Schi Alpin

Abschluss und Neustart – Analysesitzung alpin

Die Saison 2020/21 wird lange in Erinnerung bleiben. Denn nach der frühzeitigen Beendigung der Rennperiode im Frühjahr 2020 rechneten wir alle mit einem guten Neustart im Herbst. Doch schon die ersten Kurse konnten wegen der notwendigen Corona Einschränkungen nicht stattfinden. Trotz der maximalen Bereitschaft des BMI, die erlassmäßig fixierten Trainingskurse ab Jänner 2021 neu festzulegen, gab es keine Möglichkeiten, auch nur einen davon abzuhalten.

Das gleiche galt für Rennen während des gesamten Winters. Nationale Bewerbe waren nicht erlaubt, die Teilnahme an internationalen Polizeirennen wegen Absagen nicht möglich.

Resigniert mussten wir feststellen, dass die Saison 2020/21 faktisch nicht stattfand und somit als Negativerlebnis in die Analen der Sportgeschichte des ÖPolSV und Ski alpin eingehen wird.

Doch was veranlasste uns als sportliche Leitung dazu, dann trotzdem eine Analyse- und Vorbereitungssitzung durchzuführen?

Ein Blick auf die Detailfragen ergibt die logische Antwort. Gab es während der langen Zeit der Stagnation trotzdem eine Weiterentwicklung am Materialsektor? Sind in der Mannschaft Änderungen vorzunehmen? Welche Ziele sind kommenden Winter möglich?

Aus diesem Grund fand die Besprechung der sportlichen Leitung alpin am 8. Juni 2021 im Salzkammergut statt. Es wurde fixiert, dass das bisherige Polizei Alpinteam unverändert bleibt. Die Neuzugänge werden im Herbst bei Sichtungen einer Leistungsüberprüfung unterzogen und erst danach wird über einen Einstieg in das Team entschieden.

Der Winter wird mit einem Materialtest im Oktober gestartet. Die Entscheidung, wann und wo die folgenden Kurse  abgehalten werden (können), hängt auch von der weiteren Corona Entwicklung und den (eventuell) stattfindenden Bewerben ab.

Am Ende der Sitzung herrschte bei den Teilnehmern Zuversicht, eine bessere Saison zu erleben, als die Vergangene.

H. P. Pilz, Fachreferent alpin

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