen Gewinnerinnen und Gewinnern der B-Bewerbe herzlich gratulieren und mich für die tollen spielerischen und kämpferischen Leistungen bedanken.

Sämtliche Bundesmeister und Bundessieger in den verschiedensten Altersklassen und Bewerben sind unter dem Link www.bpm2021.at abrufbar.

Abschließend möchte ich mich bei allen Athletinnen und Athleten für ein absolut faires, diszipliniertes und sportliches Verhalten bedanken. 

Ein großes Lob und Dank gebührt wie eingangs schon erwähnt den Turnierverantwortlichen. Nur durch sehr viel Engagement und Kompetenz konnte ein so gut organisierter und reibungsloser Turnierverlauf gewährleistet werden. 

Fachreferent

Jürgen Stadlauer

 

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