Schi Alpin

Saison 2017/18 hat begonnen

Wie jedes Jahr ist der Österreichische Polizeileistungskader Schi alpin mit der konditionellen Leistungsüberprüfung in die Saison 2017/18 gestartet.

So trafen sich die Leistungssportler(innen) unter der Leitung von Trainer und Kursleiter Reini RUDIGIER auch heuer wieder in Salzburg Rif, um unter anderem die Testserie  am Universitätssportgelände und Olympiastützpunkt zu absolvieren.

3 Athlet(inn)en konnten aufgrund unaufschiebbarer dienstlicher Interessen bzw. einer Erkrankung nicht teilnehmen, jedoch werden diese die Testserie zu einem späteren Termin zu absolvieren haben.

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Leistungskader Schi alpin

Bei der Testserie wird der jeweilige körperliche Istzustand gemessen, in welchem sich die Leistungssportler(innen) nach ihrer individuellen Vorbereitung befinden. Bei den standardisierten Tests wird dann sehr schnell klar, wie gut sich die Athlet(inn)en über den Sommer auf die kommende Schisaison vorbereitete haben und es wird allen Teilnehmer(inne)n aufgezeigt, in welchen Bereichen noch nachjustiert werden muss.

Nach der Anreise im Gasthof Brückenwirt wurde eingecheckt und bei der folgenden Besprechung wurde die Testserie und der folgende Ablauf des 3-tägigen Kurses vorgestellt. Am Nachmittag wurde dann die Testserie am Universitätsgelände in Rif absolviert, wobei auch dem anhaltenden Regen und Sturm getrotzt wurde. Dabei zeigte sich, dass alle Teilnehmer(innen) über den Sommer sehr gut gearbeitet haben, zumal ausnahmslos Verbesserungen der Testergebnisse des Vorjahres festgestellt werden konnten. Dies zeigt die hervorragende Motivation der Leistungssportler(innen), zumal sie trotz steigender dienstlicher Belastungen sich auch noch sehr gut vorbereiten, um für die Schisaison bestens gerüstet zu sein. Jedem der Sportler(innen) ist bewusst, welch hohe körperliche Belastungen beim Schirennfahren entstehen, weshalb eine gute körperliche Verfassung unbedingt notwendig ist, um gut über die Saison zu kommen und von Verletzungen möglichst verschont zu bleiben.

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Julia AGERER – Kraftausdauertest

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Werner HINTERBERGER beim Aufwärmen

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Alina GRISCHNIG – Kraftausdauertest

Am folgenden Tag stand eine Rennradrunde im Raum Salzburg mit seinen wunderschönen Seen am Programm.  Das Wetter war uns heuer erstmalig nicht gerade hold, jedoch wollten wir uns nicht davon abhalten lassen und wir starteten die Runde leicht verspätet bei Nieselregen. Da wir alle mit guter Kleidung ausgerüstet waren, konnten wir dann schlussendlich die geplante Tour vollständig durchfahren und ich hörte danach kein Klagen über die Umstände, da alle Teilnehmer den guten Trainingstag lobten. Dabei hatten wir nur einen Ausfall, da es unserem Kollegen RATTENSPERGER innerhalb weniger Kilometer „gelang“, sich zweimal einen Platten einzufahren. Die erste Reparatur konnte er noch selbst erledigen, jedoch beim zweiten Platten zerstörte er neben dem Fahrradschlauch auch noch den Mantel dazu und so war für ihn die Tour vorbei und er kümmerte sich um die selbständige Rückkehr zum Gasthof mit einem Besuch im Fahrradgeschäft. Manche Teilnehmer munkelten über Absicht, jedoch würde das „vorsätzlich“ vermutlich gar nicht gelingen. Bei der Rückkehr um 16.30 Uhr zu unserer Unterkunft zeigte der Tacho dann deutlich über 100 Kilometer und fast 1000 Höhenmeter an und man sah auch, dass es nicht jeder von uns gewohnt ist, lange am Fahrradsattel zu sitzen.

Bereits um 17.30 Uhr trafen wir uns zu einer weiteren Besprechung und um 18.00 Uhr wurden wir vom Assistenzprofessor der Sportuniversität Salzburg, Dr. Josef KRÖLL, besucht und er stellte uns eine wissenschaftliche Studie zur Verbesserung der konditionellen Leistungsfähigkeit vor, an welcher unser Team teilnehmen wird.                                                                                                Es wurde dann auch gleich auch ein Termin für den folgenden Tag an der Universität in Rif vereinbart, um die körperlichen Voraussetzungen für die Studie auszutesten.

Nach dem gemeinsamen Abendessen in Rif wirkten dann doch alle Teilnehmer schon etwas müde und so waren die Abendgespräche dann doch ziemlich schnell zu Ende und um 21.00 Uhr herrschte bereits Bettruhe, um für den nächsten Tag wieder ausgeruht zu sein.

Aufgrund der sehr interessanten Anfrage der Sportuniversität Salzburg wurde das Programm für den letzten Vormittag kurzfristig abgeändert und das Team absolvierte ein Kraftausdauertraining am Leistungszentrum in Rif. Dabei wurde die Kraftausdauerleistung der einzelnen Teilnehmer ausgereizt, um die Planung für das wissenschaftliche Projekt bereit machen zu können. Nach dieser abschließenden Trainingseinheit folgte eine letzte Abschlussbesprechung bevor sich die Teilnehmer wieder auf die Heimreise in ihre jeweiligen Bundesländer begaben.

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Cooper Test bei Regen

Rückblickend kann festgestellt werden, dass sich die Sportler(innen) des Österreichischen Polizeileistungskaders Schi alpin in einem der Vorbereitungsphase entsprechend sehr guten konditionellen Zustand befinden und sich auf bestem Weg befinden, um die Herausforderungen der Saison 2017/18 anzunehmen.  Ein Grundstein für eine erfolgreiche Saison 2017/18 ist bereits geschaffen und das gesamte Team freut sich, auf die im November beginnende Vorbereitung auf Schi und die folgende Rennsaison.

Auf eine erfolgreiche und hoffentlich verletzungsfreie Saison freut sich

Reinhard RUDIGIER
Trainer und Kursleiter

Fotos © Reinhard Rudigier