Schi Alpin

Analysesitzung alpin

Saisonabschluss 2013/14 und Start in 2014/15

Wie jedes Jahr wurde am 8. Mai 2014 der vergangene Winter mit einer Analysesitzung in St. Johann/Tirol abgeschlossen, die erreichten Resultate mit den gesteckten Zielen verglichen. Das traumhafte Wetter an diesem Tag entsprach dem erreichten Plansoll des Polizeiteams 2013/14.

Die Trainer Thomas Tönig und Reinhard Rudigier bei der Saisonanalyse.

Die Trainer Thomas Tönig und Reinhard Rudigier bei der Saisonanalyse.

Die alpinen LeistungssportlerInnen waren auf verschiedenen Bewerbsebenen gestartet – regional, bundesweit und unternational. Im regionalen Bereich beherrschten sie wie schon während der vergangenen Jahre die Szene. Bei den offenen österreichischen Rennen, wie dem Austria Cup und den ÖSV Punkterennen mischten sie regelmäßig trotz starker Konkurrenz im Vorderfeld mit. Besonders der Nachwuchsläufer Stefan Sollhart konnte einige Male sein schifahrerisches Talent beweisen und sich im Polizeiteam einen Stammplatz erobern.

Stefan Sollhart während einer seiner schnellen Fahrten!

Stefan Sollhart während einer seiner schnellen Fahrten!

Einziger Wehrmutstropfen waren die wenigen Salomveranstaltungen. Die ohnehin wenigen Möglichkeiten, an Rennen dieser Disziplin teilzunehmen, wurden durch viele Absagen noch mehr eingeschränkt. Der Schneemangel auf der Alpennordseite und massenhafter Schnee im Süden Österreichs verhinderten oft die Durchführung.
Diese Widrigkeiten beeindruckten die LäuferInnen des Polizeiteams aber wenig. Denn auch die Ergebnisse auf internationaler Ebene sprachen eine deutliche Sprache. In Nesselwang, bei den Deutschen Polizeimeisterschaften von 23. – 24. 2. 2014, erreichten Peter Struger vom LPD Vbg. und Alina Grischnig, LPD Ktn. die Tagesbestzeiten.
Von 3. – 4. 3. 2014 war das Polizeiteam bei den Schweizer Polizeimeisterschaften in Davos am Start. Auch dort schnitten die österreichischen Teilnehmer hervorragend ab. Ein Tagessieg war zwar wegen der am Ende des Starterfeldes vergebenen Nummern und des fast irregulären Wetters nicht möglich. Trotzdem gelang Werner Hinterberger, LPD Sbg., der Sprung auf das Podest mit einem zweiten Rang.

Das Polizeiteam inmitten der deutschen Organisatoren (v.l. Andexer, Rattensperger, Grischnig, Struger)

Das Polizeiteam inmitten der deutschen Organisatoren (v.l. Andexer, Rattensperger, Grischnig, Struger)

Weitere Highlights der Saison waren die Einsätze von Leistunssportlern, die wegen ihrer Leistungsfähigkeit für Tätigkeiten von Weltsportrang benötigt wurden. So war Christoph Kornberger, LPD Sbg., als Testfahrer für die alpinen Schirennläufer bei den Olympischen Spielen in Sotchi tätig.

Olympiade Sotchi: Kornberger bereitet sich in traumhafter Landschaft auf eine seiner 800 ! Testfahrten vor.

Olympiade Sotchi: Kornberger bereitet sich in traumhafter Landschaft auf eine seiner 800 ! Testfahrten vor.

Thomas Bogensperger, Werner Hinterberger, beide LPD Sbg., und Peter Struger, LPD Vbg., waren an einer wissenschaftlichen Untersuchung der Universität Salzburg beteiligt. Der Internationale Schiverband FIS hatte die Uni beauftragt, eine Studie zur Verringerung der Unfallfolgen im Schilauf zu erstellen. Da es schwierig ist, für derartige Studien geeignete Schiläufer zu nominieren, wandte sich UnivProf. Kröll bereits zum zweiten Mal an den Polizeikader alpin. Die Ergebnisse werden im kommenden Jahr in die industrielle Fertigung von Alpinschi einfließen.
Über beide Veranstaltungen sind ausführliche Artikel in der Homepage des ÖPOLSV unter „Fachreferat alpin“ zu finden.

Die Analysesitzung wurde nach dem Vergleich Ziele/Resultate mit der Erstellung des neuen Kaders fortgesetzt.
Dabei wurde bei den Damen Julia Agerer, BZS Tirol, in die Mannschaft aufgenommen. Die Herren blieben nach einer 2jährigen Umbauphase gleich. Die einzige Änderung gab es durch den freiwilligen Rücktritt von Dominik Gschwenter, LPD Tirol. Er hatte während des Winters einen Kreuzbandriss erlitten und nach seiner Genesung wollte er den Focus maximal auf die dienstlichen Aufgaben richten. Er war immer unter den Besten im Schisport zu finden und sein Fehlen im Team wird schwer zu kompensieren sein.

Dominik Gschwenter bei seinem letzten großen Schierfolg: 1. Platz EPM Riesenslalom - vor den ÖSV Stars Reinfried Herbst und Marc Digruber!

Dominik Gschwenter bei seinem letzten großen Schierfolg: 1. Platz EPM Riesenslalom – vor den ÖSV Stars Reinfried Herbst und Marc Digruber!

Nach erfolgter Zwischenabrechnung der Teamfinanzen folgte die grobe Fixierung der Trainingstermine für die folgende Saison, sowie eine Inventur der Ausrüstung mit dem Ausscheiden defekter Sportgeräte.

Dem größten Verschleiß sind die Torstangen ausgesetzt und jährlich zu erneuern. Pro Lauf werden ca. 80 Stangen benötigt, 1 Stk. kostet durchschnittlich 60,- Euro!

Dem größten Verschleiß sind die Torstangen ausgesetzt und jährlich zu erneuern. Pro Lauf werden ca. 80 Stangen benötigt, 1 Stk. kostet durchschnittlich 60,- Euro!

Der Startschuss in den kommenden Winter erfolgt mit einem Konditionskurs im September 2014. Als Höhepunkt der Saison 14/15 finden die Meisterschaften der österreichischen Exekutive statt. Die Bewerbe veranstaltet das Justizministerium auf der Reiteralm/Stmk. Es gibt noch keinen Termin.
Weitere internationale Rennen sind in Vorbereitung, die Kalenderplanungen sind in Arbeit.

Abschließend bedankt sich die Mannschaftsführung alpin bei den MitarbeiterInnen und der Führung der Ref. für Sportangelegenheiten II/1/b und dem Präsidium des ÖPOLSV für die Unterstützung.

H. P. Pilz, AbtInsp
FRef Schi alpin

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