Leichtathletik

EPM Leichtathletik 2014 in Sotchi

Vom 9. – 12. September 2014 sollten die Europäischen Polizeimeisterschaften in Leichtathletik in der Olympiastadt Sotchi stattfinden.

Die Vorbereitungen des BM.I Leichtathletikkaders auf  diese Spiele in Russland  verlief optimal, bis auf eine nicht so schwerwiegende Verletzung.

Sämtliche Trainingskurse des BM.I Leistungskaders wurden im BSFZ Schielleiten bzw. im Olympiazentrum Salzburg Rif unter den besten Voraussetzungen abgehalten. Einen kleinen Rückschlag erlitten wir durch die Meniskusverletzung unseres Speerwerfers Florian Simhofer, welche jedoch bis Anfang August wieder vollständig ausgeheilt war.

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Das Leichtathletik-Team des ÖPOLSV mit Fachreferent Walter Heihal

Christian Smetana, mein heißestes Eisen im Feuer, der nicht nur im Leichtathletikbereich österreichische Spitze ist, sondern sich auch  bereits im Bobsport etabliert hat, ist in Topform.

Auch Andreas Beisl hat sich akribisch auf diese Wettkämpfe vorbereitet, ist topmotiviert und so schnell wie noch nie.

Alle anderen LeistungssportlerInnen haben sich ebenfalls punktgenau vorbereitet und sämtliche Staffelübergaben und Abläufe bis ins Letzte einstudiert.

Die umfassenden organisatorischen Vorbereitungen waren bereits vollständig abgeschlossen als uns die Hiobsbotschaft erreichte, dass diese Europäischen Polizeimeisterschaften 2014, aufgrund der „undurchsichtigen Situation“ in Russland, vermutlich abgesagt werden. Drei Länder haben zu diesem Zeitpunkt bereits bekanntgegeben ihre AthletInnen nicht zu diesen Meisterschaften zu entsenden.

Schlussendlich wurden Ende August die 16. Europäischen Polizeimeisterschaften in Leichtathletik vom Exekutiv Komitee der USPE um zwei Jahre, auf 2016 (wieder in Sotchi) verschoben.

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Andreas Beisl bereitete sich intensiv auf die EPM in Sotchi vor.

Ein kleines Detail am Rande; bei den letzten Europameisterschaften waren wir 2010 in der Ukraine, im zurzeit wild umkämpften Donezk, zu Gast! Die Leichtathletik steht zurzeit unter keinem guten Stern!

Für Nadine Engertsberger und Andreas Beisl sollten diese Wettkämpfe den krönenden Abschluss einer erfolgreichen Leichtathletikkarriere darstellen. Besonders für Andi war es schmerzlich, da er aufgrund der Geburt seines Sohnes auch in Donezk 2010 nicht dabei sein konnte.

Ich möchte mich bei Nadine und Andi für die jahrelange Freundschaft und ihren persönlichen Einsatz bedanken, sowie alles Gute für ihren weiteren Lebensweg, sowohl dienstlich als auch im privaten Bereich wünschen.

 

Der Fachreferent für Leichtathletik:

Walter Heihal, AbtInsp