Volleyball

2. USPE Volleyball EPM Damen in Prag

Finalturnier der 2. USPE europäischen Polizeimeisterschaften Volleyball Damen,  14. – 21. Oktober Prag, Odolena Voda, Tschechische Republik

Im Februar dieses Jahres fand in Fürstenfeld/Stmk das Qualifikationsturnier für das österreichische Team statt. Österreich belegt damals hinter Finnland den 2. Platz. In der Folge war es eine teilweise zermürbende Warterei bis Mitte Juni endlich feststand, dass sich die Mühen gelohnt hatten und unsere Mädels für das Finalturnier in Prag qualifiziert waren.

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teilnehmende Nationen

Die Freude darüber war bei allen Beteiligten entsprechend groß und sofort wurde mit den Planungen begonnen. Die beim Finalturnier der Burschen in Frankfurt Ende Mai gemachten Erfahrungen spielten dabei eine zentrale Rolle. Dies bedeutete die sportliche Erwartungshaltung niedrig zu halten und gleichzeitig das Maximum an körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit heraus zu holen.

Das Ziel der Mannschaftsführung war es unter den Top 8 Nationen eine solide möglichst eigenfehlerfreie Leistung abzuliefern, was dann am Ende herauskäme, würde sich zeigen. Es galt vor allem Erfahrung für die Zukunft zu Sammeln.

Für die sportliche Vorbereitung nutzten die Spielerinnen die Möglichkeiten bei ihren Stammvereinen und absolvierten dort die notwendigen Trainingseinheiten.

Als Team-Vorbereitung nahm man Mitte September an einem Meisterschafts-Vorbereitungsturnier für Vereinsmannschaften, dem Volleyballopening, im Raum Mödling-Perchtoldsdorf, teil. Eine umfangreichere gemeinsame Vorbereitung war aus zeitlichen und vor allem finanziellen Überlegungen nicht möglich.

Leider gab es in dieser Phase auch personelle Rückschläge. Eine Absage aus privaten Gründen, eine wegen Schwangerschaft und eine wegen eines ungeklärten Gesundheitszustandes verkleinerten den Kader von 12 auf schließlich 9 Spielerinnen, welche sich am Sonntag den 13. Oktober in der VS Laxenburg zu einem letzten lockeren Training vor der Abreise nach Prag trafen. Dort wurde das Team auch von Obstlt Manfred Fries verabschiedet und mit den besten Wünschen auf die Reise geschickt.

unser Team

unser Team

Montag den 14. ging es dann mit vom Dienstgeber zur Verfügung gestellten KT von Wien aus via Brünn Richtung Prag. Mit im Gepäck Vorfreude, ein wenig Hoffnung und ganz wichtig Physiotherapeut Thomas Kratky, welcher sich schon bei den Burschen in Frankfurt bewährt hatte.

Nach knapp 4 Stunden Fahrzeit über eine zum Größten Teil als Rumpelpiste zu bezeichnende tschechische Autobahn trafen wir gegen 15.00 Uhr in unserer Unterkunft dem Hotel Olsanka in Prag ein.

Prag

Prag

Das Hotel, ein riesen Kasten, lag zur Freude aller unweit der Prager-Altstadt, bot saubere Zimmer, sowie bekömmliches Essen.

Unmittelbar nach unserer Ankunft stand das Prozedere der Akkreditierung auf dem Programm. Unter dem bereits gewohnt strengen Blick des technischen Delegierten der USPE, Eric Zancanaro, wurden Reisepässe, Dienstausweise, Declaration of Participation und Antidoping Deklarationen kontrolliert, danach konnten die Zimmer bezogen werden. Anschließend gab es Abendessen inkl. erstem Kontakt mit den Spielerinnen der anderen Nationen. Als Abschluss des Tages stand dann noch das technische Meeting auf dem Programm. „On behalf of the USPE“ wurden die Vertreter aller teilnehmenden Nationen begrüßt und die wichtigsten Dinge besprochen. Eines zeigte sich bereits hier und sollte sich in den folgenden Tagen mehrfach beweisen, ohne Cheforganisator Jiri Jon, ging abseits der Sporthalle gar nichts.

Dienstag 15. Oktober:

Am Vormittag gab es im Rathaus von Odolena Voda, einem kleinen Ort 15 km nördlich von Prag und Austragungsort der Meisterschaften einen Empfang für die Teamführungen. Die Teams selber hatten an diesem Tag je eine Stunde Trainingszeit in der Sporthalle und abends fand dann die offizielle Eröffnung in selbiger Halle statt. Die Sporthalle versprühte den Charme der 70er Jahre und zeigte ganz deutlich, dass hier in der Vergangenheit das Kleingeld für notwendige Sanierungen und Adaptierungen fehlte. Die Eröffnungsfeier selbst war stimmig und zum Glück nicht allzu lange, schließlich musste noch die mindestens 30 minütige Fahrt zum Hotel absolviert werden. Eine Fahrtstrecke die wir in den folgenden Tagen täglich, manchmal sogar mehrfach zurücklegen mussten. Gott sei Dank hatten wir unsere eigenen Dienst-KFZ inkl. Navi dabei. Denn der uns zugewiesene Guide hatte neben eigenen Orientierungsproblemen auch Schwierigkeiten sein Fahrverhalten so zu wählen, dass ihm 2 Mannschaftstransporter unter Einhaltung der Verkehrsregeln folgen konnten.

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Eröffnungsfeier

Karin Weixler (Aufspielerin) als Fahnenträgerin

Karin Weixler (Aufspielerin) als Fahnenträgerin

 

Mittwoch 16. Oktober:

Das Turnier begann. Gespielt wurde in 2 Vierergruppen, anschließend Kreuz- und dann Platzierungsspiele. 5 Spiele in 5 Tagen für unseren kleinen Kader, bestehend aus Vollzeitpolizistinnen mit Hobby Volleyball eine ungeheure physische und psychische Belastung. Im Zuge der nächsten Tage sollte die eine oder andere noch an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen und nur dank Physiotherapeut Tom gab es keine Totalausfälle.

Österreich war in eine Gruppe mit Titelverteidiger Deutschland, Veranstalter Tschechien und den Niederlanden gelost worden. Die zweite Gruppe bestand aus Russland, Finnland, Frankreich und der Slowakei.

Österreich stieg im dritten Spiel des Tages als großer Außenseiter gegen Deutschland in das Turniergeschehen ein. Ein Deutschland, das wegen Schwangerschaften doch wirklich auf drei Spielerinnen verzichten musste und dennoch mit einem vollen 12 Frau Kader angereist war. Bei uns bleiben bei Ausfällen, siehe oben, halt 9 Spielerinnen über. Diese Spielerinnen waren von Coach Wolfgang Schmerlaib vor allem auf das Vermeiden von Eigenfehlern eingeschworen worden. Wenn wir schon keine Chance haben sollten, dann mussten sie uns besiegen und nicht wir ihnen den Sieg schenken. Und so kam es dann auch, nach dem wir die Anfangsnervosität abgelegt hatten, spielten wir munter mit und konnten den einen oder anderen Ballwechsel erfolgreich abschließen. Langsam kam somit das Vertrauen in die eigene Stärke und vor allem unsere druckvollen Service stellten die Deutschen doch vor ungeahnte Probleme. Das Spiel ging zwar punktemäßig deutlich verloren, 12:25, 14:25, 16:25, gab uns aber die so notwendige Spielpraxis. Der Turnierstart war somit ok.

Kathi Kern

Kathi Kern

Die Ergebnisse der übrigen Spiele:

Tschechien – Niederlande: 3:0

Slowakei – Russland: 0:3

Frankreich – Finnland: 3:1

 

Nachdem Tom die kleineren Blessuren der Spielerinnen versorgt hatte und das Abendessen eingenommen war startete das Team noch geschlossen zu einer Nightseeing Tour in die Altstadt Prags. Gemütlich bummelte man durch schmale Gässchen und über historische Plätze bis hin zur geschichtsträchtigen Karlsbrücke. Zum Abschluss gab es dann noch einen Cocktail im Hard Rock Café.

Karlsbrücke

Karlsbrücke mit Blick Richtung Prager Burg

 

Donnerstag 17. Oktober:

Heute hatten wir das letzte Spiel des Tages gegen Gastgeber Tschechien und seine Profi-Truppe. Der Vormittag wurde sehr relaxt in der Prager Herbstsonne genossen, denn es stand ein weiteres Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen auf dem Plan. Bereits am ersten Tag hatte das definitiv aus einigen Profi-Spielerinnen bestehende Team des Gastgebers dargelegt, wer der Turnierfavorit war. Unsere Devise lautete daher abermals: Wir geben was wir haben, man muss uns besiegen, Geschenke gibt es keine. Auch diesmal wurde unser Spiel nach Ablegen der Anfangsnervosität von Satz zu Satz besser. Unsere Eigenfehlerquote blieb konstant niedrig und unsere Service bereiteten dem Gegner abermals Probleme. Die Ergebnisse waren 11:25, 14:25 und 20:25. Kampfgeist und Leistungswille der Mannschaft verdienten Bewunderung. Wir waren dort wo wir gegen diese starken Teams hinwollten. Man musste uns besiegen, geschenkt bekam man nichts. Am Ende des Turnieres sollten wir sogar jenes Team sein, dass mit 45 Punkten die meisten gegen Tschechien geholt hatte. Die Punktezahl der übrigen Gegner Tschechiens: Niederlande 34, Deutschland 41, Finnland 38 und Russland 37.

Melanie Zaunschirm am Block

Melanie Zaunschirm am Block

Frankreich – Slowakei: 1:3

Russland – Finnland: 3:0

Niederlande – Deutschland: 1:3

Diesen Abend war es sehr schnell ruhig auf den Zimmern. Die Spielerinnen begannen die Belastungen zu spüren und langsam keimte auch Hoffnung auf, dass nach den bisherigen körperlich und spielerisch überlegenen Gegnern nun endlich welche auf Augenhöhe und dies nicht nur körperlich gemeint, kommen würden.

 

Freitag 18. Oktober:

Wir waren schon um 09.00 Uhr zum ersten Spiel des Tages gefordert. Der Gegner, Niederlande. Team Oranje hatte am Vortag Verstärkung durch die Beachvolleyballerin Sanne Keiszer, Olympia 9 von London, erhalten. Als Allroundspielerin war sie es die das Spiel der Niederländerinnen um mindestens eine Klasse anhob, was auch die knappe Niederlage gegen Deutschland vom Vortag zeigte. Nichts desto trotz lieferte unser Team die beste Leistung im gesamten Turnierverlauf ab. Das Spiel bewegte sich auf allgemein gutem volleyballerischen Niveau, die einzelnen Sätze waren allesamt umkämpft, auch wenn uns im Endeffekt der eine oder andere Flüchtigkeitsfehler, oder Unaufmerksamkeit um die Früchte der Arbeit brachte. Die Satzergebnisse von 19:25, 18:25 und 19:25 zeigten ganz klar, dass wir jetzt in der Lage waren unser höchstes Level auch über ein ganzes Spiel hinweg zu halten. Eine Erkenntnis die wir schon bald in zählbares Umsetzen sollten. Betreuer und Spielerinnen konnten mit dem bisher gezeigten zu frieden sein.

Claudia Sinko und Carmen Huber beim erfolgreichen Doppelblock

Claudia Sinko und Carmen Huber beim erfolgreichen Doppelblock

Russland – Frankreich: 3:0

Slowakei – Finnland: 1:3

Tschechien – Deutschland: 3:0

Nachmittags dann ein Highlight unseres Prag Besuchs. Jiri Jon hatte für uns eine Stadtführung in Deutsch organisiert. Mit dem Bus fuhren wir in den Stadtteil Hradzin zur Prager Burg. Dort erklärte man uns dann vieles über die bewegte Vergangenheit der Metropole an der Moldau. Vieles davon war typisch für Mitteleuropa glaubensbedingt. Die vielen verschiedenen Klöster und Kirchen legten Zeugnis darüber ab, was die Spaltung der zentralistisch von Rom geführten katholischen Kirche alles bewirkt hatte und natürlich war auch die lange Zugehörigkeit zum Warschauer Pakt und Abhängigkeit von der damaligen UdSSR ein Thema. Ein Prager Fenstersturz blieb uns zum Glück erspart und so ging es dann von der Burg hinunter zur Karlsbrücke mit ihren vielen verschiedenen Statuen, welche aus diversen Epochen stammten. Besonders Augenmerk legten wir dabei auf die Statue des heiligen Nepomuk. Die Legende sagt, dass bei Berührung selbiger Wünsche in Erfüllung gehen. Von der Karlsbrücke führte uns die Sightseeing Tour bis auf den Altstadtplatz, wo der informative Teil des Tages endete. Physiotherapeut Tom als Aufpasser und die Mädels gingen dann in ein typisches Prager Bierlokal Abendessen, während Coach Schmerli und ich uns auf den französischen Abend, veranstaltet von der französischen Delegation, vorbereiteten.

Prager Burg

Prager Burg

Lange vor Mitternacht waren dann auch alle wieder in ihren Betten um für das anstehende Kreuzspiel gegen die Slowakei fit zu sein.

Samstag 19. Oktober:

Eine hinter dem klaren Sieger Russland hart umkämpfte Gruppe B bescherte uns die Slowakei als Gegner im Kreuzspiel. Vor dem Spiel waren die Slowakinnen als Favoriten zu sehen. Bei gleicher Anzahl an gewonnen Spielen und Sätzen hatte nur der Punktekoeffizienten entschieden. Und hier waren sie knapp hinter Finnland und vor Frankreich Gruppendritter geworden. Hinzu kam, dass unsere Aufspielerin Karin Weixler seit dem dritten Spieltag an einer vermutlichen Entzündung im Sehnenansatz des rechten Fußes litt und nur mit starken Schmerzen unter ständiger Betreuung durch Physio Tom spielen konnte. Nicht viel besser ging es Libera Nina Edlinger welche wegen einer Blessur am linken Oberschenkel stark bewegungseingeschränkt war. In Ermangelung großer personeller Möglichkeiten mussten jedoch beide die Zähne zusammenbeißen und sie taten es wie auch die übrigen Spielerinnen, welche ihre Ermüdungen und kleineren Wehwehchen tapfer wegsteckten mit Bravour. Sahen wir am Vortag noch richtig gutes Volleyball so wurde es diesmal extrem spannend. Vermutlich auch aufgrund der Spielentwicklung passierten uns diesmal mehr Eigenfehler als mittlerweile gewohnt und so ließen wir ein ums andere Mal Vorsprünge wieder schwinden. Es war ein richtiges Nervenspiel, doch am Ende sollten wir mit 31:29, 25:27, 25:21 und 25:19 die Oberhand behalten. Offensichtlich hatten die Wünsche beim heiligen Nepomuk wirklich geholfen, oder so wie ich es lieber sehe unser Team hat sich im Laufe des Turniers gesteigert und jetzt auch unter Schmerzen den verdienten Lohn eingefahren. Österreich hatte sich mit diesem Sieg schon Platz 6 in der Endabrechnung gesichert. Im Platzierungsspiel warteten nun abermals die Niederlande welche Frankreich klar mit 3:0 besiegt hatten.

ein Team!

ein Team!

Libera Nina Edlinger mit letztem Einsatz trotz Schmerzen

Libera Nina Edlinger mit letztem Einsatz trotz Schmerzen

Tschechien – Finnland: 3:0

Russland – Deutschland: 3:0

Abends erlebten wir dann etwas unerwartetes, das große Deutschland suchte den Kontakt zum sportlich gern belächelten Österreich, vielleicht auch nur deshalb um sich, ob der Chancenlosigkeit gegen Tschechien und der Niederlage gegen Russland den Frust von der erfolgsverwöhnten Seele zu plaudern. Wir waren ihnen dabei gerne behilflich. Für Gemütlichkeit sind wir berühmt.

Sonntag 20. Oktober:

Finaltag, die Platzierungsspiele standen an. Frankreich besiegte die Slowakei knapp aber doch mit 3:2 und sicherte sich Platz 7. Wir, für die dieses Turnier bereits ein Erfolg war spielten mit dem letzten Aufgebot munter drauf los und konnten den Niederlanden diesmal sogar einen Satz abringen, ehe die Akkus endgültig leer waren. 14:25, 20:25, 25:20 und 11:25.

Deutschland holte nach unserer Seelenmassage vom Vortag noch Platz 3 mit einem 3:0 gegen Finnland und Tschechien ließ sich vor voller Halle vom eigenen Publikum beim sportlich wertlosen 3:0 gegen Russland feiern.

Die sportliche Quintessenz dieses Turnieres für uns war, Frankreich und Slowakei waren unsere Kragenweite, Niederlande und Finnland in Sichtweite, Deutschland mit echten Polizistinnen aufgrund des größeren Spielerrepartoire nicht erreichbar und über den Einsatz von Profis brauchen wir nicht nachdenken.

Im Anschluss an das Finale fand sofort die Siegerehrung samt Schlusszeremonie statt, danach fuhren alle ins Hotel wo das Abschlussbankett anstand. Sollte der USPE jemals einfallen auch einen Preis für die Beste Garderobe zu vergeben, so hätte Österreich alle Chancen denn unsere Dirndln und Lederhosen stellten wieder einmal alles andere in den Schatten. Da lachte die stolze österreichische Seele und auch Jiri Jon freute sich als er von uns das Ehrengeschenk des ÖPolSV übernehmen durfte. So wurde dann noch von dem einen oder anderen Teammitglied bis in die frühen Morgenstunden des 21. Oktobers gefeiert und getanzt, ehe man schließlich doch Abschied von Prag nehmen musste.

traditionell fesch

traditionell fesch

Mit vielen tollen Eindrücken und dem Bewusstsein auch sportlich entsprochen zu haben, ging es dann zurück nach Wien, von wo aus Spielerinnen und Betreuer wieder getrennte Wege gingen, nicht jedoch ohne sich vorher darüber zu verständigen auch 2015 in Russland bei den nächsten EPM Frauen dabei sein zu wollen.

Von meiner Seite möchte ich mich an dieser Stelle bei den Spielerinnen, Nina Edlinger, Birgit Frey, Cornelia Handl, Bianca Haselwanter, Carmen Huber, Katharina Kern, Claudia Sinko, Karin Weixler und Melanie Zaunschirm, sowie dem Coach Wolfgang Schmerlaib  und unserem Physiozauberer Thomas Kratky für ihren persönlichen Einsatz bedanken. Natürlich darf man hier auch nicht auf den ÖPolSV und das BMI vergessen, welche uns Volleyballern- und Innen die Möglichkeit zur Entfaltung gaben.

Servus Prag

Servus Prag