Eishockey

16. & 17. Eishockey BPM 2017 in Lustenau

Die Gastgeber Vlbg 1und2

Die Gastgeber Vlbg 1und2

3on3 Challenge um den Meistertitel 2016

Die Eishockey Verbandsmeisterschaften des ÖPolSV fanden heuer nach 2011 wieder in Vorarlberg statt. Die Sektion Eishockey des PSV Vorarlberg organisierte dabei erstmals ein 3-tägiges Event, welches vom 29. – 31.03.2017 in der Eishalle Lustenau stattfand. Da die Meisterschaft um den Bundesmeistertitel 2016 ausgefallen war, wurde diese im Zuge der Verbandsmeisterschaft 2017 nachgeholt.

3on3 Spielbetrieb

3on3 Spielbetrieb

Viel los beim 3on3

Viel los beim 3on3

Somit startete die Meisterschaft nach der teilweisen langen Anreise der Teams, am Mittwochnachmittag mit einem Kleinfeldturnier, der sogenannten 3on3 Challenge, um den Meistertitel 2016. Hierbei wurden kurze aber intensive, 10-minütige Spiele, im Modus 3 gegen 3 auf zwei Spielfeldern gleichzeitig gespielt. Die acht angetretenen Mannschaften spielten im Turniermodus ‚Jeder gegen Jeden‘ und sorgten dabei für spannende Action auf dem Eis. Nach insgesamt 28 Spielen konnte sich das Team Klagenfurt mit einem Punktemaximum von 21 Punkten aus 7 Partien zum nachträglich gekürten Eishockey Bundesmeister 2016 küren. Den Vize-Meistertitel konnte das Team Steiermark erringen. Auf den weiteren Plätzen folgten die Teams Wien 1, Vorarlberg 1, Tirol, Wien 2, Kärnten und Vorarlberg 2.

Bereits traditionell organisierte der PSV Vorarlberg um Sektionsobmann Falkner Martin einen Willkommensabend für alle Teams. Heuer ging es für alle ins benachbarte Lindau (D) zu einem besonderen Leckerbissen ins Restaurant „Strandhaus“ am Bodensee. Hierbei wurde ein außergewöhnliches BBQ Buffet serviert, welches wirklich keine Wünsche offen ließ. Nach der Stärkung mit Speis und Trank wurde im Restaurant auch die Siegerehrung der 3on3 Challenge durchgeführt. Hierbei übergaben ÖPolSV Fachwart Harald Pschernig und Sektionsobmann Martin Falkner die Urkunden und Pokale für die siegreichen Teams. Anschließend ließen die Eishockey Cracks den Abend gemütlich ausklingen.

Meister 2016 3on3 - Klagenfurt

Meister 2016 3on3 – Klagenfurt

Team Steiermark 3on3

Team Steiermark 3on3

Team Kärnten 3on3

Team Kärnten 3on3

Siegerehrung 3on3

Siegerehrung 3on3

Kampf um den Bundesmeistertitel 2017

Am 30.03.2017 um 09.00 Uhr startete das Rennen um den Meistertitel 2017 mit der Partie Wien 2 gegen Tirol, welches die Tiroler mit 0:4 für sich entscheiden konnten. Anschließend spielte der Mitfavorit Wien 1 gegen das Team aus der Steiermark und konnte sich deutlich mit 8:1 durchsetzen. Nach der Eisreinigung stiegen auch die Veranstalter ins Geschehen ein. Zunächst spielte Vorarlberg 2 gegen den zweiten Favoriten, das Team Klagenfurt. Hierbei setzte sich erwartungsgemäß das Team Klagenfurt durch und konnte sich die Punkte gutschreiben. Im darauffolgenden Spiel konnte sich das Team Vorarlberg 1 für die Niederlage des Farmteams rehabilitieren und konnte mit einem 4:1 Sieg gegen das Team Kärnten die Punkte wieder „zurückholen“.

Der Grunddurchgang setzte sich dann mit weiteren, spannenden Spielen fort. Obwohl die Ergebnisse teilweise eindeutig ausfielen, wurde immer um jeden Meter Eis gekämpft und die Moral bis zum Schluss hochgehalten (weitere Ergebnisse – siehe Unten).

Wien 1 und Vlbg 1 heiß aufs Eis

Wien 1 und Vlbg 1 heiß aufs Eis

Im wohl engsten Spiel der gesamten BPM standen sich die Teams Vorarlberg 1 und Steiermark gegenüber. In diesem sehr ausgeglichenen Spiel konnten die Gastgeber schnell mit 1:0 in Führung gehen und diese Führung in weiterer Folge auf 2:0 ausbauen. Die Steirer kämpften sich jedoch zurück, stellten auf 2:1 und nahmen den Vorarlberger Goalie Pascal Zimmermann unter „Dauerbeschuss“. Dieser konnte jedoch seinen Kasten sauber halten und somit endete diese knappe Partie mit 2:1 für Vorarlberg 1. Dadurch konnte sich der Veranstalter einen Platz unter den Top 4 sichern.

Nach dem Ende der Grunddurchgangsspiele standen die Top 4 fest. Dies waren in Gruppe A die Gruppensieger Wien 1 sowie Vorarlberg 1 als Zweitplatzierte und in Gruppe B als Sieger das Team Klagenfurt und die Mannschaft aus Tirol auf Gruppenplatz zwei. Diese würden am nächsten Tag den Einzug ins kleine und große Finale ausspielen.

Bevor der entscheidende Turniertag begann, fand aber natürlich noch eine ordentliche Players-Party in den VIP Räumlichkeiten der Eishalle Lustenau statt. Hierbei waren nicht nur die aktiven Teilnehmer, sondern auch alle Freunde, Gönner und natürlich Kollegen der Blaulichtorganisationen geladen. Die Party wurde ebenfalls von der Sektion Eishockey des PSV Vorarlberg, federführend von Vize-Sektionsobmann Christian Tschütscher organisiert. Es zeigte sich auch heuer wieder, dass die österreichischen Polizei-Eishockeyspieler mittlerweile ein wirklich gut befreundeter Haufen sind, bei dem sich tolle Freundschaften über alle Bundesländer entwickeln konnten. Dementsprechend fröhlich und aufgelockert war auch die Stimmung bei der Players Party.

Ofner Harald und Falkner Martin

Harald Ofner und Martin Falkner

Am Freitagvormittag um 10.00 Uhr startete die BPM 2017 in ihre entscheidende Phase. Eröffnet wurde der Turniertag mit dem ersten Kreuzspiel zwischen Wien 1 und Tirol. Hierbei konnten sich die Wiener schlussendlich deutlich mit 7:1 gegen die Tiroler durchsetzen und fixierten damit ihren erneuten Finaleinzug. Im zweiten Kreuzspiel standen sich anschließend die Teams Vorarlberg 1 und Klagenfurt gegenüber. Nach einem tollen Spiel standen schlussendlich die Kärntner als zweiter Finalteilnehmer fest, die Gastgeber standen im kleinen Finale gegen das Team Tirol um Platz 3.

Anschließend begannen die Platzierungsspiel, in denen es für alle Teams nochmals um Alles ging. Im ersten Platzierungsspiel um den 7. Rang standen sich Vorarlberg 2 und  das Team Kärnten gegenüber. Nach ausgeglichenem Spielbeginn und einem zwischenzeitlichen 1:1 schwanden bei den Vorarlbergern, rund um Ms. Captain Theresa Eichinger, die Kräfte und Kärnten konnte sich mit 4:1 durchsetzen.

Im Spiel um Platz 5 standen sich die Teams Wien 2 und Steiermark gegenüber. Die Partie begann ebenfalls ausgeglichen, endete dann jedoch deutlich mit einem 6:2 und dem 5. Turnierrang für die Steirer. Im anschließenden kleinen Finale standen sich zum wiederholten Male die Teams Vorarlberg 1 und Tirol gegenüber. In diesem West-Derby, welches seit der BPM 2011 bereits zum dritten Mal in dieser Form stattfand, merkte man den Vorarlbergern die Müdigkeit in den Beinen deutlich an. Weiters erzielten die Tiroler einen schnellen, für sie glücklich abgefälschten Treffer zum 1:0, welches es für die Hausherren nochmals schwerer machte, sich den 3. Platz zu sichern. Alle Bemühungen der Gastgeber nützten nichts und so konnten sich die Tiroler die Bronzemedaille sichern. Den Hausherren blieb der undankbare 4. Platz.

Ladys first - Theresa Eichinger

Ladys first – Theresa Eichinger

Hermann Rasser und Martin Falkner

Hermann Rasser und Martin Falkner

Im großen Finale standen sich die Turnierfavoriten Klagenfurt und Wien 1 gegenüber. In einem packenden und wirklich auf sehr hohem Niveau geführten Finale, sahen die Zuschauer einen Eishockey Leckerbissen. In der 4. Minute stellte die # 24 Nico Toff auf 1:0 für Wien 1. Diese Führung wurde jedoch kurz darauf mit dem 1:1 Ausgleich durch Michael Köfeler egalisiert. Das Team aus Wien schaffte es dann auf 3:1 vorzulegen. Diese Führung konnte jedoch von den Kärntnern zu Beginn der zweiten Hälfte durch ein Tor der # 47 Harald Ofner ausgeglichen werden. Nach diesem Ausgleich erhöhte das Team Wien 1 jedoch wieder den Druck auf die Kärntner und konnte mit drei weiteren Treffern auf 6:3 davonziehen. Den Klagenfurtern gelang zwar noch der Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 6:4, mehr war jedoch nicht mehr drin und Wien 1 konnte das Finale schlussendlich mit 7:4 für sich entscheiden und somit den Titel Eishockey-Bundesmeister 2017 erringen.

Christoph Stellwag - angestrengt

Christoph Stellwag – angestrengt

Gleich im Anschluss an das Finale fand auf dem Eis die Siegerehrung statt. Hierzu konnten als Ehrengäste der Landespolizeidirektor Hofrat Dr. Hans-Peter Ludescher, der Bürgermeister von Lustenau und Hausherr Dr. Kurt Fischer, Eishockey Fachwart Harald Pschernig, sowie für den PSV Vorarlberg Oberrat Breuss Mario in der Eishalle begrüßt werden. Nach der Pokalübergabe für die jeweiligen Platzierungen an die Teams wurde noch der von Landeshauptmann Dr. Markus Wallner zur Verfügung gestellte neue Wanderpokal an das siegreiche Team Wien 1 übergeben. Der Wanderpokal darf nach drei Titelgewinnen in Folge bzw. fünf Siegen insgesamt behalten werden.

Weiters wurden bei der Siegerehrung noch der Top-Scorer, der beste Goalie sowie der Fairplay Preis für das fairste Team vergeben. Max Wimmer vom Team Wien 1 konnte sich dabei mit sensationellen 25 Punkten (17 Tore / 8 Assists) aus 5 Spielen zum Top Scorer krönen. Als besten Goalie des Turniers, mit einem Torschnitt von 1,4 Toren / Spiel sicherte sich Maximilian Grießer, ebenfalls vom Team Wien 1 die Auszeichnung. Das fairste Team des Turniers kam heuer aus der Steiermark.

Nach ein paar wenigen Abschlussworten und einem großen Dank an alle Teilnehmer begaben sich die Teams auf die Heimreise in ihre Bundesländer. Auch von Seiten des Landespolizeidirektors sowie des Fachwarts gab es ein großes Lob für die perfekte Organisation durch die Sektion Eishockey des PSV-V. Allen voran natürlich die Sektionsspitze um Martin Falkner & Christian Tschütscher.

Alles in allem hatte die Teilnehmer drei tolle Turniertage und alle freuen sich bereits auf die Meisterschaft 2018, welche wieder in Wien stattfinden wird.

Für die Sektion Eishockey des PSV Vorarlberg

Martin „Falko“ Falkner

Meister Wien 1

Meister Wien 1

Klagenfurt

Klagenfurt

Team Tirol

Team Tirol

Vorarlberg 1

Vorarlberg 1

Team Kärnten

Team Kärnten

Vorarlberg 2

Vorarlberg 2

Spielergebnisse Grunddurchgang:

Wien 2 Tirol 0:4
Wien 1 Steiermark 8:1
Vorarlberg 2 Klagenfurt 0:9
Vorarlberg 1 Kärnten 4:1
Tirol Klagenfurt 2:8
Steiermark Vorarlberg 1 1:2
Wien 2 Vorarlberg 2 6:0
Vorarlberg 1 Wien 1 0:7
Klagenfurt Wien 2 2:0
Steiermark Kärnten 8:0
Vorarlberg 2 Tirol 0:8
Wien 1 Kärnten 8:1

Spielergebnisse Kreuz- und Platzierungsspiele:

Kreuz 1 Wien 1 Tirol 7:1
Kreuz 2 Klagenfurt Vorarlberg 1 4:1
Platz 7 Vlbg 2 Kärnten 1:4
Platz 5 Wien 2 Steiermark 2:6
Platz 3 Tirol Vorarlberg 1 4:0
Finale: Wien 1 Klagenfurt 7:4