Schi Alpin

Trainingskurs 4 – der verrückte Winter geht weiter

Was die ausgezeichneten Bedingungen für ein Training anbelangt, schien es, als hätten wir beim dritten Kurs des Polizeikaders alpin den gesamten Bonus aufgebraucht. Denn nach einem stürmischen, verregneten Saisonauftakt im Stubaital, den sensationell guten Bedingungen im Lungau, holte uns in Ellmau/Tirol das Extremwetter wieder ein.

Plan B im Kraftraum des Sporthotel Ellmau (von vorne: HInterberger, Klingenschmid, Waldner, ….) (c) Pilz

 

 

 

 

 

Waldner unter strenger Aufsicht von Trainer Rudigier (c) Pilz

 

 

 

 

 

Schon am Tag der Anreise, dem 3. Februar, schüttete es wie aus Kübeln. An ein Schneetraining war nicht zu denken. Somit musste ein Plan B her, der in Form eines regenerativen Krafttrainings im Sporthotel Ellmau durchgeführt wurde. Die positive Seite des Alternativprogrammes war die neuerliche Erkenntnis, dass der konditionelle Zustand der alpinen LeistungssportlerInnen ausgezeichnet war.

Neben Krafttraining standen auch Koordinationsübungen am Programm (Trainer Bogensperger mit LSp Agerer) (c) Pilz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende des Tages erfolgte noch eine ausführliche Trainerbesprechung über die kommenden Rennen.

Der Dienstag unterschied sich vom Vortag nur darin, dass während der Nacht der Starkregen in heftige Schneefälle mit Sturmböen bis zu 80 km/h übergegangen war. Die 20 cm Neuschnee hätten ein Training nicht verhindert, jedoch mussten die Liftanlagen wegen des Windes geschlossen bleiben. Somit erfolgte am Vormittag neuerlich eine Krafteinheit. Am Nachmittag besserte sich die Wetterlage und so gelang es doch, mit den LeistungssportlerInnen auf den unpräparierten Pisten ein freies Technikprogramm zu absolvieren.

Das konditionelle Aushängeschild der Alpinmannschaft nach getaner Arbeit (Struger mit Trainer Bogensperger) (c) Pilz

 

 

 

 

 

Passives Dehnen als Prävention für die Schneeeinheiten des kommenden Tages (Kursleiter Pilz mit LSp Bischof) (c) Bogensperger

 

 

 

 

 

 

Von Mittwoch bis Freitag war es dann aber möglich, auf passablen Pisten zwei Tage Riesenslalom und einen halben Tag Slalom zu trainieren.

Andexer (oben) undWaldner (unten) mit vollem Einsatz in den Reisenslalomtoren (c) Pilz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innerhalb der Mannschaft tat das Schlechtwetter der positiven Stimmung keinen Abbruch. Die Form zeigte trotz der geringen Trainingsumfänge deutliche Aufwärtstendenzen. Dies lässt auf gute Ergebnisse bei den bevorstehenden kroatischen und schweizer Polizeimeisterschaften schließen.

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