Schießen PPS

Paul PIRCHNER – neuer Fachreferent

ÖPolSV-Passbild 1Name: Paul Pirchner

Funktion seit: 01.01.2014

 

Als neuer Fachreferent für „Schießen mit Großkaliberwaffen PPS“ möchte ich mich kurz vorstellen:

 

Im Juni 1980 trat ich in die österr. Bundesgendarmerie ein, absolvierte die Grundausbildung auf der Burg Hohenwerfen/LPK Salzburg und wurde dann nach Wals bei Salzburg ausgemustert; nach dem E2a-Kurs war ich bei der Autobahngendarmerie in Anif und in Fusch a.Glstr. tätig, ehe ich 1989/90 den E1-Kurs in Mödling absolvierte; ausgemustert wurde ich zum LGK-OÖ; in OÖ war ich am GAK Gmunden, dann als Kommandant des Gendarmerieabteilungskommandos Freistadt und nach der Reform ab 1.5.1993 als Bezirksgendarmeriekommandant im Einsatz.

Mit 1.1.1994 wurde ich wieder zum LGK Salzburg versetzt und dort als Bezirksgendarmeriekommandant eingeteilt;  in dieser Funktion – jetzt Bezirkspolizeikommandant – bin ich nach wie vor tätig.

 

Mit dem Schießen als Freizeitbeschäftigung bzw. Sport – abgesehen von der dienstlichen Fortbildung – begann ich relativ spät, etwa vor 13 – 14 Jahren; ich kam mit Vertretern des Milizschützenvereins in Kontakt, absolvierte den einen oder anderen Trainingskurs und trat dann auch dem Verein bei. Der Milizschützenverein hatte damals eine wunderschöne, fast schon kitschige, „Heimstätte“, nämlich den Truppenübungsplatz Aualm in St. Martin a.Tgb. Leider wurde dieser militärische Schießplatz vor einigen Jahren geschlossen. Bei diesem Verein stand das sog. „Verteidigungsschießen“ im Vordergrund.

Der ehemalige Truppenübungsplatz Aualm des Österr. Bundesheeres

Der ehemalige Truppenübungsplatz Aualm des Österr. Bundesheeres

Vor einigen Jahren trat ich dem USSC Lochen in OÖ bei und bin im Verein als aktiver Schütze tätig; im Verein werden auch jährlich mehrere Veranstaltungen durchgeführt, zB der „Lochener Bär“ – ein Level III –IPSC –Bewerb.

Beim LPSV Salzburg bin ich Mitglied der Schießsektion, habe mehrfach an Bundes- und Verbandsmeisterschaften teilgenommen und konnte bei der letzten Bundesmeisterschaft jeweils eine Silbermedaille im Einzel- und der Mannschaft FFWGK (Präzision) erreichen.

Als Verantwortlicher durfte ich die Bundesmeisterschaften 2009 im Praktischen Pistolenschießen am TÜPL Hochfilzen und die Verbandsmeisterschaften 2010 in Lochen organisieren; nebenbei habe ich mehrere Landesmeisterschaften der Polizei im Bundesland Salzburg sowie zahlreiche Bezirksmeisterschaften im Schießen mit meinen hervorragenden Mitarbeitern als organisatorisch Verantwortlicher abgewickelt.

 

Stage bei der Landesmeisterschaft PPS im Jahr 2012

Stage bei der Landesmeisterschaft PPS im Jahr 2012

Als Horst KERSCHBAUMER am 1.11.2013 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand treten musste und seine Funktion als Fachreferent mit Jahresende 2013 zurücklegte, trat ich in die – ehrlich gesagt – fast zu großen Fußstapfen von Horst.

 

Vorstellung des Fachreferats:

 

Die Aufgaben des Fachreferenten für Großkaliberschießen sind sehr vielfältig und gliedern sich in mehrere Bereiche:

 

Betreuung des BMI-Leistungskaders PPS:

 

Der BMI-Leistungskader PPS wurde mit 1.1.2006 neu gegründet und weist derzeit 9 Plätze für KaderschützenInnen auf; alle 9 KaderschützenInnen sind äußerst erfolgreich, sind im österreichischen Nationalteam der IPSC und können zahlreiche nationale und internationale Erfolge aufweisen (Staatsmeistertitel, Europameistertitel und Medaillen bei Weltmeisterschaften). Alle 9 KaderschützenInnen sind bereits für die heuer in Florida/USA stattfindenden Weltmeisterschaften qualifiziert.

 

Teilnehmer des BMI-Leistungskaders bei der EM 2013 in Portugal

Teilnehmer des BMI-Leistungskaders bei der EM 2013 in Portugal

 

Mitwirkung bei Polizei-Bundesmeisterschaften und Verbandsmeisterschaften:

Die Bundesmeisterschaften und die Verbandsmeisterschaften werden jeweils im 2-Jahres-Rhythmus abgehalten; als Fachreferent gilt es natürlich, die jeweiligen verantwortlichen Schießfunktionäre bei der Vorbereitung und Abwicklung zu unterstützen, als Mitglied im Schiedsgericht an der Veranstaltung teilzunehmen und immer wieder Sektionen zu finden, die bereit sind, derartige Veranstaltungen durchzuführen.

 

Vertretung des Fachreferates innerhalb des ÖPolSV und im BMI:

Antragstellungen, Berichterstattungen über stattgefundene Kurse und Veranstaltungen, Teilnahme an Sitzungen und Besprechungen runden den Tätigkeitsbereich ab.

 

Da der Schießsport einen besonderen Dienstbezug hat, einen „Kernbereich“ der dienstlichen Ausbildung bildet, der über „Leben oder Tod“ entscheiden kann, hoffe ich, dass der Schießsport auch in Zukunft besonders gefördert wird, auch wenn die Ressourcen insgesamt immer mehr hinterfragt  werden; gerade der Leistungskader zeigt  durch die herausragenden Erfolge aller Mitglieder immer wieder auf, dass jeder „Cent“ und jede „Stunde“ gute Investitionen sind und in hohem Maße zum ausgezeichneten Image der Polizei beitragen.

 

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